Mit der Vollkonversion stehen 36 Hektar mitten in Bergisch Gladbach zur Verfügung. Foto: panomedia360

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Das IHK-Wirtschaftsgremium Bergisch Gladbach möchte die Sicht der Unternehmen bei der Entwicklung des Zanders stärker einbringen. Zudem fordert es alle Akteure dazu auf, sich mit der Zukunft des Einzelhandels und der Innenstädte zu befassen.

Das Wirtschaftsgremium Bergisch Gladbach der Industrie- und Handelskammer zu Köln informierte sich in seiner jüngsten Sitzung über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen zur Entwicklung des Zanders-Areals.

Udo Krause, der das Projekt in der Stadtverwaltung leitet, erläuterte den aktuellen Planungsstand und mögliche Nutzungen auf dem 37 ha großen Gelände. Dafür erhielt er viel Lob.

„Wir können uns einen urbanen Mix aus Wohnen, Arbeiten und Freizeit auf diesem Gebiet in innerstädtischer Top-Lage sehr gut vorstellen“, sagte Fabian Rensch, Vorsitzender des Gremiums und Geschäftsführer der DEUTA Group GmbH.

„Bei den weiteren Planungen möchten wir uns als Bergisch Gladbacher Unternehmen gerne stärker einbringen, um auch wirtschaftliche Belange ausreichend berücksichtigt zu wissen, zudem sollte ausreichend Platz für gewerbliche Nutzungen vorgesehen werden – dazu zählt auch das produzierende Gewerbe, das den Standort in den beiden letzten Jahrhunderten geprägt hat,“ sagte Rensch. Um einen konkreten Eindruck von dem Zanders-Areal zu bekommen, planen die Gremiumsmitglieder eine Besichtigung.

Stationärer Handel unter Druck

Über aktuelle Trends im Einzelhandel berichtete Bettina Wisniewski, Center Managerin der RheinBerg Galerie und stellvertretende Vorsitzende des Gremiums. So werde der Online-Handel den stationären Handel weiter unter Druck setzen.

Gleichzeitig entstünden Chancen für den lokalen Handel, um neue – vor allem jüngere – Zielgruppen anzusprechen. Außerdem geht es darum, durch Freizeitaktivitäten, individuelle Produkte und gastronomische Angebote Erlebnisse zu schaffen.

„Wir rufen alle Akteure in den Innenstädten dazu auf, sich mit neuen Trends auseinanderzusetzen und ihren Geschäftsauftritt dementsprechend zu modernisieren, um für die Zukunft gut aufgestellt zu sein“, sagte Eva Babatz, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle Leverkusen/Rhein-Berg, die das Gremium geschäftsführend betreut. „Neben der Erreichbarkeit von Innenstadtlagen steigert ein erhöhter Grünanteil und ein verstärkter Fokus auf Kunst und Kultur die Attraktivität“, fügte sie hinzu.

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