Illustration: Tim Reckmann
Illustration: Tim Reckmann

Der Kreiswahlausschuss hat sieben Männer und zwei Frauen als Kandidat:innen zur Bundestagswahl am 26. September im Wahlkreis 100, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, zugelassen. Drei von ihnen gehören schon jetzt dem Bundestag an. Zwei sind Polizisten. Und eine vertritt eine Partei, die „Schwarmintelligenz“ gegen Expertenwissen setzt.

Insgesamt neun Kandidatinnen und Kandidaten haben die Unterlagen für eine Bewerbung bei der Bundestagswahl 2021 fristgerecht und vollständig eingereicht, teilt die Kreisverwaltung mit. Bei den Wahlvorschlägen habe der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz von Landrat Stephan Santelmann keine Mängel festgestellt. Daher seien alle einstimmig zur Wahl zugelassen worden.

Damit treten zur Wahl im Rheinisch-Bergischen Kreis (Wahlkreis 100) an:

Die Bundestagswahl im Bürgerportal

Das Bürgerportal stellt die Kandidat:innen und ihr Programm in den kommenden Wochen vor, anhand von Fragebögen, Gesprächen und Beiträgen. Alle Infos zur WahlArena finden Sie hier.

Den Wahlkampf eröffnen wir am 20. August mit der #Wahlarena am 20. August ab 17 Uhr im Bergischen Löwen; ein Gespräch mit Christian Lindner in unserem #BürgerClub findet bereits am 12. August statt.

Die Wahl startet mit der Briefwahl und der Eröffnung der Direktwahlbüros am 30. August.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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10 Kommentare

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  1. Da las ich gerade auf einem Plakat, dass die genesenen und geimpften Besucher der ausschließlich für sie geöffneten Wahlarena am 20. August dann um 1930 eine Podiumsdiskussion der beiden – ! – Favoriten für‘s hiesige Direktmandat erwarten dürfen, sprich des schwarzen und des grünen Herrn …

    Aber wo ist da der gelbe geblieben …?

    Vor nicht allzu langer Weile (wobei das angesichts der immer hektischeren Bocksprünge der Demoskopie mittlerweile einem Zeitalter gleichzukommen scheint),
    vor echtzeitlich also nicht allzu langer Weile lagen der schwarze, der grüne und eben der gelbe Aspirant hier noch recht nahe und dreifach favoritös beieinander … Hat sich das inzwischen geändert?

    Davon abgesehen bleibt‘s diesmal überhaupt spannend (rein sportlich, politisch eher … Nicht drüber nachdenken …);

    der schwarze Kandidat hofft auf den ungebrochen denkentlastend rheinisch-bergischen Bann des gewohnten Abos; der grüne auf den launischen Sturmwind der Erschreckten im richtigen Moment und der eigentlich Dritte im Bunde darauf, dass Wähler angesichts dessen hier endlich und aus purer Verzweiflung nur noch gelb sieht …

    Dabei können auch die im RBK reichlich antretenden Nichtfavoriten auf‘s Direktmandat durchaus indirekten Einfluss nehmen:

    Denn den Pott holt, wer von allen die meisten Stimmen bekommt, und da können die Abstände gerade bei mehreren und zwischen diesen Favoriten dann knapp ausfallen, und es entscheidend werden, wieviele Stimmen der Einzelne ggf. sozusagen an die hiesigen Nichtfavoriten abgibt,

    also an Linke, Freie Wähler, SPD, AfD, Volt und Die Basis – Auch die Kleinen und Kleinsten schicken im RBK tatsächlich einen Direktkandidaten auf die Piste.

    Hoffentlich wird der nun allgemein beginnende Straßen-Wahlkampf wenigstens (und für alle Wahlberechtigten) unterhaltsam.

  2. Danke, EMM, für die plastische Anleitung!
    Da schauen dann hoffentlich viele ‘mal drauf!

    Alles willkommen, was ggf. hilft
    – Denn so schwer wie dieses Mal, war das Zettelausfüllen kaum je …

    Nichts, was / wer wirklich „Freude” macht;
    und sobald‘s an‘s programmatisch / ideologisch Kleingedruckte oder hinter die parteilichen Fassaden geht, wird jede doch bescheiden aufgekommene „Freude” schnell wieder abgeräumt …

    Dabei mangelt es (und das m.o.w. querbeet) eigentlich nicht an Erkenntnis und Einsicht, Potential und Perspektiven …
    Aber irgendwo bleibt unter’m Strich der Wurm hartnäckig stecken …

  3. Lieber Herr Ullmann, Sie geben „Abgeordnetenwatch Bundestagswahl 2021“ bei Google ein. Dann geben Sie auf der erscheinenden Seite eine Postleitzahl von Bergisch Gladbach ein. Anschließend erscheinen unsere Kandidaten.

