Pfarrerin Margot Hennig aus Köln übernimmt Anfang Februar die Leitung der Gnadenkirche in Stadtmitte. Sie folgt übergangsweise auf Pfarrer Thomas Werner, der im Herbst in den Ruhestand verabschiedet worden war. Zur endgültigen Nachbesetzung der Stelle bereitet das Presbyterium nun die Ausschreibung vor. Dabei geht es auch um neue Strukturen im Pfarrbezirk. 

„Ab dem 1. Februar 2023 fängt Pfarrerin Margot Hennig in der Gemeinde als Pfarrerin für den pastoralen Dienst im Übergang an“, sagt Pfarrer Carsten Bierei, Vorsitzender des Presbyteriums, auf Anfrage des Bürgerportals. 

Pfarrerin Margot Hennig, Foto: pirvat

Die Pfarrstelle war nach dem Ausscheiden von Pfarrer Thomas Werner aus dem aktiven Dienst im Spätherbst 2022 vakant geworden. Das Presbyterium hatte sich für eine Übergangslösung entschieden.

Nun ist die Personalie – freilich auf Zeit – entschieden. So hat das Gremium genügend Zeit, um die Ausschreibung der endgültigen Besetzung „in Ruhe“ vorzubereiten

Der pastorale Dienst im Übergang sei in der Regel auf ein Jahr befristet, sagt Margot Hennig dem Bürgerportal. Er könne im gegenseitigen Einvernehmen jedoch um ein weiteres Jahr verlängert werden. 

Ihre Aufgaben würden in der pastoralen Grundversorgung im Bezirk Gnadenkirche mit (Schul-) Gottesdiensten, Beerdigungen, Taufen, Trauungen und Konfirmandenunterricht liegen, erklärt Margot Hennig.

„Zum anderen geht es um die Begleitung und Beratung der Gemeinde bei den notwendigen konzeptionellen und strukturellen Veränderungen,“ ergänzt die Pfarrerin. Die Stelle von Pfarrer Werner werde noch nicht endgültig neu besetzt, da „gemeindlich-bezirkliche Strukturen neu überdacht und geordnet werden müssen.“

Praxiserfahrung

Für Pfarrerin Margot Hennig ist dies die erste Stelle im pastoralen Dienst im Übergang. Zuvor arbeitete sie elf Jahre als Berufsschul-Pfarrerin. Sie bringt zudem Erfahrungen als Krankenhaus-Seelsorgerin und Gemeindepfarrerin mit und verfügt über Qualifikationen als Supervisorin und Mediatoren. 

„Reale Möglichkeiten und gemeindliche Wünsche anzupassen“, das sehe sie als besondere  Herausforderung. „Und möglicherweise auch zwischen konträren Auffassungen zu vermitteln.“

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Holger Crump

ist Reporter und Kulturkorrespondent des Bürgerportals.

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