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Bis auf wenige Ausnahmen lehnen die Inhaber-geführten Geschäfte in der Schlossstraße eine Fußgängerzone vor ihrer Ladentür ab – temporär und erst recht als Dauerlösung. Sie fürchten um ihre Existenz und pochen darauf, dass die Stadt ihre Zusagen einhält. Wie man das aktuelle Chaos in den Griff bekommt, dafür haben die Händlerinnen und Händler konkrete Vorschläge.

Die Inhaberinnen und Inhaber von 59 Geschäften auf der Schlossstraße unterstützen seine Petition gegen eine Fußgängerzone, berichtet Herrenausstatter Werner Stümper im Gespräch mit dem Bürgerportal. Nur vier Geschäftsleute hätten gerne eine Einkaufsstraße ohne Autoverkehr. Damit sei das Meinungsbild komplett und eindeutig, lediglich die Filialen von großen Ketten seien nicht einbezogen worden, sagt Stümper.

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Im Kern verlange die Petition, dass es keine Fußgängerzone geben dürfe, weder temporär noch dauerhaft, erläutert Stümper. Für die Zeit nach der Fertigstellung der Schlossstraße hatte der Stadtrat auch genau das beschlossen – für die Phase der Bauarbeiten bis Ende 2025 hatte die Verwaltung vor wenigen Tagen kurzfristig eine provisorische Fußgängerzone eingerichtet.

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Bensberg bekommt eine temporäre Fußgängerzone

Die Stadt Bergisch Gladbach richtet in einem bereits fertiggestellten Teil der Schlossstraße eine Fußgängerzone ein. Nur so sei der Autoverkehr unter Kontrolle zu bringen, der verbotenerweise in die Sackgasse ohne Wendemöglichkeit hineindrängt. Mit dem Fortgang der Bauarbeiten wird die Sackgasse immer länger – und dann wieder verschwinden.

Um die aktuellen chaotischen Verhältnisse in den Griff zu bekommen: Nach wie vor steuern Autofahrer:innen in die Sackgasse bis zur Baustelle, parken jeden Flecken zu und wenden unter gefährlichen Bedingungen.

Diese Verhältnisse wollen auch Stümper und Kolleg:innen so rasch wie möglich beenden. „Chaos ist auch nicht in unserem Sinne“, betont der „Clubman“-Inhaber – aber die Stadt unternehme ja auch nicht wirklich etwas dagegen.

Aktualisierung 5.11.: Inzwischen hat der Initiator Werner Stümper seine Petition an den Petitionsausschuss des Landtages und Bürgermeister Frank Stein verschickt und den vollständigen Text veröffentlicht. Darin formuliert die Händlerschaft eine Reihe von Forderungen. Insgesamt hätten sich 64 von 68 befragten Inhaber-geführten Geschäften gegen die (temporäre) Fußgängerzone gestellt. Wir dokumentieren die Petition weiter unten im Wortlaut.

Wendehammer einrichten, Parkverhalten kontrollieren

Der Vorschlag der Geschäftsleute: Die bereits fertig gestellten Teilstücke der Schlossstraße sollten als verkehrsberuhigte Zone ausgewiesen, die legalen Parktaschen deutlich kenntlich gemacht und die Einhaltung der Regeln konsequent kontrolliert werden. Sobald es der Baustellen-Fortschritt ermögliche, solle wieder vor der Kreissparkasse eine Wendemöglichkeit eingerichtet werden.

Eigentlich, so Stümper, hätte der Wendehammer schon längst gebaut werden können – doch ausgerechnet an dieser Stelle gehe es seit drei Monaten kein Stück vorwärts. Dahinter, befürchtet der Geschäftsmann, könne ein taktisches Kalkül der Stadtverwaltung stecken: Die fehlende Wendemöglichkeit diene als Argument für die temporäre Fußgängerzone – und diese wiederum als Wiedereinstieg in die eigentlich längst entschiedene Debatte für / gegen eine Fußgängerzone.

Eine Theorie, die sich nur auf Vermutungen stützt. Wir haben die Stadtverwaltung um eine Klarstellung und weitere Informationen gebeten, die Antworten stehen allerdings noch aus.

Aktualisierung: Inzwischen hat die Abteilung Stadtplanung unsere Fragen beantwortet, Sie finden die Stellungnahme hier.

Viele Bürger:innen wollen die Fußgängerzone

Klar ist jedoch, dass sich viele Bürger:innen in den Kommentarspalten und auch auf der Schlossstraße für eine Fußgängerzone aussprechen. Mit den gleichen Argumenten, die auch die Stadtplanung früher angeführt hatte: je weniger Autos, desto höher die Aufenthaltsqualität. Parkplätze stünden in unmittelbarer Nähe ausreichend zur Verfügung.

Argumente, die in der Bensberger Händlerschaft seit jeher auf Ablehnung stoßen. Ihre Kundschaft sei nun einmal in einem höheren Alter und bestehe darauf, mit dem Auto bis vor die Ladentür zu fahren. Stümper weist aber auch darauf hin, dass gerade die Schlossstraße von vielen Personen angesteuert werden, die im weiteren Umland wohnen und daher auf das Auto angewiesen seien.

„Das ist ein Gewohnheitsrecht, das sie auch jetzt beanspruchen“, erläutert Stümper. Bleibe diese Kundschaft aus hätten auch diejenigen Geschäfte, die die lange Bauphase überlebt haben, keine Chance mehr, so die Argumentation.

Durchfahrt während der Baupause möglich machen

Wenn die Stadt den Einzelhandel tatsächlich stützen wollte, dann müsse sie zu ihren Versprechungen („keine Fußgängerzone, Schlossstraße bleibt befahrbar“) stehen, fordert Stümper. Die Baupause während des Weihnachtsgeschäfts sei ja ein guter Ansatz – aber warum bereite man die Baustelle dann bis Anfang Dezember nicht so weit vor, dass sie in einer Richtung durchfahrbar sei? Das wäre ja die Lösung, die für die Zeit nach der Fertigstellung beschlossen worden sei, die könne man jetzt schon einmal testen.

Die Petition will Stümper spätestens am Mittwoch formal beim Petitionsausschuss des Landtags in NRW einreichen – und hofft auf eine rasche Klarstellung der Verhältnisse aus Düsseldorf. Gleichzeitig gehe die Petition natürlich auch an Bürgermeister Frank Stein – doch ohne Druck von oben werde kaum etwas passieren, vermutet Stümper.

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Ab Januar steht der Umbau des zentralen Bereichs der Bensberger Einkaufsstraße an, vom Emilienbrunnen bis zum Wendehammer. Geplant in Abschnitten und mit einer halbseitigen Sperrung. Doch jetzt kommt die Stadt mit einem neuen Vorschlag: Um Tempo zu gewinnen soll die Schlossstraße für Autos komplett gesperrt werden, für acht Monate. Die Händlerschaft reagiert entsetzt, nicht wenige sehen ihre Existenz bedroht. Sie haben viele Fragen – und einen anderen Vorschlag.

