Harald Weyel (AfD). Foto: Thomas Merkenich

Harald Weyel ist ehemaliger Hochschulprofessor und war 2017 über die Landesliste der AfD in den Bundestag eingezogen. Jetzt bewirbt er sich für ein Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis. Wir stellen den Kandidaten der AfD Rhein-Berg mit Hilfe unseres bekannten Fragebogens persönlich vor.

Bei der Wahl im Herbst 2017 war Weyel ein weitgehend unbekannter Überraschungskandidat, der ebenso wie der damalige AfD-Direktkandidaten Roland Hartwig dank guter Absicherung auf der Landesliste in den Bundestag kam. Hartwig verließ den Rheinisch-Bergischen Kreis rasch, Weyel tritt nun zur Wiederwahl an. 

Der ehemalige Hochschulprofessor hat in der Zwischenzeit durch viele Reden und prominente Bewerbungen versucht, sich bekannter zu machen; beim Versuch, den Platz 1 der Landesliste der AfD in NRW zu erobern scheiterte er ebenso wie beim wiederholten Anlauf der AfD, das Amt eines Vizepräsidenten des Bundestages zu besetzen.

Weyel steht nun auf Platz 9 der Landesliste und hat damit relativ gute Chancen, wieder in den Bundestag zu gelangen. Mehr Informationen über Harald Weyel bietet der entsprechende Wikipedia-Eintrag mit einer Reihe von Quellen.

Die Spielregeln: Jeder Kandidat bekommt 26 Fragen, von denen mindestens 20 beantworten werden müssen. Außerdem gibt es eine Bonusfrage. Los geht’s.

Wie starten Sie in den Tag?
Blitzgymnastik; Wasser, 1/2 Stück Obst, Kaffee+Milch.

Was wollten Sie als Kind werden?
Irgendwas mit Landwirtschaft.

Was sind Sie geworden?
Irgendwas mit Volks- und Betriebswirtschaft (zul. Wirtschaftsprofessor, TH Köln).

Wohin laden Sie Kollegen am liebsten ein?
Das ein oder andere hiesige „Familienrestaurant/Gasthaus“.

Wohin gehen Sie gerne mit Familie/Freunden?
Waldwege und je nachdem: flach oder Berg & Tal.; gelegentlich Kunstausstellungen.

Wohin gehen Sie, wenn Sie ganz für sich sein wollen?
Berg & Tal.

Wie sieht für Sie ein perfekter Tag aus?
Verbindung von Arbeit und (gel. neuer) Erkenntnis — sowie Erholung davon.

Tee oder Kaffee; Bier oder Wein?
Siehe 1. sowie: Bier (gel. Alkoholfrei) und Wein.

Was ist für Sie das größte Unglück?
Nicht dürfen was man kann und will — und mehr Nutzen als Schaden für alle Beteiligten brächte.

Bitte ergänzen Sie: Bergisch Gladbach ist …
… eine gute Mischung aus Natur und Kultur.

Was ist Rhein-Bergs größter Pluspunkt?
Arbeits- und Freizeitmöglichkeiten „hier und vor der Tür“ sozusagen.

Was ist Bergisch Gladbachs größtes Problem?
Die langjährigen und offensichtlichsten Unzulänglichkeiten insbesondere der Landes- und Bundespolitik mittragen zu müssen/wollen.

Wenn Sie drei Wünsche für den Rheinisch-Bergischen Kreis frei hätten, würden Sie …
Stärkung lokaler „innerer Sicherheit“; mehr soziale Innovationen (in Schulen, Gewerben); Infrastrukturertüchtigung. 



Was war Ihre größte Leistung?
Berufserfolg trotz etlicher „Handicaps“.

Was war Ihre größte Niederlage oder Ihr schlimmster Fehler?
Zu privat, zu vage…

Mein großes Ziel ist es, …
… gewisse gesellschaftliche Probleme in Richtung Vernunftlösung statt Abgrund sich entwickeln zu sehen.

Was ist Ihre Stärke?
Beharrlichkeit.

Was ist Ihre Schwäche?
Nicht noch mehr Beharrlichkeit.

Wie sind Sie als Chef?
Umgänglich und fördernd.

… und was würden Ihre Mitarbeiter sagen?
Ich hoffe das Gleiche.

Worüber können Sie sich aufregen?
Ungenutzte oder mißbrauchte Freiräume!

Harald Weyel hatte sich auch bei der WahlArena des Bürgerportals vorgestellt. Hier können Sie die ganze Veranstaltung nachverfolgen:

Wer ist Ihr Vorbild im Beruf?
Jeder brave Soldat für „gute Sachen“ oder eben jeder „Maverick“, der auch anderen mehr nutzt als schadet!

Wer ist Ihr Vorbild im Privatleben?
Niemand: „Unter jedem Dach ein Ach“!

Was war der beste Ratschlag, den Sie je erhalten haben?
Einfach ein wenig „auszuziehen und die Welt zu erkunden“ (nicht nur geographisch übrigens)!

Welchen Ratschlag würden Sie Ihrem Nachfolger/Ihren Kindern erteilen?
Einfach ein wenig „auszuziehen und die Welt zu erkunden“ (nicht nur geographisch übrigens)!

Welche Frage wurde nicht gestellt, würden Sie aber gerne beantworten?
Neulich im „Twitter“: Welcher „30-Jahre-Zeitraum“ ist mit den wenigsten „Übeln“ belastet: A) 1618-48  B) 1871-1901  C) 1991-2021? Antwort: A)+C) sind’s eher nicht;)

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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