Die Nelson-Mandela-Gesamtschule ist jetzt "Schule gegen Rassismus". Fotos: Nelson-Mandela-Gesamtschule

Die Nelson-Mandela-Gesamtschule Bergisch Gladbach ist schon lange Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Nun hat sie sich umbenannt, um ein deutliches Zeichen zu setzen: Schüler:innen und Lehrkräfte verpflichten sich damit auch, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.

Wir veröffentlichen eine Mitteilung der Nelson-Mandela-Gesamtschule

Am letzten Tag vor den Sommerferien war es endlich so weit. Nachdem viele verschiedene Gruppen seit Jahren aktiv daran arbeiten an der Nelson-Mandela-Gesamtschule eine aktive Haltung gegen Rassismus und Diskriminierung zu fördern, haben wir uns nun endlich in „Schule GEGEN Rassismus” umbenannt. 

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Wir sind seit Jahren Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die NMG wurde Teil, indem sich alle Schulmitglieder zu antirassistischen Leitsätzen bekannt haben. Statt diese Leitsätze nun lediglich fortlaufend zu erneuern, wurden sie vom Arbeitskreis Antirassismus grundlegend überarbeitet.

Wir bleiben weiterhin im Netzwerk, rücken mit der Umbenennung jedoch unsere ständige Arbeit in den Fokus. Wir möchten deutlich machen, dass wir Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern der NMG in vielen Gruppen aktiv daran arbeiten, dass an unserer Schule ein wertschätzender Umgang miteinander und eine aktive Haltung gegen Rassismus und Diskriminierung gefördert wird.

Die Schüler:innen-Vertretung, die UNESCO-AG, das Regenbogen-Café, die AG Empowerment und der Arbeitskreis Antirassismus feierten dieses deutliche Zeichen zusammen mit dem Verein für Demokratie und Vielfalt, der Integrationsbeauftragten der Stadt und der Regionalkoordination von Schule ohne Rassismus.

Im Vorfeld haben alle Schüler:innen, Eltern, Lehrkräfte und das Personal der NMG eine Selbstverpflichtung dafür unterzeichnet, sich aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung stark zu machen. Auch das feiern wir! 

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  1. „ für Integration“ oder „ für ein gutes Miteinander“ zu sein, ist grundsätzlich wichtig, reicht aber allein nicht aus. Wenn Rassismus existiert, muss man ihn auch klar benennen und sich ausdrücklich dagegen positionieren. „ Schule gegen Rassismus“ macht deutlich, dass Rassismus nicht für harmlos oder verschwiegen wird, sondern dass man aktiv Haltung zeigt und dagegen vorgeht. Für etwas einzustehen und gegen Diskriminierung zu sein, schließt sich dabei nicht aus, im Gegenteil.
    Ein gutes Miteinander kann nur entstehen, wenn man sich klar gegen Rassismus und Ausgrenzung stellt.

  2. Idee:/Nachfrage:
    ist es nicht hilfreicher
    FÜR etwas zu sein?

    Schule FÜR Integration
    FÜR Akzeptanz FÜR Miteinander

    statt ‘gegen’
    ?!
    (klein schwach gedruckt, kaum lesbar _ überklebt)