Die Bänder der IG Stadtmitte können auch in der Gastronomie akzeptiert werden, auch in Bensberg. Im Bild: Das Gasthaus Wermelskirchen. Bensberg. Foto: Thomas Merkenich

Die Ordnungsbehörde der Stadt Bergisch Gladbach sieht keine grundsätzlichen Probleme bei einem Einsatz der G2-Bänder der IG Stadtmitte auch in der Gastronomie oder in anderen Stadtteilen. Dafür müsse nur eine zentrale Bedingung erfüllt sein.

Der erste Tag mit 2G-Bändern der IG Innenstadt verlief offenbar ohne Probleme, Händler:innen und Einkäufer:innen berichten von einem reibungslosen Ablauf. Nun geht es um die Frage, ob die Bänder, mit denen die Träger:innen ihren Impfstatus rasch belegen könne, auch in anderen Branchen und Stadtteilen eingesetzt werden können.

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Über die Stadtteile hinweg laufen Gespräche zwischen den Interessengemeinschaften, die vom Einzelhandelsverband unter Leitung von Geschäftsführer Marcus Otto koordiniert werden, Ergebnisse sind noch nicht bekannt.

Aus Bensberg kommt verhaltene Zustimmung. Zwar begrüßt die Interessengemeinschaft Bensberger Handel die Bänder-Lösung und rate ihren Mitglieder, die Bänder der Stadtmitte auch in ihren Geschäften zu akzeptieren. Astrid Baldauf, die neue Vorsitzende der IBH, weist aber auch auf den hohen Aufwand für die Betreiber des Systems hin. Zudem gebe es in Bensberg nur wenige große Geschäfte mit starkem Besucherverkehr.

Damit bleibt offen, ob sich in Bensberg oder den anderen Stadtteilen Geschäfte finden, die die Ausgabe der Bändchen übernehmen. Denn dafür ist zusätzliches Personal erforderlich, dass den Impfstatus und die Personalausweise überprüft, bevor die Bänder ausgegeben werden.

Zur Sache: So funktionieren die 2G-Bänder

Die IG Stadtmitte gibt an fünf Stellen in der Innenstadt (Infopoint RheinBerg Galerie, Löwencenter, Peek & Cloppenburg, H&M, Brillen Potyka) die Bänder aus, nachdem Impfstatus und Personalausweis der Interessenten kontrolliert werden.

Die Bänder werden sofort angelegt und lassen sich nur mit einer Schere wieder abnehmen, können also nicht übertragen werden. Sie gelten nur für jeweils einen Tag und haben für jeden Tag eine andere Farbe.

Damit können die Geschäfte bei der Eingangskontrolle (die nach wie vor vorgeschrieben ist) rasch den Impfstatus kontrollieren und Zugang gewähren, damit sinkt der Aufwand der einzelnen Geschäfte. Eine Registrierung ist nicht notwendig.

Die Kund:innen haben den Vorteil, dass sie sich nur einmal kontrollieren lassen müssen, bevor sie durch die Geschäfte bummeln können. Ihre Daten werden nicht erfasst, es gibt auf den Bändern auch keine QR Code.

Das Vorgehen ist von der Ordnungsbehörde genehmigt, die sowohl die Ausgabestellen als auch die Personen in den Geschäfte stichprobenartig kontrolliert. Wo genau 2G gilt und wo nicht erfahren Sie in diesem Beitrag.

Auch aus der Gastronomie gibt es Interesse, die Bänder bei der Kontrolle der Gäste einzusetzen, dort sind viele Informationen aber noch nicht angekommen.

Ute Unrau, die Leiterin der städtischen Ordnungsbehörde sieht beim Einsatz über die Innenstadt hinaus und auch in der Gastronomie keine grundsätzlichen Probleme. Die Mitarbeiter:innen der Ordnungsbehörde würden Personen innerhalb von 2G-Bereichen (alle Geschäfte über den Alltagsbereich hinaus, alle gastronomischen Einrichtungen) stichwortartig überprüfen. Und das nicht nur in der Innenstadt.

Voraussetzung für eine größere Reichweite der Bänder sei jedoch, dass alle Beteiligten über das Vorgehen informiert sei. Das bedeute vor allem, dass alle Händler:innen und alle Gastronomen wissen wie die Bänder aussehen und welcher Farbe jeweils gültig sind.

Denn die Bänder haben nur einen Tag Gültigkeit, und unterscheiden sich von Tag zu Tag nur in der Farbe. Am Starttag waren sie rot, am Donnerstag gelten nur weiße Bänder, die am gleichen Tag ausgeben worden sind.


Hinweis der Redaktion: Wir geben die jeweils gültige Farbe der Bänder in den kommenden Tagen jeweils früh am Morgen in unserem kostenlosen Newsletter „Der Tag in GL“ bekannt.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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