Dabei sei das Meinungsbild der Händlerschaft spätestens seit der Versammlung im Dezember 2023 im Ratssaal klar gewesen. Im Gegenzug für die Vollsperrung hatte die Verwaltung damals zugesagt, immer dafür zu sorgen, dass die Schlossstraße soweit wie möglich befahrbar gemacht werde. Stattdessen, so Stümper, „macht die Stadt nicht möglich, was möglich wäre“.

Dokumentation

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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    1. Interessante Quelle, die Sie da heranziehen. Information und Meinung sozusagen direkt aus einer Hand.

      1. In diesem Fall stimmt die Basisinformation, das hat uns die Stadtverwaltung bereits bestätigt. Ein ausführlicher Bericht (aus unabhängiger Quelle) folgt noch heute.

      2. Bitte auch in Erfahrung bringen, wie viele Knöllchen bisher verteilt wurden.
        Ich gehe nämlich davon aus, dass die Stadt hier sehr tatenlos war.
        Und die Straße stand immer voll. Das war gefühlte Arbeitsverweigerung der Ordnungsbehörden.

  1. Eine Umgestaltung zur Fußgängerzone würde neue Kunden anziehen. Vielleicht bleiben alte Kunden weg, vielleicht auch nicht. In der Summe könnten es mehr Kunden werden. In jedem Fall dürfte sich die Brieftaschendichte erhöhen.

    Ein schlagendes Argument gegen den vermeintlichen Kundenwunsch nach einem Parkplatz direkt vor dem Geschäft scheint mir zu sein, dass es diesen Parkplatz oft vielleicht nicht gibt, weil er eben anderweitig belegt ist. Was machen diese Kunden denn dann? Wegfahren? Und sind diese Kunden nur für einen Einkauf gekommen? Parken sie um, wenn sie in zwei Geschäfte wollen?

    Heutzutage sind Hightech-Rollstühle und Rollatoren verfügbar, so dass man mit Mobilitätseinschränkungen gut umgehen kann. Ebenso gibt es sehr gute Kinderwagen. Mit vermeintlichen Autobedürfnissen von Behinderten, Senioren oder jungen Müttern zu argumentieren halte ich für vorgeschobene Argumente.

    Die Personen, die die Parkplätze und die Autostraßen mit solchen Argumenten verteidigen, sind doch meistens bei echten Problemen (z.B. nicht barrierefreien Situationen im ÖPNV) eher still.

    1. Christian-Andreas – “Hightech-Rollstühle” und “Hightech Rollatoren” kosten viel Geld und sind keine Kassenmodelle. Und auch mit “Hightech” ist die Fortbewegung dann nicht einfach. Wer mit älteren Angehörigen einkaufen geht oder selber gangeingeschränkt ist (was NICHT bedeutet, dass derjenige kein Auto fahren kann und darf), ist froh um jeden Meter, der nicht gelaufen werden muss, vor allem, wenn vielleicht noch Treppen auf dem Weg liegen. Ähnlich verhält es sich mit dem ÖPNV. Der Weg bis zur Haltestelle, erschwertes Ein-/Aussteigen/Aufstehen, der Weg von der Endhaltestelle bis zum Handel, das Aufsuchen mehrerer Geschäfte – für viele Menschen tatsächlich nur schwer machbar und mit großen Mühen verbunden. Vorgeschobene Argumente sind es meist nur so lange, bis man selber in der Situation ist.

      1. Autos sind keine Kassenleistung (zumindest nicht für Leute, die noch selbst fahren können) und teurer als Hightech-Rollstühle und Hightech-Rollatoren, was die Fortbewegung nach Ihrer Logik noch viel mehr erschwert. Vorgeschobene Argumente sind es, wenn sie von Leuten kommen, die selbst nicht in der Situation sind.

      2. Mika, wenn Ihr Arzt Ihnen per Rezept einen entsprechenden Rollstuhl verordnet hat, beträgt die Zuzahlung 10 €.
        Aber versuchen Sie mal, mit einem Rollstuhl zwischen all den parkenden PKW hindurchzukommen, ohne eines zu beschädigen. Das ist bereits mit Kinderwagen nicht einfach.
        Ich frage mich eher, warum man es diesen Menschen unnötig noch schwerer macht als sie es schon haben.

      3. Christian-Andreas – Es ist schon erstaunlich, dass manche immer irgendwie dagegen reden müssen und dabei manchmal zu fast schon skurrilen Begründungen der eigenen Meinung greifen, anstatt einfach die Meinung (und Erfahrungen!) eines anderen Menschen zu akzeptieren. Auch wenn Sie das vermutlich bestreiten, ein Auto und kurze Wege sind für viele Menschen zwingend notwendig. Und – nein – nicht jeder Mensch mit schweren (Geh-)Einschränkungen hat einen Schwerbehindertenparkausweis und kann diese Parkplätze nutzen. Diese sogenannte Parkerleichterung erhalten nur sehr wenige Menschen mit genau definierten schwersten Einschränkungen. Sehr, sehr viele Menschen, auch in jüngeren Altersgruppen, haben schwere gesundheitliche Probleme, die für u.a. schwere Gangeinschränkungen, starke Schmerzen usw. verantwortlich sind. Da werden schon 300 oder 500 Meter Laufstrecke zur Mühe. Und dennoch haben sie keinen Anspruch auf eine Parkerleichterung, auch nicht bei vorhandenem Merkzeichen „G“ und hohem GdB. Wenn dann zum sowieso schon anstrengenden Einkauf noch lange Laufstrecken vom/zum Parkplatz kommen, ist das für viele nicht machbar. Diese Menschen sehen Sie aber oft auch gar nicht in der Stadt, weil es für sie sehr anstrengend ist mobil zu sein und eben nicht überall nahe Parkmöglichkeiten vorhanden sind.
        Die „Hightech“ Hilfsmittel helfen vor Ort, aber an den jeweiligen Ort muss man erstmal hinkommen. Und „Hightech“ ist keine Kassenleistung. Kassenleistung ist „Basic“, die Krankenkasse übernimmt das günstigste Modell und diese Modelle sind meist schwer und unhandlich. Damit z.B. betroffene Senioren durch z.B. ihre Angehörigen zum Arzt oder auch in Geschäfte gebracht werden können, haben diese regulär einen Rollator, der recht schwer ist und vielen Betroffenen schon Probleme bei der Handhabung, z.B. bei der Bewältigung von Bordsteinkanten, bereitet. Je nach Gangeinschränkungen haben sie auch einen Faltrollstuhl. So ein Faltrollstuhl ist ziemlich schwer und unhandlich, sowohl im Handling als auch beim Heben/Verstauen, für viele, gerade ältere Angehörige nur schwer machbar. Diese Art Rollstühle sind auch nicht zur selbständigen Fortbewegung im Straßenverkehr gedacht und benötigen jemanden, der den Rollstuhl schiebt. Eine selbstbestimmte Teilhabe ist damit nicht möglich, selbst wenn die Krankenkasse eine elektrische Schiebehilfe genehmigt. Sie haben vermutlich keine Berührungspunkte oder Erfahrungen mit dem Thema. Wenn man tatsächlich ein leichteres, komfortableres, besser zu handhabendes Hilfsmittel haben möchte, dann bedeutet das Zuzahlung und zwar, je nach Modell, erheblich.
        „Vorgeschobene Argumente sind es, wenn sie von Leuten kommen, die selbst nicht in der Situation sind.“ Da kann ich Sie beruhigen. Ich habe diese Situation häufig erlebt und wünsche niemandem die Erfahrung so gravierender Einschränkungen verbunden mit den komplexen Teilhabeeinschränkungen. Ein Hoch auf den Onlinehandel und ein Hoch auf den Pkw-Individualverkehr!

