Das Gesundheitsamt berichtet von weiteren sieben Personen, die an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind. Erneut handelt es sich um betagte und hochbetagte Menschen. Damit steigt die Zahl der Todesopfer seit Beginn der Pandemie auf über 100, viele von ihnen lebten in einem Pflegeheim.

Die Todesfälle hatten sich bereits in den vergangenen Tagen ereignet, werden vom Gesundheitsamt aber immer erst dann gemeldet, wenn die offiziellen Totenscheine vorliegen – und bestätigen, dass die Menschen tatsächlich an Corona gestorben sind.

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Bei den sieben Toten handelt es sich laut Gesundheitsamt um

  • eine über 90-jährige und zwei über 80-jährige Personen aus Wermelskirchen, eine davon aus der Seniorenwohngemeinschaft Haus Strassburger GmbH,
  • zwei über 80-jährige Personen aus dem Altenzentrum Hasensprungmühle in Leichlingen,
  • eine über 90-jährige Person aus dem Altenheim Malteserstift Marialinden in Overath
  • eine über 90-jährige Person aus Bergisch Gladbach.

Immer wieder Alten- und Pflegeheime betroffen

Nach wie vor kommt es in den Pflegeheimen des Kreises zu Corona-Ausbrüchen, die sich mit einem zeitlichen Abstand häufig in der Todesstatistik niederschlagen.

Alleine aus dem Altenzentrum Hasensprungmühle in Leichlingen sind in diesem Jahr bereits acht Todesfälle nach einer Corona-Infektion gemeldet worden, aus dem Malteserstift Marialinden in Overath seit Dezember sieben.

Zuletzt waren am Freitag im „Seniorenpark Carpe Diem“ in Wermelskirchen 26 Infektionen gemeldet worden. Schnelltests und strenge Besuchsregeln soll einen Eintrag des Virus in Einrichtungen eigentlich verhindern.

Die Impfung der Alten- und Pflegeheime war zwar schon Ende Januar begonnen worden, musste dann aber aufgrund des Impfstoff-Engpasses gestoppt werden und ist erst an diesem Wochenende wieder aufgenommen worden. Laut Kassenärztlicher Vereinigung sollen die Erstimpfungen in dieser Woche abgeschlossen werden.

Die Gesamtzahl der Corona-Toten seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr ist nun auf 103 gestiegen. Davon stammten 36 aus Bergisch Gladbach, eine aus Burscheid, zwei aus Kürten, 25 aus Leichlingen, zwei aus Odenthal, 16 aus Overath, vier aus Rösrath und 17 aus Wermelskirchen.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Es ist ein heikles Thema. Aber ich möchte trotzdem bemerken, braucht man solche Anzeigen um den Menschen die Gefährlichkeit des Virus vor Augen zu führen. Wenn 7 Menschen sterben ist auch das für die Angehörigen schlimm, aber mein Gott sie hatten doch mit 90 und 80 ein hoffentlich erfülltes Leben. Selbst bin ich heute 85 geworden und lese gerne die dritte Strophe des Lied`s “Der Wert des Glücks:
    Zeigt der Todeinst, mit Verlaub
    und zupft mich: ” Brüderl, kumm!”
    Da stell ich mich am Anfang taub
    und schau mich gar nicht um.
    Doch sagt er: “Lieber Valentin,
    mach keine Umständ`geh!”
    Da leg ich meinen Hobel hin und sag der Welt adje!