Der speziell ausgerüstete Hubschrauber Christoph Rheinland brachte den Mann in ein Krankenhaus. Foto: Feuerwehr GL

Zu einem schweren Unfall ist es heute vormittag an der Britanniahütte in Gronau gekommen: Ein Autofahrer war von der Fahrbahn abgekommen, hatte eine Mauer durchbrochen und eine Laterne gerammt. Obwohl sofort Rettungskräfte und rasch ein Hubschrauber vor Ort waren starb der Mann später im Krankenhaus.

Nach Angaben der Feuerwehr hatte sich der Unfall gegen zehn Uhr an der Britanniahütte
Ecke Hermann-Löns-Straße im Stadtteil Gronau ereignet. Auslöser war, das sei der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei, offenbar ein internistischer Notfall. Das könnte zum Beispiel ein Herzinfarkt oder eine Embolie gewesen sein.

Der 67-jährige Bergisch Gladbacher war mit seinem Pkw auf der
Hermann-Löns-Straße aus Richtung Am Stadion kommend in Richtung Tannenbergstraße
unterwegs. In einer leichten Rechtskurve sei er plötzlich nach links von der
Fahrbahn abgekommen, querte den Bürgersteig, durchbrach Mauer und Zaun, knickte eine
Straßenlaterne um, beschädigte einen Stromkasten und kam erst nach einigen
Metern in einem dort unbefestigten Bereich zum Stehen.

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Ersthelfer, darunter Mitarbeiter der Feuerwehr Köln, befreiten den leblosen Fahrer aus dem Fahrzeug und begannen mit Reanimationsmaßnahmen.

Die Feuerwehr schickte die Feuerwachen 1 und 2, den Einsatzführungsdienst, zwei Rettungswagen und einen Notarzteinsatzfahrzeug los.

Rettungsdienst und Notarzt übernahmen die Wiederbelebungsmaßnahmen und setzten auch ein so genanntes Thoraxkompressions-System ein. Dabei wird die Herzdruckmassage
maschinell durchgeführt, was eine kontinuierliche Aufrechterhaltung des
Kreislaufes des Patienten sicherstellt.

Mit dem Intensivtransporthubschrauber Christoph Rheinland wurde der Patient unter
laufender Reanimation in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln
geflogen. Dort sei der Mann jedoch seinen Verletzungen erlegen.

Im Einsatz waren 15 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen von Feuerwehr und
Rettungsdienst, ein Intensivtransporthubschrauber besetzt mit drei Einsatzkräften
sowie mehrere Einsatzfahrzeuge der Polizei. Der Sachschaden wird auf
etwa 50.000 Euro geschätzt.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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