      4. Ulla – Insofern korrekt, dass beim Kassenmodell nur eine Zuzahlung anfällt. Das sind jedoch reine Basis-Modelle, von Hightech weit entfernt. Und auch sämtliche Hilfsmittel bringen keinen Nutzen, wenn der Betroffene nicht von A nach B kommen kann oder vor Ort lange Wege zurücklegen muss.
        „Aber versuchen Sie mal, mit einem Rollstuhl zwischen all den parkenden PKW hindurchzukommen, ohne eines zu beschädigen.“… Es stehen nicht überall dichtgedrängt Pkws, man schlängelt sich nicht hindurch. Es gibt Bürgersteige. Aber – versuchen Sie mal mit dementsprechenden Einschränkungen teilzuhaben, wenn Sie den Ort, den Sie aufsuchen wollen oder müssen, nicht erreichen können, wenn die Laufwege zu weit sind, wenn Sie keinen ÖPNV nutzen können und zwingend auf Pkw-Mobilität angewiesen sind. Ich kann Ihnen verraten – es funktioniert nicht. Und falls doch, wurde es diesem Menschen unnötig schwer gemacht.
        …“Ich frage mich eher, warum man es diesen Menschen unnötig noch schwerer macht als sie es schon haben.“ Richtig. Das frage ich mich auch, aber anders als Sie. Ich kann Ihnen versichern, es ist sehr schwer und es wird immer schwerer, zum Glück gibt es den Online-Handel oder Einkaufsmöglichkeiten am Stadtrand mit nah gelegenen Parkplätzen, auch Ärzte kann man durchaus zusätzlich nach Parkmöglichkeit und Erreichbarkeit auswählen – alles zwingend notwendig für diejenigen, die all das benötigen. Aber vielleicht kommen diejenigen, die all das leugnen, ja selber einmal in die Situation.

      5. Mika, auch für Menschen, die Sie als “Gangeingeschränkt” bezeichnen, ist etwas Bewegung immer noch gesünder /heilsamer als sich gar nicht mehr zu Bewegen.
        Außerdem stehen immerhin genügend Bänke zur Verfügung zum Verschnaufen.

      6. Ulla – interessant, was Sie alles über die Betroffenen wissen und sich auch noch anmaßen über deren Leistungsfähigkeit und Befinden zu urteilen. Für mich nicht nachzuvollziehbar, wie man derart verbissen den Ist-Zustand und die täglichen, individuellen Einschränkungen Betroffener ignorieren kann und dann noch “Tipps” gibt. Die Worte “heilsam” und “Bänke zum Verschnaufen” setzen all dem noch ein i-pünktchen auf. Das muss diese überall vorliegende Bereitschaft zur Inklusion sein (sofern diese ins eigene Lebensbild passt und das, was man nicht kennt und nicht sieht, gibt es auch nicht).

      7. Drucker – Ich weiß nicht, wieso das, was einem nicht gefällt, ein vorgeschobenes Argument sein soll und das auch oft von denjenigen, die weder Berührungs- noch Erfahrungspunkte im Alltag haben. Keine Sorge, sie werden nicht instrumentalisiert. Man sollte sie nur nicht vergessen. Wenn man darum bittet, diese Menschengruppe (die nicht klein ist) nicht aus dem Blick zu verlieren, dann ist der Aufschrei groß, da diese Gruppe für viele Kommentatoren schlichtweg nicht existent scheint (bzw. immer direkt von vorgeschobenem Argument, Instrumentalisierung usw. die Rede ist), nicht sooo betroffen sein kann, kann mit Sicherheit den ÖPNV nutzen, mit Hilfsmitteln mobil sein kann usw., viele Nichtbetroffene wissen es immer besser, als die Betroffenen.
        In einem anderen Thread hier zu diesem Thema berichtet jemand von den eigenen Erfahrungen mit betagter Mutter und eigenen Einschränkungen. Anstatt, dass man das einfach “zur Kenntnis nimmt” oder sagt “ja, verstehe ich, schwierige Situation”, wird auch da versucht dagegen bzw. gegen diese Erfahrungen zu reden und diese zu bagatellisieren.
        “Für diese Gruppe von Mitbürgern gibt es Lösungen, ohne die Straße Stoßstange an Stoßstange mit Blech vollzustellen.”
        Spannend! Welche? Parkausweis – scheidet in den meisten Fällen aus. ÖPNV – scheidet in sehr vielen Fällen aus. Taxi – kaum finanzierbar. Längere Laufstrecken – oft nicht machbar. Ein Ansatz wäre es, wenn es eine Parkberechtigung für das Merkzeichen G geben würde, die dazu berechtigt ausgewiesene Parkplätze sehr in der Nähe von Einzelhandel und Ärzten zu nutzen. Dann wäre vielen Betroffen geholfen, es würden wirklich nur diejenigen dort parken, die berechtigt sind.

      8. Hallo Mika, “Dann wäre vielen Betroffen geholfen, es würden wirklich nur diejenigen dort parken, die berechtigt sind.”, sind Sie da sicher?
        1. stehen ständig Fahrzeuge ohne den entsprechenden Parkausweis auf diesen Plätzen (mit der Begründung: ich bin ja gleich weg; dauert nur fünf Minuten, …)
        2. werden diese Parkausweise leider immer mißbraucht. So nutzt man den Parkausweis der alten Mutter, obwohl diese garnicht mit unterwegs ist.
        Und glauben Sie, das kann ich sehr gut beurteilen da ich einen ständigen Blick auf Behindertenparkplätze habe und schon häufig auch die parkenden Personen angesprochen habe.

      9. @Mika: Wenn wegen einer Teilgruppe die Öffnung der Straße zum Parken für alle gefordert wird, dann ist das für mich eine Instrumentalisierung. Sie haben doch selbst einen gangbaren Weg genannt (Ähnliches hatte ich an anderer Stelle auch schon vorgeschlagen), genau diese Gruppe gezielt zu unterstützen. Wenn man also vermeidbare Beschwernisse für Personen mit Bewegungseinschränkung vermeiden möchte, dann ist das gezielt möglich und man muss nicht zugleich zu Lasten der Allgemeinheit das Komfortbedürfnis der Gehfaulen befriedigen.

        @Anno Nüm: Das kenne ich, ich selbst habe schon Polizeiwagen (nicht im Einsatz) auf Behindertenparkplätzen stehen sehen. Das ließe sich aber durch Überwachung und konsequente Verwarnung vermeiden. Die dafür eingesetzten Mitarbeiter des Ordnungsamtes würden ihre Gehälter wohl vollständig aus den Verwarngeldern refinanzieren können (und möglicherweise noch einen hübschen Überschuss in die Stadtkasse bringen).

