In einem Festgottesdienst im evangelischen Gemeindezentrum in Herkenrath wird Claudia Heidkamp zur Prädikantin ordiniert. Damit darf die Vorruheständlerin dann (fast) alles, was auch eine Pfarrerin oder ein Pfarrer darf.

Der kommende Sonntag ist ein besonderer Tag für Claudia Heidkamp. Sie wird in einem Festgottesdienst um 14:30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum in Herkenrath ganz offiziell zur Prädikantin ordiniert. Sie darf dann (fast) alles, was eine Pfarrer:in darf und sieht im Talar auch genau so aus. 

Die langjährige Presbyterin konnte sich lange Zeit nicht vorstellen, parallel zum Beruf die Zurüstung zur Prädikantin zu absolvieren und diesen Dienst zu übernehmen. Doch nach ihrem Eintritt in den Vorruhestand ging es aber dann schnell im Sommer 2019 los und, begleitet von Ihrem Mentor Pfarrer. Jörg Schmidt, absolvierte sie die zweieinhalbjährige Ausbildung und wird nun offiziell beauftragt. 

Eine Prädikantin predigt ehrenamtlich und kommt aus einem Lebensumfeld meist ohne theologischen Hintergrund. Daher bringt sie eher einen anderen Blick auf die Dinge und andere Impulse in die Auslegung der Bibel. 

„Neben der Zurüstung, die mir mein eigener bisheriger Lebensweg schon gegeben hat, bedeutet es mir sehr viel, nun die Beauftragung zur öffentlichen Wortverkündigung, der Sakramentsverwaltung und Seelsorge anzunehmen“, sagt Heidkamp: „Mein Wunsch ist es, immer glaubhaft von meinem Glauben zu erzählen. Mein Glück ist, wenn ich Menschen etwas mitgeben und sie anrühren kann, sich auch mit Ihrem Glauben auseinanderzusetzen, sich in ihrem Glauben getragen zu fühlen oder ihn überhaupt kennenlernen zu wollen.“

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