Die Polizei RheinBerg zeigte an den jecken Tage konsequent Präsenz, hatte aber relativ wenig zu tun. Die Zahl der Delikte ist gegenüber beiden Vorjahren kräftig zurückgegangen. Allerdings gab es in Herkenrath einen ungewöhnlich dreisten Diebstahl. 

Nach Angaben der Polizei hat sich der positive Trend bei den Einsatz- und Kriminalitätszahlen aus dem Vorjahr fortgesetzt. Die Zahl der Platzverweise im gesamten Kreis RheinBerg sei von 114 auf 32 drastisch gefallen. Auch die Zahl der Ingewahrsamnahmen ging um zwei Drittel auf zehn Fälle zurück. 

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Insgesamt wurden 36 Strafanzeigen mit Karnevalsbezug erstattet, im Vorjahr waren es noch 57 Fälle. Dabei ging es vor allem um Sachbeschädigungen und Körperverletzungen.

Zum Vergleich: 2015 gab es 79 Platzverweise und 41 Anzeigen, 2016 stiegen diese Zahlen deutlich auf 186 bzw. 49 an; in diesem Jahr lagen sie also noch einmal deutlich unter dem Niveau von vor drei Jahren.

Neben einem versuchten Raubdelikt an Altweiber in Voiswinkel gab es noch einen Raub am späten Samstagabend in Refrath. Im Bereich Dolmanstraße/Steinbreche schlugen zwei Männer einen
21-Jährigen nieder und nahmen ihm Handy und Geldbörse weg. 

Im Umfeld des Gladbacher Zuges gab es fünf Anzeigen, wegen Mitführen eines Schlagstocks, wegen einer sexuellen Beleidigung, wegen einer Körperverletzung und in zwei Fällen ging es um Drogenbesitz.

Bergisch Gladbachs Karnevalszug in 88 Fotos

Schon zuvor hatte sich die Polizei zufrieden mit den Zügen in Bensberg und Refrath gezeigt. Insgesamt sei die Stimmung deutlich friedlicher gewesen. An den neuralgischen Punkten wie dem AMG in Bensberg oder dem Forum in Gladbach habe es in diesem Jahr ausgereicht, dass die Polizei deutlich Präsenz zeigte und Störer konsequent ansprach.

Der ungewöhnlichste Fall wird vom Rosenmontagszug in Herkenrath gemeldet. Dort hatten sieben junge Männer nach dem ein Ortsschild von „Obersteinbach” abmontiert und mitgenommen. Allerdings wurden sie samt Beute fotografiert – und schnell dingfest gemacht. 

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