Die Deckenlampen in der KGS An der Steinbreche wurden mit Lochstreifen gesichert. Foto: Stadt GL

Eine der zusätzlichen Sicherungen der Deckenleuchten hatte sich am Freitag in der Grundschule an der Steinbreche in Refrath gelöst. Nach einer weiteren Überprüfung und formalen Bauabnahme hat die Stadt die Schule nun für Dienstag wieder für den Unterricht freigegeben.

Wie so oft sagt ein Foto mehr als viele Worte. Auf dem Foto, das die Stadt Bergisch Gladbach am Montag aus einem Klassenzimmer der GGS An der Steinbreche veröffentlichte, sieht man jahrzehntealte Deckenlampen aus Kunststoff – die offenbar so spröde geworden sind, dass die Befestigungen nicht mehr halten. Mit schmalen Lochbändern sind sie notdürftig zusätzlich befestigt worden.

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In einer zweiten Runde hat die Stadt diese zusätzlichen Befestigungen noch einmal überprüfen lassen, denn nach dem ersten Beinahe-Unglück vor einer Woche war am Freitag erneut ein Problem aufgetreten: eine der Sicherungsspangen hatte sich gelöst und war zu Boden gefallen. Die entsprechende Lampe hing weiterhin – zusätzlich durch die zweite Spange gesichert – an der Decke, erläutert Thore Eggert, zuständiger Beigeordneter für den Fachbereich Immobilien und Liegenschaften.

Hinweis der Redaktion: In einer ersten Version dieses Beitrags waren wir der Berichterstattung des Kölner Stadt-Anzeigers gefolgt und hatten geschrieben, erneut sei eine der Deckenlampen zu Boden gekracht. Das ist nach Angaben der Stadt nicht korrekt, wir haben unseren Beitrag entsprechend geändert.

Umgehend seien alle Halterungen sorgfältig überprüft worden, teilte die Stadt am Montag mit. Alle Lampen, versichert die Verwaltung, „sitzen weiterhin in der Verankerung und sind nun gesichert, sodass der Unterricht ab Dienstag, den 1. April, wieder wie gewohnt stattfinden kann“.

Nach der Überprüfung durch eine Elektro-Fachfirma habe es eine Bauabnahme durch die Stadt gegeben. Nachdem keine Mängel mehr festgestellt werden konnten, könnten die Schülerinnen und Schüler „bedenkenlos“ wieder zur Schule kommen.

„Wir sind uns weiterhin der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst und wollen unter allen Umständen vermeiden, dass von unseren Schulgebäuden Gefahren für Kinder oder Lehrende ausgehen,“ sagt der Beigeordnete Eggert.

Weitere Prüf- und Ausbesserungsarbeiten sollen in den Osterferien stattfinden, „um die Sicherheit des Gebäudes weiterhin bestmöglich zu gewährleisten“.

Auch die Schulleiterin Isabelle Moßner zeigt sich mit den Vorkehrungen zufrieden. „Für die transparente und zügige Unterstützung der Stadt möchte ich mich herzlichen bedanken. Die Zusammenarbeit hat einwandfrei funktioniert und es wurden schnell Wege gefunden, alternative Unterrichtsangebote und -räume zur Verfügung zu stellen“, wird sie in der Pressemitteilung der Stadt zitiert.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. Danke für die Richtigstellung. Finde ich wichtig!
    Zwar etwas verspätet, aber dennoch weiterhin gültig:
    Unser Sohn geht in die “Mohnwegschule” und anders als in manchen (teilweise reißerischen) Artikeln/Berichten (nicht in diesem Portal) fühlten meine Frau und ich uns durch die Schulleiterin Frau Moßner stets gut informiert!
    Sie kann ja auch nichts für die baulichen Umstände in der Schule, zumal sie erst seit Kurzem dabei ist.
    Sie hat schnell und unbürokratisch (auch dank der Mithilfe anderer Schulen) die Kinder woanders unterbringen können und das Bestmögliche aus der Situation gemacht. Danke dafür!
    Viele Grüße!