      10. Anno Nüm – Natürlich ist mir bekannt, dass leider immer wieder Menschen ohne Berechtigung auf Behindertenparkplätzen stehen und es gibt auch Menschen, die einen Parkausweis missbrauchen. Deswegen lässt sich aber nicht pauschal sagen, dass alle so handeln und gesonderte Parkplätze nicht notwendig sind, weil sie sowieso unberechtigt genutzt würden. Ich gehe davon aus, dass der überwiegende Anteil der Autofahrer Behindertenparkplätze akzeptiert und Parkausweise nicht missbraucht. Man kann nicht einer kompletten Gruppe (Autofahrer) unterstellen, dass sie so handeln, genauso, wie man z.B. nicht „den Fahrradfahrern“ unterstellen kann, sich nicht an Verkehrsregeln zu halten. Da es sowieso leider keine Parkerleichterung für Menschen mit „nur“ Merkzeichen G im Ausweis gibt, wäre es einfach fair, ihnen dementsprechend mit „normalen Parkplätzen“ die Möglichkeit zu geben nah am Einzelhandel oder bei Ärzten zu parken.

    2. Ulla – Das ist ein toller Tipp – herzlichen Dank, ich hoffe, dass viele Betroffene ihn lesen und bald wieder so fit sind, dass sie vielleicht sogar mit dem Lastenrad einkaufen fahren oder den ÖPNV nutzen können. Bestimmt verschwinden die individuellen Einschränkungen mit nur noch ein bisschen mehr Behmühen. Ich vermute jedoch eher, dass Betroffene über so viel fehlende Akzeptanz und mangelnde Empathie traurig den Kopf schütteln. Realistisch ist auch eher ein bitteres Lächeln über die angeblich so offene Gesellschaft, die Barrierefreiheit, Inklusion, Teilhaberecht usw für berechtigterweise sehr wichtig hält, jedoch dagegen handelt oder redet, wenn diese Bedürfnisse nicht den eigenen bzw. den Vorstellungen der Nichtbetroffenen entsprechen. Diese “Diskussion” sollten wir nun beenden.

      1. Die Betroffenen würden sich sicher noch mehr freuen, wenn sie nicht ständig als vorgeschobenes Argument instrumentalisiert würden. Für diese Gruppe von Mitbürgern gibt es Lösungen, ohne die Straße Stoßstange an Stoßstange mit Blech vollzustellen.

    3. @Drucker „Wenn wegen einer Teilgruppe die Öffnung der Straße zum Parken für alle gefordert wird, dann ist das für mich eine Instrumentalisierung.“ Ist es für mich nicht. Man baut für die Gastronomie auch Behinderten-WCs, für Bahnsteige Aufzüge usw, obwohl der überwiegend größere Teil sie nicht benötigt. Wenn ich fordern würde, dass eine Treppenanlage im Stadtgebiet so umgestaltet werden muss, dass auch Menschen mit Gehbehinderung und Menschen mit Kinderwagen die Möglichkeit haben müssen von Ebene 1 auf Ebene 2 zu gelangen, dann argumentiere ich für diese Personengruppen, auch wenn fiktive 95% der Meinung sind, dass die Treppe ausreicht und die anderen Personengruppen nicht so zahlreich sind, dass es einen Umbau rechtfertigt, denn diese Gruppen könnten die Treppe auch in ein paar Hundert Metern umgehen. Auch dann müsste man sich keine Instrumentalisierung vorwerfen lassen.
      „Sie haben doch selbst einen gangbaren Weg genannt“ Leider ist das kein gangbarer Weg, denn eine Parkberechtigung und gesonderte Parkplätze für Menschen mit „nur“ Merkzeichen G im Ausweis gibt es nicht, auch nicht, wenn diese Menschen unter erheblichen Einschränkungen leiden. Sie sind also auf normale Parkplätze angewiesen.
      Nur eine sehr eng definierte Gruppe erhält das Merkzeichen aG. Auch der „orange Parkausweis“, der ausgestellt werden kann, wenn keine Berechtigung für den blauen vorliegt, hat hohe Voraussetzungen. Diese sind oft kaum zu erreichen, da die Versorgungsämter selbst bei erheblichen Einschränkungen sehr häufig nur einen sehr geringen GdB festlegen und viele Betroffene oft jahrelang um eine realistische Bewertung ihrer Einschränkungen kämpfen. Schwerbehindertenparkplätze dürfen zudem nur mit blauem Ausweis genutzt werden.
      Nur ein Beispiel (und ich kenne sehr viele Betroffene). In meinem Umfeld gab es eine 70jährige mit schwerer Krebserkrankung. Innerhalb kürzester Zeit baute sie sehr ab, war sehr schwach, litt unter Atemnot, starken Schmerzen, konnte nur noch wenige Meter mit Hilfe laufen, keine Treppen steigen, war pflegebedürftig. Sie erhielt Bestrahlungen und Chemo, die Prognose war sehr schlecht, man sprach von wenigen Monaten. Trotz schlechter Prognose war sie nach Chemo und Bestrahlungen + „Immuntherapie“ gut 2 Jahre in Remission. Das Versorgungsamt kürzte ein Jahr nach Therapie den GdB auf 70 und strich die Merkzeichen G und B mit der Begründung “Therapie erfolgreich, Verbesserung”. Ihre Remission bedeutete jedoch – ihr Zustand blieb so schlecht, er verschlechterte sich nur nicht mehr so schnell. Es war völlig klar, dass die Erkrankung tödlich sein wird und dass ihre massiven Einschränkungen nicht mehr verschwinden. Trotz Widerspruch, Beantragung einer Erhöhung + Erteilung des Merkzeichen aG inkl. gesonderter Stellungnahme/Befürwortung des Hausarztes usw. blieb das Versorgungsamt bei der Entscheidung, es sei eine Besserung eingetreten. All das dauerte Monate. Jeder Arztbesuch war eine Qual, da naheliegende Schwerbehindertenparkplätze nicht genutzt werden konnten, sie konnte das Haus kaum noch verlassen, war aber für das Versorgungsamt nicht eingeschränkt genug. Nicht lange nach der endgültigen Ablehnung mit der Begründung “Besserung eingetreten”, verstarb die Dame. Ein aG und Parkausweis hätten ihr die letzten Monate erleichtert. Sie hatte noch nichtmal das Anrecht auf einen orangen Ausweis.
      Und das, der “Kampf” um einen angemessenen und realistischen GdB, ist der Alltag, mit dem sich Betroffene immer wieder auseinandersetzen müssen, oft über Jahre und erfolglos.
      Bezogen auf den orangen Ausweis und die Voraussetzungen – Es ist leider fast unrealistisch, dass trotz gravierender Gehbehinderung eine Einzelbewertung mit 80% für diese Funktionsstörungen + Merkzeichen B erteilt werden. Ähnlich verhält es sich mit Merkzeichen G + B + 70 % für die erwähnten Funktionsstörungen + 50 %für Herz/Atmungsorgane. Wer vielleicht tatsächlich alleinig 70 % erhält für Funktionsstörungen, die die Geheinschränkungen betreffen, hat noch immer kein Anrecht auf einen Parkausweis, wenn er nicht gleichzeitig Funktionsstörungen in Höhe von mindestens 50% an Herz oder Lunge hat. So haben Menschen mit mehreren gravierenden Einschränkungen (z.B. 60 % Gehbehinderung + 40% Herz + 40 % andere Erkrankung) ebenfalls keine Berechtigung, obwohl klar sein dürfte, dass auch diese Menschen massiv eingeschränkt sind.
      Wer z.B. Rheuma mit starken Einschränkungen der Gehfähigkeit, Wegstrecke und oft starke Schmerzen hat, einen Rollator braucht, erhält vielleicht gerade mal einen GdB zwischen 50 und 60 und manchmal noch nichtmal das.
      Die Voraussetzungen für den orangen Ausweis sind (Quelle Website rbk):
      – Schwerbehinderte Menschen mit einer Gehbehinderung (Merkmal G) und der Notwendigkeit ständiger Begleitung (Merkmal B) mit einem Grad der Schwerbehinderung von mind. 80% allein für Funktionsstörungen an den unteren Gliedmaßen (und der Lendenwirbelsäule, soweit sich diese auf das Gehvermögen auswirken)
      – Schwerbehinderte Menschen mit einer Gehbehinderung (Merkmal G) und der Notwendigkeit ständiger Begleitung (Merkmal B) mit einem Grad der Schwerbehinderung von mind. 70% allein für Funktionsstörungen an den unteren
      Gliedmaßen (und der Lendenwirbelsäule, soweit sich diese auf das Gehvermögen auswirken) und gleichzeitig ein Grad der Behinderung von mind. 50% für Funktionsstörungen des Herzens oder der Atmungsorgane
      – schwerbehinderte Menschen mit Erkrankung an Morbus Crohn oder Colitis Ulkerosa mit einem hiefür anerkanntem Grad der Behinderung von mind. 60 %
      – Stomaträger mit doppeltem Stoma (künstlicher Darmausgang und Harnableitung) und einem hierfür anerkanntem Grad der Behinderung von mind. 70%
      … Bevor für diesen Personenkreis eine Ausnahmegenehmigung ausstellen
      werden kann, muss die Straßenverkehrsbehörde eine Stellungnahme bei
      dem zuständigen Versorgungsamt einholen. …

