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5 Kommentare zu “Was ist noch machbar, bei der Linie 1?”

  1. Endlich passiert was in Sachen Schienenverkehr!
    Schon in den 70ern wurde das geplant, aber dann verschwand es in der Schublade, weil die Stadt ‘autogerecht’ werden sollte – das Ergebnis sehen wir jetzt: Verkehrskollaps, Verschandelung der Innenstadt, drohende Zersiedelung des Umlands.

    Wenn wir die Verkehrsprobleme unserer Stadt lösen wollen, führt kein Weg an einem Ausbau des Schienen-ÖPNV vorbei. Klar ist das teuer – aber auch Straßenbau kostet Geld, und die Gesundheits- und Umweltschäden durch den KFZ-Verkehr noch viel mehr. Und neue Straßen, Stichwort Bahndamm, bringen vor allem eines: zusätzlichen Verkehr.

    Die Verlängerung der Linie 1 ist unabdingbare Voraussetzung für alle FNP-Planungen im Osten der Stadt, und über Busse und Park/Bike & Ride schließt sie auch Kürten indirekt ans Schienennetz an.

    Doch sollten die städtischen Verkehrsplaner*innen es nicht dabei belassen: Schildgen ist verkehrstechnisch völlig überlastet – auch hier würde eine Straßenbahn von Dünnwald nach Odenthal (Park&Ride!) Abhilfe schaffen. Und wenn die Stadt schon über einen schön geraden, kreuzungsfreien Bahndamm von Gronau nach Frankenforst verfügt, wäre es doch eine vertane Großchance, dort nicht künftig wieder (Straßen-)Bahnen fahren zu lassen!

  2. Irgendwie scheint für viele Bergisch Gladbacher die Welt an der Stadtgrenze aufzuhören!
    Sonst könnte ich mir nicht so ein zumeist egoistisches Verhalten vorstellen.
    Wahrscheinlich wissen viele noch nicht einmal, wieviel Menschen im “Nirgendwo” wohnen!

  3. Da die ca. 8km bestimmt nicht komplett unterirdisch verlaufen werden stellt sich doch die Frage wie man an die entsprechenden Grundstücke kommen will (Enteignung???).

    Und zum zweiten: Für die wenigen Menschen, die dort hin wollen, die Natur derart zu zerstören! Das muss doch wirklich nicht sein.

    Beim geplanten Streckenverlauf werden im Rahmen des FNP bestimmt wieder ein paar neue Bürgerinitiativen gegründet werden. Oder spätestens dann wenn die Bagger rollen.

  4. Das in der Tat “gigantische Projekt” ist vollkommen irre und Verschwendung des Geldes, das man nicht hat. Ob Land oder Bund, der Steuerzahler zahlt es am Ende. Die prognostizierten Fahrgastzahlen werden einen wirtschaftlichen Betrieb niemals gewährleisten, es sein denn, man baut den unbedingt “erhaltenswerten, ländlich geprägten Osten” (ISEK 2030) der Stadt dann komplett zu. Und das wird dann wohl das Ziel und das Ergebnis sein, totale Urba(h)nisierung. Miltenyi soll einen Pendelbus einrichten, oder die Verlängerung bis unten an den Bockenberg selbst bezahlen und eine Rolltreppe oder einen Aufzug bauen. Es kann nicht angehen, dass für derartige Partikularinteressen der Steuerzahler herangezogen wird, zumal nicht in Millardenhöhe. Aber das Muster ist ja bekannt, Privatisierung der Gewinne bei Vergemeinschaftung der Schulden.
    Das Geld sollte man lieber in die Lösung des Kernproblems investioeren, die fehlende Verkehrsanbindung Bergisch Gladbachs. Denn da liegt die Ursache allen Übels, hierdurch werden auch mindestens 15% der Verkehrsbelastung auf der L289 verursacht. Also, S11 ausbauen und Autobahnanbindung für Bergisch Gladbach schaffen, über den Bahndamm, oder über Kölner Stadtgebiet.

  5. Eine Verlängerung der Linie 1 ins nirgendwo ist Geldverschwendung. Lieber sollte man innerhalb von Bergisch Gladbach versuchen die S-Bahn, die Linie 18 und die Linie 1 zusammenzuführen. Dies würde viel bessere Verkehrsmöglichkeiten erzeugen und Bergisch Gladbach besser an Köln anbinden.

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