Auf vielen Dächern sind bereits Solaranlagen installiert, wie hier beim EVK. Foto: EVK/Daniel Beer

Die Koalition von Grünen, SPD und FDP weist darauf hin, dass die Stadt Bergisch Gladbach zum ersten mal die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden systematisch und flächendeckend plant. Sieben Projekte sind bereits weit fortgeschritten.

Auf Initiative der Ampelkoalition plant die Stadtverwaltung nun erstmalig flächendeckend und systematisch die Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden. Sieben großflächige Anlagen sind trotz Lieferschwierigkeiten und Handwerkermangel in der Planung und zeitnahen Umsetzung.

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Besonders fortgeschritten sind laut einer Mitteilung des Dezernenten Ragnar Migenda die Planungen für die Anlage auf dem Wertstoffhof Kippemühle, für die Feuerwache Schildgen und der Feuerwache Nord.

Aber auch die Prüfungen für die Implementierung von PV auf dem Gustav-Lübbe-Haus, der Kläranlage Beningsfeld oder dem Betriebshof Obereschbach laufen auf Hochtouren.

Ebenso ist es für die neu gegründete Schulbau GmbH selbstverständlich alle neuen oder zu sanierenden Schulen mit PV zu planen.

Dass dieses Thema zusätzliche Brisanz erfahren hat durch die vom Ukrainekrieg hervorgerufene Energiekrise macht es umso notweniger hier mit Tempo voranzukommen.

Daneben belasten die gestiegenen Energiekosten den städtischen Haushalt enorm. Umso wichtiger ist die Erkenntnis, dass Klimaschutz und Ökonomie Hand in Hand gehen können und müssen.

Dem Ziel, die Stromversorgung der städtischen Gebäude zum großen Teil autonom zu gewährleisten und den Eigenerzeugungsanteil zu steigern, kommen wir Schritt für Schritt näher. Ein herzliches Dankeschön dafür an die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unserer Verwaltung, die hieran stetig und unermüdlich arbeiten.

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Grüne FDP SPD

Die drei Parteien haben zur Kommunalwahl 2020 ein Ampel-Bündnis gegründet und treten mit einem gemeinsamen Kandidaten ab. Hier veröffentlichen sie ihre gemeinsamen Mitteilungen.

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2 Kommentare

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  1. Die Solar- Anlage ist für öffentliche Gebäude und Gutbetuchte sinnvoll. Aber für Menschen die wegen der Preise von Butter auf Margarine umsteigen müssen kaum sinnvoll. Immerhin bringt sie erst nach 10 bis 15 Jahren Gewinn. Es ist ja nicht nur die Anschaffung sondern auch die Wartung und Erhaltung zu berücksichtigen. Den Strompreis kann man auch nicht über diese Zeit kalkulieren.

  2. Die Einspeisevergütung muss neu gedacht werden! 6ct/kWh sind kein wirklicher Anreiz. Die Investition in PV muss sich für jeden Einspeiser lohnen! Wenn wir autark werden und Energie dezentral produzieren wollen, muss die Einspeisevergütung dem aktuellen Strompreis angepasst werden. Warum kostet Strom aus Braunkohlekraftwerken, der für 4-6ct/kWh produziert wird, die Verbraucher 38 bis 45ct? Welche Lobbies stehen dahinter? Die Einspeisevergütung sollte eigentlich höher sein, weil durch dezentral produzierte Energie die Netzkosten geringer werden. Da muss im Bundestag nachgebessert werden!