      1. Nach § 46 (1) 3 StVO kann die Straßenverkehrsbehörde Einzelpersonen auf Antrag von Park- oder Halteverboten ausnehmen, ebenso wie nach Satz (1) 1 von Anordnungen zur Straßenbenutzung. Das wäre für die Stadt ein gangbarer Weg, denen den Zugang und auch das Parken zu ermöglichen, die darauf angewiesen sind, ohne das zugleich der Allgemeinheit zu gestatten. Ebenso wäre es möglich, Hol- und Bringdiensten etwa von Caritas, Diakonie etc. eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. Wenn der politische Wille da ist, dann geht es auch.

  2. Die Zeit, in der die Schlossstraße ohne Verkehr auskam, war fantastisch. Wir sind mit unseren Kleinkindern endlich mal nicht nach Bergisch Gladbach gefahren, sondern in Bensberg geblieben.

    Seien wir ehrlich: die Straße selbst ist hässlich, die Fassaden schrecklich, die Auswahl an Geschäften in der Vielfalt eher eingeschränkt – warum sollte irgendjemand mit dem Auto in die Schlossstraße fahren, wenn Refrath nur ein paar Minuten entfernt liegt und die Innenstadt alles hat, was man braucht? Aber eine Fußgängerzone vor Ort, die zieht Familien und hyperlokale Käufer an. Die erhöht die Zeit, in der man gerne in der Schlossstraße bleibt. Die lockt zahlungsfähige Kunden vor die Schaufenster, weil sie sich endlich einmal nicht darum kümmern müssen, ob die nächste Karre den Nachwuchs oder den Hund oder die Oma überrollt – und man kann in den Cafés sitzen, anstatt Abgase einzuatmen. Mal endlich zwei, drei Cappuccino statt des einen, den man hektisch runterkippt, während man hofft, dass die Blumenkästen des Cafés den rückwärts ausparkenden SUV zur Not aufhalten. Die Schlossstraße war bisher purer Stress, optisch und thematisch steckengeblieben in den 60ern. Jetzt gab’s für eine gewisse Zeit einen kleinen Lichtblick.

    Natürlich sind wir nur potentielle Kunden, wir haben nichts zu sagen. Aber wir als Familie orientieren uns naturgemäß eher hin zu Fußgängerzonen. Wir sind ganz klar auf Seiten der vier unterlegenen Händler – und würden uns wünschen, man würde auch in Bensberg endlich mal im Jahr 2024 ankommen.

    Aber das wird wohl nicht passieren.

  3. Ich bin auch für eine Fußgängerzone in der Schlossstraße.
    In Bergisch Gladbach selbst gibt es ein gutes Beispiel bezüglich Fußgängerzone. Wenn man sich die Hauptstraße in Bergisch Gladbach anschaut war diese auch ursprünglich Verkehrsstraße. Heute stört sich keiner mehr daran, dass man nicht mehr durch die Hauptstraße vorbei am Rathaus mit dem Auto fahren kann. Einige Parkplätze sind auch da entlang der Hauptstraße weggefallen. Das würde so viel mehr an Lebensqualität bringen wenn man die Schlossstraße zur Fußgängerzone machen würde.

  4. Haben die Händler auch mit ihren Kunden darüber gesprochen? Ich zumindest kenne sehr viele, welche eine Fußgängerzone begrüßen würden. Aber wer sind schon wir Kunden?

  5. Also die Argumentation dieser Händler ist so 80s.
    Ich fahre nicht nach Bensberg, weil dort Autos fahren dürfen.

    Vielleicht sollten die wirklich die Geschäfte aufgeben.

  6. Wenn das Denken der Geschäftsinhaber die alte Situation zurückfordert, so ist es wohl an der Zeit das die Händler die eine Autogerechte Zufahrt haben möchten lieber den Laden schließen. Ich schließe mich mancher Aussage an, das sicherlich in dieser Lage andere Betreiber schnell nachrücken. Lieber eine ruhige, grüne Fussgängerzone als parkende Autos.

  7. Wie die Händler mit ihrem denken nicht mehr Zeitgemäß sind und rückständig im Denken. Heute versucht man die Innenstadt lebenswert zu machen und nicht mehr autogerecht, aber hier schreit man nach dem Auto. Eventuell müssen diese Händler pleite gehen, damit vernünftige Geschäfte nachrücken können. Parkplätze gibt’s in der Umgebung genügend und bezweifle auch das es da soviel Geschäfte gibt die relevanten sind. Wir gehen nach Köln einkaufen und eher nach BGL, als in Bensberg, weil man da durch die Fußgängerzone bummeln kann.

  8. Fußgängerzone oder Durchgangsstraße „mit vielen Parktaschen, seit Jahren diese und jetzt „wieder von vorne anfangende Diskussion“. Vielleicht hätte eine neue Asphaltdecke mit vielen Parkplätzen gereicht dann hätten die Einzelhändler ja auch ihre SUV‘s vorm Laden parken können und die ganze Sache wäre auch extrem „günstiger“
    geworden. Bin seit Jahrzehnten bei Herrn Stümper Kunde und brauche nicht vor der Türe zu parken, zu Fuß =
    Fußgängerzone, wie in allen anderen Städten auch, geht wunderbar. (Alter 68) Mein letzter Besuch dort – ohne Autos – ein „Genuss“….

