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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

3 Kommentare zu “Wirtschaft fordert größere Gewerbegebiete an der A4”

  1. UK.

    Das klingt mal wieder nach 60er-Jahre-Planung. Erstmal sollten die vorhandenen Flächen genutzt werden. Mitten in Bergisch Gladbach werden in den nächsten Jahren viele Hektar Gewerbefläche frei – bevor neue Waldflächen gerodet und ‘erschlossen’ werden, könnten wir uns doch um deren Nachnutzung Gedanken machen!

  2. Rolf Havermann

    Kaum wird der Begriff “postfaktisch” zum Wort des Jahres erhoben, zeigen sich schon wieder die Auswüchse dieses Verhaltens in unserer nächsten Nähe. Wir brauchen weder nach Amerika (Trump) zu blicken noch nach England (Brexit), wir haben die hiesige Verwaltung und Politik, die IHK, die Bergisch Gladbacher Wirtschaft und einen Sprecher derselben, der, wie gelungen, auch Vizepräsident der Kölner IHK ist. Alle zusammen reiten diese postfaktische Schiene, die hier wie überall nichts anderes bedeutet, als den Bürgern Märchen, Unwahrheiten und Lügen zu erzählen und dabei Gesetze, Schadstoffemissionen und andere gesundheitsgefährdende Fakten zu ignorieren. Diesem Sumpf von einigen wenigen Mandatsträgern und Wachstumsphantasten wird vor Augen geführt werden, dass man gegen den Willen der überwiegenden Zahl der Bürgersschaft in BGL unsere Stadt nicht zur Gewerbewüste werden lassen kann. Die wachsende Zahl der Bürgerinitiativen, von denen Herr Flügge meint, sie würden die Bürger verblenden, hat das Gegenteil längst bewiesen. Über 4600 Eingaben zum FNP-E., von denen die Verwaltung sich überrollt fühlt, sprechen eine deutliche Sprache. Man wollte wohl mal prüfen, wie wenig Bürger sich dafür interessieren würden und ist nun überrascht, dass wir uns nicht an der Nase herumführen lassen. Trotz dieser Hinweise wird man in Verwaltung (Flügge), Politik (vor allem SPD) und der Wirtschaft (Krüger + IHK) nicht müde, die gleichen Parolen gebetsmühlenartig zu wiederholen und den schlimmen, postfaktischen Irrtum weiter zu begehen. Sicher ist ein FNP noch nicht Gesetz, sicher kann man erst gegen einen Bebauungsplan klagen, aber hier wie so oft gilt: Wehret den Anfängen! Und das kann, muss und wird gegen den FNP-E. geschehen.

  3. Michael Bernecker

    Interessanter Beitrag mit einigen Herausforderungen!
    1. Herr Krüger und Frau Babbatz sind nicht DIE Wirtschaft.
    2. Refrath (liegt an der A4) war noch NIE ein Wirtschaftsstandort sondern immer ein Wohnviertel und ist heute der einwohnerstärkste Stadtteil von Bergisch Gladbach. Also eher ein Wohnquartier.
    3. Die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung liegt nicht im Gewerbe, sondern im Dienstleistungssektor. Da die wesentlichen Bevölkerungsteile von Refrath nicht im gewerblichen Sektor arbeiten, sondern im gut bezahlten und zukunftsträchtigen Dienstleistungsumfeld gibt es auch keine Interessen Gewerbeflächen vor der Haustür zu haben.
    4. Es wird immer wieder kolportiert, dass weitere Gewerbeflächen auch zu mehr Steuereinnahmen führen würden. Ist das wirklich so? Bisher hat die Stadtverwaltung diesen Beleg noch nicht erbracht.

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