Essenausgabe in Indien

Die neue Corona-Welle in Indien hat längst auch die Nachbarländer Nepal und Bangladesch erfasst. Dem indischen Subkontinent droht eine humanitäre Krise nie dagewesenen Ausmaßes. Der Bergisch Gladbacher Verein BONO-Direkthilfe handelt und hilft den Menschen vor Ort.

Die Reportagen und Bilder, die uns zurzeit vor allem aus Indien erreichen, sind zutiefst erschütternd. Leider hat die 2. Welle der COVID-19 Pandemie in Indien längst auch die Nachbarländer Nepal und Bangladesch erfasst. Dem indischen Subkontinent droht eine humanitäre Krise nie dagewesenen Ausmaßes. Der Bergisch Gladbacher Verein BONO-Direkthilfe handelt und hilft den Menschen vor Ort.

Die Zahlen der Neuinfektionen und Toten durch COVID-19 in Indien steigen im Rekordtempo. Die Lage in dem zweitbevölkerungsreichsten Land der Welt ist verheerend, die Menschen verzweifelt. Das Gesundheitssystem bricht zusammen und kann dem täglichen Ansturm Hundertausender neuer Patient:innen nicht mehr gerecht werden.

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„Es fehlt an allem, was die Menschen zum Überleben brauchen. Es gibt keine Krankenhausbetten mehr, keinen Sauerstoff zur Beatmung, keine Medikamente. Vor den Kliniken der Großstädte bilden sich lange Schlangen von Erkrankten und ihren Angehörigen und viele Menschen sterben vor den Toren der Krankenhäuser“, beschreibt Triveni Acharya, die Leiterin der Rescue Foundation, Partnerorganisation der BONO-Direkthilfe, die aktuelle Situation. „So etwas haben wir noch nie erlebt.“

Wie Sie helfen können erfahren Sie auf der Website der BONO-Direkthilfe

Die Zahl der Neuinfektionen liegt derzeit bei über 400.000 und es sterben mehr als 4.000 Menschen pro Tag. Doch dies sind lediglich die offiziellen Zahlen, die nur einen Bruchteil des wahren Ausmaßes der Katastrophe widerspiegeln, da die meisten Menschen Zuhause erkranken und dort auch versterben. Selbst für die Verbrennung der Leichen gibt es lange Wartelisten und in den Städten kein Brennholz mehr.

Die indische Regierung ist mit der extremen Not der Bevölkerung von knapp 1,4 Mrd. Menschen völlig überfordert. Dass sie nach einer massiven Fehleinschätzung der Lage in den letzten Monaten, dem Abbau temporärer COVID-19-Isolationszentren und der Entschärfung der Social-Distancing- und Lockdown-Regeln massiv unter Kritik steht, hilft den Betroffenen wenig.

Flüchtlinge in Nepal

Lage in Nepal schlimmer als nach dem Erdbeben in 2015

Während internationale Medien aktuell verstärkt über Indien berichten, hat die 2. Welle der COVID-19 Pandemie auch Nepal und Bangladesch schwer getroffen. Die Projektpartner der BONO-Direkthilfe in Nepal berichten, dass in den letzten Tagen „400.000 bis 500.000 Menschen aus Angst und Verzweiflung die Hauptstadt Kathmandu verlassen haben und in ihre Dörfer geflüchtet sind.“

Tausende Nepalis kehren Tag für Tag aus Indien zurück und werden, weil die Quarantäne-Auffanglager der Regierung allesamt geschlossen wurden, direkt in ihre Dörfer geschickt. Es ist davon auszugehen, dass sich das Virus binnen kürzester Zeit über sämtliche Regionen des Landes ausbreiten wird.

„Die Situation in Nepal ist schlimmer als nach dem Erdbeben in 2015. Anders als damals ist nahezu jede Familie durch das Virus betroffen und hat entweder infizierte oder gar verstorbene Angehörige zu beklagen.“

Rescue-Foundation verteilt Lebensmittel

Die BONO-Direkthilfe handelt

„Wir stehen in intensivem Kontakt mit unseren Partnerorganisationen vor Ort. Die Lage spitzt sich von Tag zu Tag weiter zu und droht, komplett außer Kontrolle zu geraten“, berichtet Gereon Wagener, Vorsitzender der BONO-Direkthilfe.

Der Bergisch Gladbacher Verein ruft zu Solidarität und Unterstützung der Menschen in Nepal, Indien und Bangladesch auf. „Seit Tagen sind unsere Partner in den Armutsvierteln der großen Städte, aber auch in den Dörfern unterwegs und verteilen Lebensmittel, Seifen, Desinfektionsmittel und Masken an die notleidende Bevölkerung.

Wie Sie helfen können erfahren Sie auf der Website der BONO-Direkthilfe

Von COVID-19 betroffene Familien werden mit Medikamenten und warmen Mahlzeiten versorgt und in Slumgebieten wird für von Hunger betroffene Kinder zweimal täglich gekocht.“

Die BONO-Direkthilfe freut sich über jede Unterstützung und verbürgt sich mit ihrer 100%-Garantie dafür, dass jede Spende vollständig und ohne jegliche Abzüge die Projekte erreicht.

Bono Direkthilfe

Der Name „BONO“ geht zurück auf das lateinische Wort „bonum“, das Gute. Die BONO-Direkthilfe hilft Menschen, die akut in Not sind und niemanden haben, an den sie sich wenden können. Der Verein mit Sitz in Bensberg setzt sich für Kinder- und Frauenrechte ein. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit...

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