  9. Vielleicht könnte die Redaktion bei der Stadt anfragen, wie viele Autos abgeschleppt wurden und wie viele Knöllchen verteilt wurden ;)

    Ich tippe auf Null.

    Wie damals vor dem Rewe hätte sich da ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes mehr als alleine finanziert.

  10. Es gibt sicher gute Argumente, dafür oder dagegen zu sein. Eine Rechtfertigung warum sich täglich unzählige PKW über die Regelung der Fußgängerzone (straffrei) hinwegsetzen gibt es allerdings nicht. Man stelle sich einmal vor, tagsüber in die Schildergasse einzufahren. Aber die Stadt stellt Schilder auf und keinen interessiert es. Sollte ich aber auch nur 10 Meter mit dem Rad auf der falschen Radwegseite (ohne irgendjemanden zu gefährden) fahren, lächelt einen der freundlicher Polizist an und bietet einem ein Bußgeld von 20 EUR an. Danke dafür ..

  11. Wer auch immer was plant, man kann nie everybodys darling sein. Eine Fußgängerzone ohne Geschäfte ist das Ziel einiger Kommentatoren, was Bensbergs City in die Bedeutungslosigkeit dränegn wird. Gibt es nicht genug Grün um uns herum, wo Kinder spielen können, muss es in der Schlossstraße sein? Flaniermeile, dazu gehört nach meinem Verständnis etwas sehen können, was interessiert, des Öfteren wechselt und lohnt, in die Schlossstraße zu kommen. 3 Restaurants, 1 Kaffee, und sonst nur Häuserschlucht?

    Bensbergs Centrum wird eingehen wie eine Promel, der das Wasser fehlt.

    1. Ihre ganze Argumentationsfiktion hätten Sie durch einen kurzen Satz ersetzen können: „Mir passt das nicht.“

    2. Wieso unterstellen Sie den Kommentatoren eine Zielsetzung, die hier niemand vetreten hat?
      Die Schlossstraße hat die Möglichkeit sich von ihrem – sagen wir – etwas verstaubtem 60er Jahre Charme zu befreien. Was ist daran verkehrt? Wenn selbst eine so langweilige Fußgängerzone wie die in Bergisch Gladbach Downtown Menschen zum Einkaufen, Shoppen und Verweilen einlädt, dann sollte das in Bensberg doch wohl machbar sein.
      Sicher – es haben einige Läden bereits geschlossen. Möglicherweise kommen noch weitere dazu. Das bietet aber die Möglichkeit für Neues. Und, wenn die Rahmenbedingungen (Zielkundschaft, Ladenmieten, Ladengrößen, etc.) akzeptabel sind, dann wird sich auch hier ein Wandel volziehen, den Sie sich vielleicht (noch) nicht vorstellen können. Es gibt genug positive Beispiele hierfür.
      Nehmen Sie sich gerne mal die Zeit und nutzen Sie die gesamte Breite der bereits fertig gestellten Straße für einen Bummel. Vielleicht stellen Sie ja fest, dass Ihre Aufmerksamkeit den Geschäften, der ansässigen Gastronomie und nicht zuletzt der Straße ansich gehört und nicht dem durchfahrenden Autoverkehr. Was könnte man damit alles anfangen anstatt den teuren Raum für Parkplätze zu nutzen. Die “Primel” kann sich in einen Blumenstrauß verwandeln. Dazu muss aber nicht nur gegossen, sondern auch was anderes gesät werden.

  12. Als Bensberger nehme ich das kopfschüttelnd zur Kenntnis und gehe bzw. fahre dann lieber nach Refrath oder Gladbach. Wie so viele Andere auch – gerade für Familien mit Kindern ist die Schloßstraße kein attraktiver Einkaufsort. Schade eigentlich.

  13. Wir waren eben da An der Kreuzung Schloßstr zum Schloss hoch zur Einfahrt ins Parkhaus arbeitete ein Bagger und hat in aller Selenruhe Split in den Bürgersteig Richtung Amtsgericht gefüllt.

    Die Autos stauten sich, da es kein weiterkommen gab. Wir sind in die Fußgängerzone gefahren um den Verkehr nicht allzu sehr aufzuhalten. Am Kino gedreht und unter Protest der Passanten gegen die Einbahnstraße zurückgefahren um dann über die Buddestr. zurück zu kommen. Ein Taxi, welches hinter uns stand ist in die Nikolaus Str. auch gegen die Einbahnstraße gefahren. Wir hatten keine andere Wahl.

    Die Straßenarbeiter hat das nicht interessiert. Es wurde nicht daran gedacht, die Kreuzung frei zu machen um Autos durch zu lassen.

    Ich möchte nicht wissen, wie die Polizei reagiert, falls sie dort jetzt Kontrollen vornimmt.

    Alles in allem eine Katastrophe, für die Händler und die Passanten.

    1. Sie gefährden also andere – die völlig zu Recht protestierenden Passanten – damit der Verkehr (Sie meinen natürlich den Auto-Verkehr) nicht behindert wird? Unfassbar.

      Wie wäre es mit Geduld und Rücksichtnahme? Für Ihr Verhalten oder das des beschriebenen Taxis habe ich kein Verständnis, falls Sie das mit Ihrem Kommentar erwarten hätten. Auch ist es ein bisschen zu einfach andere – den Baggerfahrer und die Straßenarbeiter – für Ihr Fehlverhaltung in die Verantwortung zu ziehen. Falsch.

      Dieses selbstherrliche Grundverständnis – konkret das Einfahren und Falschparken in gesperrte Bereiche – hat im Übrigen zu dieser Situation oder Katastrophe – wie Sie es nennen – geführt in der die Bensberger sich mit ihrer Baustelle nun befinden. Danke für nichts.

      PS. Sie hätten ein Bußgeld kassiert, wenn die Polizei kontrolliert hätte. Aber Sie fühlen sich auch noch im Recht. Schwer nachvollziehbar.
      https://www.bussgeldkatalog.org/fussgaengerzone/

    2. Ich verstehe es auch nicht:
      Wenn es sich doch ohnehin staut, weil der Baggerfahrer ja auch mal weiterarbeiten muss, welchen Verkehr hätten Sie denn da aufgehalten?
      Und wenn ich an dieser Kreuzung zur Zeit nur geradeaus fahren darf (so verstehe ich es zumindest, wenn die Nikolaus Straße zur Zeit Einbahnstraße ist und die Schloßstrasse zur Zeit gesperrt) dann darf ich nur geradeaus. Wenn da voll ist, muss ich warten.
      Oder machen Sie das auf der Autobahn bei Stau auch? Auf den Standstreifen ausweichen? Oder gar wenden, wenn Stau ist?
      Keine andere Wahl als die StVO u zu ignorieren?
      Wenn der Baggerfahrer für jedes Auto Platz macht, dann wird die Baustelle niemals fertig.

  14. Ich finde, das ist ein ganz schwieriges Thema. Einerseits hat die Stadt den Geschäftsleuten anscheinend klare Versprechen gemacht (die Schlossstraße bleibt befahrbar). Dann finde ich es problematisch, soetwas mitten in der Bauphase auch nur temporär zu kassieren (wir wissen doch alle, dass die Schlossstraße niemals in der geplanten Bauzeit fertig werden wird).

