Immer wieder engagiert sich ein privater Freundeskreis für die DRK-Kindertrauergruppe „Leben mit dem Tod”. Jetzt stellte er ein Benefizkonzert mit der Band „PAUL” auf die Beine. Und spielte eine stolze Summe ein. 

Detlev Scholz, Sänger von „PAUL – Akustik Rock“ und seit 2017 auch Frontmann bei den Labbese, hatte spontan ein offenes Ohr, als Gerald Gronewald ihn auf ein Benefizkonzertes zu Gunsten der Kindertrauergruppe des DRK („Leben mit dem Tod”)  ansprach.

Für die Musiker war es eine Selbstverständlichkeit, zu helfen. Denn jeder hat eigene, schmerzhafte Erfahrungen und weiß, wie schnell sich das Leben durch eine schwere Krankheit, einen Unfall, durch den Tod eines nahestehenden Menschen verändern kann.

Jetzt fand das PAUL-Benefizkonzert statt, auf der Gartenterrasse des Heidkamper Restaurants El Greco an der Bensberger Straße. Nachbarn, Freunde und Verwandte waren aktiv eingebunden, rund um dieses Benefizkonzert. 

Die Grundlage für die Spenden-Einnahme bildete der Eintritt in Höhe von fünf Euro pro Person. Die Summe aus dem Verkauf der bunten Bändchen ging komplett an das Projekt „Trauergruppe“.

Vanessa und Ody Makrids, Inhaber des El Greco, unterstützen die Aktion mit einem Erlös aus den Getränkeeinnahmen. Insgesamt kamen so 1100 Euro zusammen. 

Stephanie Witt-Loers, Projektleiterin „Leben mit dem Tod“ und Leiterin des Instituts „Dellanima“, zeigte sich glücklich über die Geldspende. Einen besonderen Dank richtete sie an all die Menschen, die das Projekt durch ihre vielfältige, engagierte ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen.

Insbesondere wurden Birgitt Tuchscherer, Elmar Vogt, Renate, Gerald und Lea Gronewald (Foto unten) genannt. Seit rund vier Jahren bringt sich die private Gruppe für Menschen ein, die durch einen Trauerfall in der Familie in eine finanzielle Notlage geraten, eine Einzelbetreuung nötig ist, um das Erlebte zu verarbeiten.

Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden. Eine Teilnahme ist für alle Betroffenen kostenlos.

Die Kindertrauergruppe ist Bestandteil des Projektes „Leben mit dem Tod“, das 2012 vom DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in Kooperation mit dem Institut Dellanima ins Leben gerufen wurde. Es ist ein Angebot für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die während des anstrengenden Trauerprozesses begleitet und unterstützt werden.

Die Hilfestellung durch „Leben mit dem Tod“ umfasst Fortbildungen, Seminare und Vorträge, akute und präventive Beratung und Begleitung für Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen. Einen Bestandteil der Arbeit bilden auch die Trauercafés. Sie gibt es getrennt für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer.

Mehr Informationen gibt es auf den Webseiten:

www.dellanima.de
www.rhein-berg.drk.de

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Helga Niekammer

ist freiberufliche Journalistin (Text und Bild), weitere Berichte und Fotos finden Sie auf bensberg-im-blick.de.

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