Kinder in Nepal. Foto (Archiv): Bono Direkthilfe

Nach der verheerenden Sturzflut in Nepal unterstützt die BONO-Direkthilfe aus Bergisch Gladbach mit ihrer langjährigen Partnerorganisation Maiti Nepal betroffene Familien. Keine 24 Stunden nach der Katastrophe liefen die ersten konkreten Hilfsmaßnahmen an: Lebensmittel wurden eingekauft, Hilfsgüter gepackt und der Transport ins Katastrophengebiet vorbereitet.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der Bono-Direkthilfe

Schon am Mittwochmittag, nur wenige Stunden nach der verheerenden Sturzflut im Norden Nepals, erreichten die ersten Bilder und Videos das Team der BONO-Direkthilfe in Bergisch Gladbach. Seitdem steht der Verein in engem und mehrmals täglichem Austausch mit seinen nepalesischen Partnerorganisationen.

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„Die ersten Berichte unserer Partner haben uns tief erschüttert. Gleichzeitig war für uns sofort klar: Wenn unsere Partner vor Ort helfen können, werden wir sie dabei unterstützen“, sagt Michael Müller-Offermann, 1. Vorsitzender der BONO-Direkthilfe.

Von Beginn an ging es um eine zentrale Frage: Wo wird Hilfe am dringendsten benötigt – und wie kann sie trotz zerstörter Straßen, schwieriger Zugänge und der weiterhin bestehenden Gefahr weiterer Sturzfluten zu den betroffenen Menschen gelangen?

Hilfe innerhalb weniger Stunden angelaufen

Die langjährige Partnerorganisation Maiti Nepal reagierte unmittelbar. Keine 24 Stunden nach der Katastrophe liefen bereits die ersten Hilfsmaßnahmen an. Lebensmittel und weitere dringend benötigte Güter wurden eingekauft und im Schutzzentrum von Maiti Nepal für die betroffenen Familien gepackt. Gleichzeitig wurde der erste Transport vorbereitet.

Ein Team von Maiti Nepal machte sich zudem in das betroffene Gebiet auf, um gemeinsam mit den lokalen Behörden die Lage zu beurteilen und die Verteilung der Hilfsgüter vorzubereiten. Am Freitag musste sich das Team vorübergehend in Sicherheit bringen, nachdem vor einer möglichen weiteren Sturzflut gewarnt worden war.

Am Samstagmorgen startete der erste Transport in das Katastrophengebiet. In einer ersten Phase sollen mindestens 500 Familien mit dringend benötigten Hilfsgütern unterstützt werden. Vorgesehen sind unter anderem Lebensmittel, medizinische Hilfsgüter, Kleidung, Schlafsäcke und Zelte.

Die BONO-Direkthilfe unterstützt die Hilfsaktion finanziell und ruft in Deutschland zu Spenden für die betroffenen Familien auf.

Spendenkonto:
BONO-Direkthilfe e.V.
Verwendungszweck:  „Sturzflut Nepal“
Kreissparkasse Köln
IBAN: DE71 3705 0299 0373 0023 53

Hier können Sie online spenden. Dabei sehen verschiedene Zahlungsmittel zur Verfügung.

Mindestens 17.000 Kinder betroffen

Das Ausmaß der Katastrophe ist enorm. Nach Angaben von UNICEF sind mindestens 17.000 Kinder von den Sturzfluten betroffen. Häuser, Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Straßen und Brücken wurden zerstört oder schwer beschädigt. Viele Familien haben innerhalb weniger Minuten ihre Lebensgrundlage verloren.

Besonders hart trifft die Katastrophe einmal mehr die arme Bevölkerung. Viele der ärmsten Familien leben in einfachen Häusern und Hütten entlang der Flüsse und damit in Gebieten, die von den Schlamm- und Wassermassen komplett zerstört wurden. Für zahlreiche Betroffene bedeutet die Katastrophe nicht nur den Verlust ihres Zuhauses, sondern ihrer gesamten Existenzgrundlage.

Für die BONO-Direkthilfe ist neben der unmittelbaren Versorgung noch ein weiterer Aspekt besonders wichtig: Nach solchen Katastrophen steigt die Verletzlichkeit von Kindern und Frauen – genau jener Menschen, für deren Schutz sich die BONO-Direkthilfe und Maiti Nepal seit vielen Jahren einsetzen.

Seit Jahrzehnten eng mit Nepal verbunden

Die BONO-Direkthilfe engagiert sich seit vielen Jahren in Nepal und arbeitet dort mit langjährigen Partnerorganisationen zusammen. Für Gereon Wagener, Geschäftsführender Vorstand der BONO-Direkthilfe, besteht darüber hinaus eine fast 30-jährige persönliche Verbindung zu dem Land und seinen Menschen.

Gereon Wagener lebte rund sieben Jahre in Nepal und engagierte sich dort bereits Ende der 1990er-Jahre gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. Er arbeitete eng mit Maiti Nepal zusammen und kennt viele der heutigen Partner und Verantwortlichen seit Jahrzehnten. Er koordiniert die Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen und begleitet die Projekte.

Die BONO-Direkthilfe e.V. mit Sitz in Bergisch Gladbach setzt sich gegen Menschenhandel, Zwangsprostitution und Ausbeutung ein. Gemeinsam mit Partnerorganisationen unterstützt der Verein insbesondere Maßnahmen zur Prävention, zum Schutz Betroffener sowie zu Rehabilitation, Reintegration und Bildung.

Aus Anteilnahme wird konkrete Hilfe 

„Die Bilder, die uns seit Mittwoch aus dem Katastrophengebiet erreichen, sind zutiefst schockierend und das Leid der Menschen kaum zu ertragen. Umso dankbarer sind wir, dass wir jetzt gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort ganz konkret helfen können“, sagt Wagener. 

Die große Anteilnahme in Deutschland zeigt sich bereits. Telefon, E-Mail und WhatsApp bei der BONO-Direkthilfe stehen nicht mehr still. „Die spürbare Solidarität und Hilfsbereitschaft berühren uns sehr. Jede Unterstützung hilft uns, weitere Familien zu versorgen, die geliebte Menschen und alles, was sie besaßen, verloren haben.“

Der Name „BONO“ geht zurück auf das lateinische Wort „bonum“, das Gute. Die BONO-Direkthilfe hilft Menschen, die akut in Not sind und niemanden haben, an den sie sich wenden können. Der Verein mit Sitz in Bensberg setzt sich für Kinder- und Frauenrechte ein. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit...

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  1. Danke für den Einsatz, den ich gerne unterstütze! Da die BONO-Direkthilfe seit vielen Jahren speziell in Nepal aktiv ist, bin ich mir ganz sicher, dass Spendengelder hier an die richtigen Adressen kommen.