Liebe Leserin, lieber Leser,

2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

Ein Jahr, in dem wir uns für die lokale Kultur, für die Gastronomie sowie den Handel eingesetzt und immer wieder klar Position bezogen haben.

Damit wir 2022 auf diesem Niveau und einem stabilen Fundament weitermachen können, haben wir ein Anliegen:

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit. Den Betrag können Sie frei wählen, ab 5 Euro im Monat. 

Markus D'hom (stellvertretender Schwerbehindertenvertreter), Hildegard Gitschier-Piepenbrock (Vorsitzende des Personalrates), Hildegard Allelein (Schwerbehindertenvertretung) und Bürgermeister Lutz Urbach

Markus D’hom (stellvertretender Schwerbehindertenvertreter), Hildegard Gitschier-Piepenbrock (Vorsitzende des Personalrates), Hildegard Allelein (Schwerbehindertenvertretung) und Bürgermeister Lutz Urbach

Einsatz für Menschen mit Behinderung – am Dienstag schlossen Bürgermeister Lutz Urbach, die Schwerbehindertenvertretung der Stadtverwaltung und der Personalrat eine Integrationsvereinbarung ab. Diese Vereinbarung soll dazu dienen, die Rechte der schwerbehinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter miteinander abzustimmen und zu sichern.

Eine neue Integrationsvereinbarung wurde notwendig, da die vorherige Version veraltet war. Wichtige Themen sind unter anderem, dass Menschen mit Behinderung nach Möglichkeit eingestellt werden – und dies auch unabhängig der Fünf-Prozent- Pflichtquote, die Arbeitgeber bei der Einstellung Schwerbehinderter berücksichtigen müssen.

Diese Quote wurde von der Stadt Bergisch Gladbach im letzten Jahr eingehalten – im Durchschnitt lag sie bei über sechs Prozent. 76 schwerbehinderte Menschen waren demnach im letzten Jahr bei der Stadt beschäftigt.

Daneben findet der individuelle Bedarf bezüglich Arbeitszeit, Arbeitspausen, Arbeitsplatzgestaltung und -ausstattung Beachtung. Eine weitere Besonderheit ist das Einrichten von nahgelegenen Parkplätzen für die Menschen mit Behinderung, die ihre Arbeitsstelle behinderungsbedingt nur mit dem Auto erreichen können.

Wichtig ist auch das Thema Fortbildung: Menschen mit Behinderung müssen dieselben Möglichkeiten der Fortbildung geboten werden, wie allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und es muss dafür gesorgt sein, dass sie die Fortbildungsorte erreichen können.

Mit vielen neuen Anregungen wurde die Integrationsvereinbarung auf den neuesten Stand gebracht. Die Modernisierung umfasst insbesondere Bereich der Prävention und Rehabilitation – soll somit nicht nur nachwirkend von Bedeutung sein.

„Die Praxis, die wir hier bereits leben, ist jetzt festgeschrieben – auch für die, die noch kommen“, freut sich Hildegard Allelein, Schwerbehindertenvertretung der Stadt Bergisch Gladbach, über die neue Version der Integrationsvereinbarung.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.