    (Der von den Freien Wählern fehlt als einziger noch. Warum, weiß ich nicht, habe es den Freien Wählern aber schon mitgeteilt.)

    Bei dem jeweiligen Kandidaten klicken Sie auf „Profil“. Dann erscheinen alle gestellten Fragen und erfolgte oder nicht erfolgte Antworten.

    Ich hoffe, ich konnte Ihnen und den anderen Lesern des Bürgerportals mit dieser „Anleitung“ dienlich sein. Viele Grüße!

  4. @EMM
    Ah, comprends … Das mit der Öffentlichkeit des Frage-Antwort-Verkehrs macht natürlich Sinn (führt andererseits wahrscheinlich wieder zur Wolkigkeit der Antworten) …
    Aber, Neugier, Herr Müller:
    Wo genau könnte ich denn jetzt Ihre Fragespuren (buchstäblich wie doppelsinnig) nachlesen …?

  5. Doch, Herr Ullmann, die Wertesten und auch die weniger Werten haben eine Mail-Adresse, die man -teilweise unter Mühen- herausfindet. Ich ziehe es allerdings vor, meine Fragen öffentlich zu stellen, um dann auch öffentlich Antworten zu beziehen. Hakt man nach, warum das Antworten nicht öffentlich erfolgt, so erlangt man dubiose oder auch entlarvende Antworten. Die m.E. offenbaren, dass manche Volksvertreter nicht viel von Transparenz halten.

  6. Grüße Sie, EMM,

    haben die Wertesten denn keinen direkten Mailaccount (so als Direktkandidat …) zwecks Kontakt von Mensch zu Wähler oder Kandidat zu Mensch oder gar von …

    Aber wahrscheinlich fürchtet man da Spam- oder sonstige Attacken …

  7. Danke, Herr Ullmann, für die Erwähnung meiner Anregung, auf Abgeordnetenwatch den Kandidaten Fragen zu stellen. Schaut man sich die Seite an, wird man feststellen, dass Herr Dr. Tebroke von der CDU und Herr Lindner von der FDP überhaupt nicht antworten. Der Kandidat von der AfD bisher auch nicht. Ihm habe ich allerdings erst heute eine Frage gestellt.

  8. Wahlplakate sagen etwas darüber aus, wie die Intelligenz des Wählers von denen eingeschätzt wird, die sie gestalten bzw. in Auftrag geben.

    E.M. Müllers Anregung, die hiesigen Kandidaten doch ‘mal per Mail direkt zu befragen, ist gut.

    Am besten ganz direkte Fragen zu jeweiligen Positionierungen und dann darauf hoffen, keine allzu „politischen”, sondern offen pointierte Antworten zu erhalten.

    Interessant ist bei der sich nähernden BTW ja die diesmalig potentielle Vakanz des CDU-Abbos auf‘s Direktmandat (sowohl der Gelbe als der Grüne Aspirant hat real existierende Chancen)
    und der Antritt gleich dreier Kleinparteien (Volt, Freie Wähler, Basis), deren Kandidaten zwar eher geringe Chancen auf den direkten „Homerun” haben, aber eben von irgendwoher Stimmen ziehen, deren Fehlen je dort ggf. über den Einlauf der Favoriten entscheiden können.

    Immerhin spannend.

  9. Was meint die „Basis“ wohl mit Schwarm-Intelligenz? Etwa das, was die Querdenker anrichten – auf die dieser Begriff auch nicht zutrifft, denn sie denken nicht, sie polarisieren und polemisieren – also Menschenverachtung, Corona-Leugnung, Schulterschluss mit der afd, oder was?

  10. Es lohnt sich, die Wahlplakate in Augenschein zu nehmen, die mittlerweile im Stadtgebiet hängen. Manche sind im Vorbeifahren kaum zu lesen, andere sind inhaltlich aussagekräftig, andere enthalten keinerlei Aussage. Es lohnt sich auch, die Wahlplattform von Abeordnetenwatch im Internet anzuschauen. Hier kann man öffentlich den Kandidaten Fragen stellen. Manche antworten, andere glänzen dadurch, dass sie keine einzige Frage beantworten. Unsere Volksvertreter!