    Zudem haben die Geschäftsinhaber dort durch Corona und die lange Zeit der Baumaßnahmen eh schon erheblich gelitten. Ich kann verstehen, wenn da die sowohl das finanzielle Polster als auch die Nervenstärke inzwischen beide recht dünn geworden sind.

    Andererseits stimmt es natürlich auch, dass wir mental mal langsam die 60er Jahre verlassen und aufhören sollten, dem PKW-Verkehr überall Vorrang einzuräumen. Und sich die Befürchtungen oft nicht bestätigt haben, dass die Geschäfte leiden, wenn die Käufer nicht direkt bis vor die Haustür fahren können. Die Fußgängerzone in Bergisch Gladbach kommt mir persönlich jedenfalls immer deutlich voller und besser besucht vor, als die Schlossstraße.

    Was ich mich allerdings frage: wo sind denn die ganzen alternativen Parkplätze, wenn man dann in der Schlossstraße einkaufen gehen möchte? Ist damit das Parkhaus über dem REWE gemeint? Das ist nach meiner Erfahrung bereits jetzt schon meist voll? Oder das kleine Parkhaus vor dem Amtsgericht? Da geht auch nicht viel rein und die Strecke bis zu den Geschäften ist schon recht ordentlich. Mehr Parkhäuser wären mir jetzt nicht bekannt und die Parkplätze oben am Goethehaus sind jetzt auch überschaubar. Wenn man also nicht zumindest in überschaubarer Gehweite in der Nähe parken kann, finde ich die (dann faktisch ersatzlose) Streichung aller vorhandenen Parkplätze in der Schlossstraße schon bedenklich. Denn das sind nicht gerade wenige.

    Wie auch immer, jetzt mitten in der Bauphase plötzlich das gesamte Konzept umzudrehen, ist definitiv nicht ideal. Wieso wurde diese Diskussion nicht in aller Ausführlichkeit geführt, bevor mit den Bauarbeiten begonnen wurde? Und dann auch entsprechend eine Fußgängerzone geplant, wo Autos keine Rolle mehr spielen und die daraus resultierenden Vorteile genutzt und ausreichend alternative Parkplätze in der Umgebung mit vorgesehen?

    Ich würde mich freuen, wenn die Innenstadt von Bensberg so lebendig und voll würde, wie die Fußgängerzone in Bergisch Gladbach. Und die Ladengeschäfte davon entsprechend profitieren würden.

    Aber wie man das zum jetzigen Zeitpunkt noch sinnvoll realisieren kann, weiß ich leider auch nicht. So wie sich die Stadtverwaltung bei dem Thema bisher angestellt hat, fehlt mir da leider auch etwas das Vertrauen in deren Kompetenz.

    Ich weiß nur eines sicher: als Geschäftsinhaber in der Innenstadt hat man im Prinzip keine Planungssicherheit.

    Hoffen wir mal, dass am Ende trotzdem eine gute Lösung für alle dabei herauskommt.

    1. https://in-gl.de/wp-content/uploads/2024/01/2024-01-08-Parkplaetze-Bensberg-Large-1200×800.jpeg

      Auf diesem Bild, siehe auch im Text, sind die Parkplätze genannt.
      Mit Schlosscenter (P15/98), ggü. Amtsgericht (P13/78), Rewe (P14/65), Rathaus/Markt (P6+10/70+30) hat man bereits viele Parkplätze in direkter Lage zur Schlossstraße.
      Nimmt man die untere Schlossstraße (P7/44) bis zum Wendehammer noch dazu sind es einige.

      Sollte man nun noch auf der Steinstraße die Parkpalette realisieren, würden in allen Himmelsrichtungen ausreichend Plätze vorhanden sein. Zumindest um die paar in der Schlossstraße auszugleichen.

      Und ganz verrückt wäre es, wenn man das KVB Parkhaus noch einrechnet. Dort mit dem Fahrstuhl rauf und man ist nach 100m in der unteren Schlossstraße zum Bummeln.

      “Und warum wurde das nicht vorher entschieden?” Es sind immer wieder Wahlen und wie man sieht, kommt ein Händler mit einer kleinen Umfrage schnell in die Medien. Da sorgt man sich um Stimmen.

      Man stelle sich nur mal vor, wie die Straße aussehen könnte, wenn die Gastro und die Lebensmittelläden vor Ihren Läden Tische und Stühle hätten. Die Geschäfte ein paar Kundenstopper/Regale zum Stöbern. Das wäre ja schon fast Urlaubsfeeling im beschaulichen Bensberg ;)

    2. Den Plan mit den ca. 500 Parkplätzen im Stadtgebiet von Bensberg, der diesem Artikel beigefügt wurde, haben Sie wahrscheinlich übersehen.

      Das Konzept der TEMPORÄREN Fußgängerzone wurde erläutert und mir fällt es nicht schwer die Argumente der Stadtverwaltung dafür nach zu vollzuziehen. Hätten sich die Autofahrenden an den Ihnen zugedachten Parkraum gehalten, wäre manches sicherlich einfacher gewesen.

      Ich freue mich über die erneute Diskussion zu Gunsten der Aufenthaltsqualität und der Überwindung der autozentrierten Innenstädte, teile aber die Unterstellung der Händler nicht, dass die ursprüngliche Nutzung als “Straße der Begegnung” mit Durchfahrtmöglichkeit nach Bauabschluss aktuell wirklich in Frage steht. Erwarte aber im Umkehrschluss die Durchsetzung der angeordneten Regelungen mit allen Mitteln.

  15. wieso wird eigentlich während des Bauens über die Nutzung diskutiert?
    Würden keine Autos/LKWS nach dem Bau mehr durchfahren (fußgängerzone), würde ein günstigerer Belag genügen.

  16. Könnte die Redaktion bitte bei Herrn Stümper die vier Befürworter anfragen, wenn diese im ersten Gespräch nicht genannt wurden?

    Wir würden diese progressive Einstellung gerne mit unseren Einkäufen unterstützen.

  17. “Ihre Kundschaft sei nun einmal in einem höheren Alter und bestehe darauf, mit dem Auto bis vor die Ladentür zu fahren”
    Und was ist mit den jüngeren Generationen?
    Die, die in ihrer Freizeit/beim Einkauf dort mit ihren Rad fahrenden oder herumlaufenden, spielenden Kindern oder mit Kinderwagen dort SICHER und ENTSPANNT unterwegs sein könnten?
    Die werden wieder mal vollkommen ignoriert. Und das zugunsten einer älteren Kundschaft, die (angeblich) darauf besteht, vor der Ladentür zu parken?

    1. Die Händler wollen nicht auf ihre Kunden hören, und das Argument mit dem Auto bis vor die Ladentür fahren zu können hält auch nicht, da dieser „Parkplatz“ bestimmt schon besetzt ist.

  18. Dieser Zirkus um Fußgängerzone in der Schloßstrasse . Als vor Jahren die Fußgängerzone eingerichtet wurde, war das Geschrei groß. Wurde dann aber als gut angenommen. Dann durfte man durchfahren und parken und jetzt wieder Diskusionen darüber.
    Auch ist es eine Schande, dass Behinderte so große Schwierigkeiten haben, auf der Schloßstraße zu gehen.

