Seit Monaten war eine Hälfte der Doppelspitze der Grünen in Bergisch Gladbach vakant. Nun hat der Ortsverein mit Johanna Satler eine neue Sprecherin gewählt. Sie ist erst seit einem Jahr bei den Grünen, sitzt aber auch schon im Stadtrat.

Johanna Satler ist neue Co-Sprecherin der Grünen in Bergisch Gladbach. Foto: Max Schmidt

Bei der zweiten volldigitalen grünen Mitgliederversammlung konnte die Doppelspitze wieder vervollständigt werden: Johanna Satler wurde mit großer Mehrheit gewählt. Die Ergebnisse der rechtlich erforderlichen nachgelagerten Briefwahl liegen nun auch vor und der Vorstand freut sich, dass die seit Oktober 2020 vakante Position nachbesetzt ist. 

Die Frauenquote bei den Sprecher*innen und im geschäftsführenden Vorstand ist damit wieder voll erfüllt: Johanna Satler ergänzt das Team um Sprecher Sascha Gajewski, Kassierer Jürgen Tischmacher und Geschäftsführerin Elisabeth Watzlawek. Weiter gehören zum Vorstand die Beisitzer*innen Annemie Scheerer, David Kirch und Susanne Paduch. 

Johanna Satler ist recht frisch bei den Grünen und schon sehr aktiv dabei. „Mein erstes Jahr als Grüne war dank Corona, Kommunalwahlkampf und dem Start in die Ratsarbeit direkt sehr aufregend. Ich hoffe, dass es jetzt etwas ruhiger wird, aber spannend bleibt. Für die Partei freue ich mich auf viele neue interessierte Menschen, die hoffentlich ähnlich schnell mitmachen wie ich. Ich möchte der Partei dann helfen, den frischen Wind gut mit den grünen Grundsätzen zu verbinden.”

„Die Ideen der GRÜNEN sind heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen, weil alle wissen, dass wie eine ökologisch-soziale Wende zur Bewältigung der Gegenwartsfragen benötigen. Mit der zusätzlichen Kraft von Johanna werden wir die Diskussion dazu, jenseits der Tagespolitik, in Bergisch Gladbach vorantreiben“, freut sich Sascha Gajewski.

Die neue Spitze des Ortsverbands möchte die Partei in Bergisch Gladbach weiterentwickeln und immer mehr Menschen für grüne Politik begeistern, gerade auch im bevorstehenden Bundestagswahlkampf.

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3 Kommentare

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  1. @Fabrice Ambrosini Das ist nicht ganz richtig. Das Ratsmandat und die Funktion als Sprecher*in des Grünen Ortsverbands haben nichts miteinander zu tun. Bei den Grünen wird da deutlich zwischen Partei und Fraktion unterschieden. Dass Eva Gerhardus und Theresia Meinhardt als Sprecherinnen aufhören, war bereits lange vor der Wahl klar (Theresia Meinhardt hatte ja auch bereits im Sommer ihr Amt niedergelegt).

    Das Luxusproblem der Grünen ist, dass durch die aktuelle Erfolgswelle sehr viele Personen gebraucht werden und es da manchmal schwierig ist, schnell genug nachzubesetzen. Glücklichweise gibt es auch viele Neu-Eintritte, so dass sich immer fähige Menschen finden lassen.

  2. Vielen Dank für die Info zu der Personalie Gerhadus.

    Im tiefsten Inneren sind die meisten Grünen (Siehe neues Programm) doch immer dunkelrot geblieben.

    Hinweis der Redaktion: Persönliche Angriffe lassen wir nicht zu; schon gar nicht mit der Quellenangabe „es wird gemunkelt”.

  3. Warum musste eine neue Sprecherin der Grünen gewählt werden?
    Leider gibt der Artikel keine Antwort auf diese sicherlich berechtigte Frage. Soweit mir bekannt ist, hängt diese Neuwahl damit zusammen, dass Eva Gerhardus ihr Ratsmandat niedergelegt hat. Sie war im Vorfeld der letztjährlichen Kommunalwahlen für die Grünen maßgeblich an den Verhandlungen beteiligt, die Frank Stein zum Bürgermeisterkandidaten der „Ampel“ gemacht haben. Frau Gerhardus hat inzwischen einen neuen Arbeitgeber: Die von Frank Stein geleitete Stadtverwaltung. Dort hat sie eine neu eingerichtete Stelle übernommen. Das sind Fakten, die in einen solchen Beitrag hineingehören.
    Ich finde es seltsam, dass „Die Grünen“ – als Verfasser des Artikels in der Autorenzeile kenntlich gemacht – diesen Hintergrund verschweigen. Das erklärt doch erst die Neuwahl.