Foto: Thomas Merkenich

Zwei Jahre lang brachte Dominik Olbrisch als junger Leiter frischen Wind ins Schulmuseum Katterbach. Nun verabschiedet er sich zum Ende des Monats aus Bergisch Gladbach. Der Förderverein des Museums sucht eine neue Leitung.

Die Nachricht kommt überraschend: Dominik Olbrisch gibt zum Ende des Monats die Leitung des Schulmuseums Katterbach ab. Für ihn habe sich eine andere berufliche Möglichkeit ergeben, die er nicht hätte ausschlagen können. 

Gegenüber dem Bürgerportal sagte er: „Ich habe die zwei Jahre am Museum und in Bergisch Gladbach sehr genossen, und die Arbeit hat mir viel Freude bereitet. Auch wenn ich das Schulmuseum nun verlasse, werde ich sicherlich immer ein Auge darauf haben und bin gespannt, wie es dort weitergehen wird.“

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Er bedankt sich beim Förderverein für eine „wunderbare“ Zusammenarbeit – „ich habe von euch immer viel Unterstützung und Rückhalt erfahren“.

„Schlecht fürs Museum und die Stadt“

Christoph Lehner vom Förderverein des Museums versteht Olbrischs Entscheidung, findet aber dennoch: „Sein Weggang ist schlecht für das Museum und schlecht für Bergisch Gladbach. Dominik war ein cooler Typ.“

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Dominik Olbrisch ist ein Mann voller Überraschungen. Mit Leichtigkeit schafft der 34-Jährige den Spagat zwischen verschiedenen Welten: Latein-Formationstanz und Kunstgeschichte, ländliche Wurzeln und Liebe zur modernen Architektur. Als neuer Leiter des Schulmuseums will er nun traditionelle Bildungsgeschichte mit frischen Ideen beleben.

Auch Barbara Kirschner, Fachbereichsleiterin der Stadt Bergisch Gladbach für Bildung, Kultur, Schule und Sport, bedauert den Abschied. Dominik Olbrisch habe viele neue Formate ins Leben und Besucher:innen ins Museum gerufen. „Für mich war er ein wichtiger Teil unserer Kultureinrichtungen, er ist ein ganz besonderer Mensch und wird mir sehr fehlen.“

Der Förderverein wird nun eine Ausschreibung starten, um eine neue Leitung zu finden, kündigt Lehner an.

ist freie Reporterin des Bürgerportals. Geboren 1984, aufgewachsen in Odenthal und Schildgen. Studium in Tübingen, Volontariat in Heidelberg. Nach einem Jahr als freie Korrespondentin in Rio de Janeiro glücklich zurück in Schildgen.

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  1. Das ist sehr schade. Die Ausstellung im Schulmuseum hat er toll gemacht. Ich wünsche Dominik alles Gute für die Zukunft.