  19. Stichwort “Einkaufen für ältere Personen nur mit Parkplatz in unmittelbarer Nähe”.
    Meine hochbetagte Mutter, die nicht im Stadtzentrum wohnt, hat seit Jahren keinen PKW mehr und ist in der Lage, alles Notwendige (Arzt, Einkauf, Bank, soziale Kontakte) mit ÖPNV zu erledigen. Und der überwiegende Teil der älteren in Gl ist weiblich. Viele davon fahren (nicht mehr) mit dem PKW. Werden diese nicht angemessen wahrgenommen?

  20. Ich gehöre ja auch zu den ziterten Menschen der Bensberger Händlerschaft im ” höheren Alter” aber liebe Geschäftsinhaber, genau hier liegt der Denkfehler.

    Ich habe Zeit, genieße das Rumflanieren in Fußgängerzonen, den Aufenthalt in einem netten Café und lasse dann so manchen Euro in einem der netten Geschäfte.
    Diese Rumfahrerei mit dem eigenen PKW, die lästige Parkplatzsuche, bedeutet mir im Gegensatz zu früher viel zuviel Stress.
    Und wenn, dann suche ich mir einen bequemen Parkplatz irgendwo außerhalb und gehe gerne ein paar Meter zu Fuß.
    Hat mir mein Kardiologe als Medizin auch so in seinen Bericht geschrieben.

    Wenn ich mir die teilweise hilflosen meist hektischen Menschen in ihren oft überdimensionierten PKW so anschaue, habe ich allerdings das Gefühl, dass meine Altersklasse da recht selten vertreten ist.
    Diese Gehlegasteniker und Legastenikerinnen scheinen mir doch erheblich jünger zu sein.

    Wenn die Schlossstraße tatsächlich zum Drive- in für die ganzen Geschäfte werden soll, dann wundert mich allerdings diese wahnsinnig teure Umgestaltung.

    Für den ganzen PKW Irrsinn hätte doch eine normale Teerschicht vollkommen ausgereicht.

    Nun ja, als älterer Mensch muss ich ja nicht in die Schlossstraße. Habe ja Zeit und dann geht’s halt in die netten Fußgängerzonen nach Bergisch Gladbach, Gummersbach oder Siegburg.
    Oder mit einem Tagesticket der KVB kreuz und quer durch Köln mit einem Bummel über Schilder- und Hohe Str.
    Stressfrei, denn Stress habe ich 47 Jahre lang gehabt. Dazu brauche ich keine Schlossstraße voller Gefahren mit rumkreiselnden bis vor die Theke fahrenden Autofetischisten mehr.
    Schade, aber dann meide ich Bensberg halt weiterhin.
    Habe da einen Arzt, zu dem ich alle paar Monate hin muss.
    Zu dem fahre ich aber immer ein paar Minuten früher los und parke für lau am Schloss, gehe den Rest mit wunderschönem Blick ins Rheinland zu Fuß und sehe danach zu, schnell wieder diesem hektischen Verkehr, Lärm und Gestank in Bensberg zu entfliehen.

    Café Besuch ? In Bensberg ? Hätte zwar Zeit aber kein Bedarf!

    Habe auch einen Arzt in Bergisch Gladbach.
    Der sitzt in der Fußgängerzone und “der ” Besuch wird für mich allerdings immer etwas teurer ;-)

    Ich wünsche der Bensberger Händlerschaft, dass sie mit ihrer Einstellung nicht falsch liegt, und Bensberg nachher nur noch aus 1€ Shops und Telefonläden besteht.
    Mich zieht es als Kunden weiterhin mit Sicherheit nicht nach Bensberg.
    Da nützt auch der wjnderschöne aber schlecht verlegte Belag nix.
    Aber für die gewünschte PKWzumüllung sollte der unebenverlegte Belag voll ausreichend sein. Sind ja nicht umsonst meist SUV. Die stecken diese Unebenheiten ja weg.

    1. Danke, Herr Sobotta, für diesen realistischen Kommentar! Da kann ich mich nur anschließen…

  21. Welche Geschäfte haben sich denn für eine Fußgängerzone ausgesprochen? Oder haben sich diese lediglich aus welchen Gründen auch immer nicht an der Petition beteiligt?

    1. Alle Inhaber-geführten Geschäfte in der Schlossstraße sind angesprochen worden, davon haben sich nach Aussage von Herrn Stümper 59 für die Petition ausgesprochen. Die vier Geschäfte, die für eine Fußgängerzone sind, wurden namentlich nicht genannt.

  22. Als Bensberger hoffe ich inständig, dass die Fußgängerzone erhalten bleibt. Die Schlossstraße ist mit dem ganzen Verkehr nicht auszuhalten. Für mich der Hauptgrund meine Einkäufe außerhalb Bensbergs vorzunehmen. Das würde sich bei Einrichtung einer dauerhaften Fußgängerzone ändern, wahrscheinlich bin ich da nicht der Einzige.

  23. Ist ja beschämend anzusehen, dass da 59 Geschäftsinhaber in einer Stadt mit über 100.000 Einwohnern sich aufspielen, als gehöre IHNEN die Schlossstr. und diese wäre NICHT Eigentum der Stadt Bergisch Gladbach und deren Bürger. Verschwörungstheorien zu verbreiten und auf Gewohnheitsrecht zu verweisen ist dabei nicht zielführend. Es soll doch Aufwärts gehen mit dieser Schlossstr. … Flaniermeile mit hoher Aufenthaltsqualität. Stattdessen setzen die Händler darauf, auch in Zukunft wie in Vergangenheit primär die vor Ihrem Geschäft parkenden Autofahrer als Kundenklientel bedienen zu wollen. Wenn sich die Händler gegen den Willen der Bürger durchsetzen, hätte man sich den aufwändigen Umbau der Straße ja wahrlich sparen können.

    1. Dass die Schloßstraße Eigentum der Bürger sei, ist schonmal eine steile These, zu glauben, auch noch den Willen „der Bürger“ zu kennen, ist anmaßend.

  24. Fußgängerzone: Ja, gerne!

    Mit Autos + Abgase so eng: Nein, danke!

    Da kaufe ich bis auf weiters woanders ein!

    1. Ganz genau, letztendlich entscheidet der Kunde, wo er gerne sein Geld ausgibt. Auf eine Drive In Meile habe ich keine Lust, schon garnicht wenn man mit Kindern unterwegs ist.

  25. „Dahinter, befürchtet der Geschäftsmann, könne ein taktisches Kalkül der Stadtverwaltung stecken“ – Man sollte weniger von sich auf andere schließen, sonst entstehen ganz schnell Verschwörungstheorien.

  26. Sind da ohne Ketten überhaupt 63 inhabergeführte Geschäfte?

    Ist dort die Gastronomie auch berücksichtigt?

    Wer waren die 4 Ja-Stimmen? Die würde ich gerne mehr unterstützen.

      1. In der Facebook Gruppe: ,,Bensberg im Blick” oder ,, Bensberg-Schloßstadt im Bergischen” gibt es eine Abstimmung diesbezüglich. Bisher liegen die Stimmen für eine Fußgängerzone deutlich vorne :)