Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

4 Kommentare zu “„Wir! Hier! GL”: Eigentümer werben für Gladbach”

  1. Keine Stadt und keine Verwaltung, zumindest in Deutschland, kann alles leisten und bereitstellen, was die Bürgerinnen und Bürger sich wünschen. Sie alle, die Städte, sind auf Hilfe angewiesen – vom Bund, vom Land, vom Kreis. In vielen Situationen genügt es aber nicht, finanziell zu unterstützen, es muss tätige Hilfe her. So schafft es bei vielen Anlässen die Bevölkerung, das bereitzustellen, was eine Verwaltung nicht leisten kann. So etwas nennt man auf neudeutsch „Manpower“.

    Viele kleine und große Gemeinschaften „tun“ was, sie bringen sich ein, der Stadt mehr Ansehnlichkeit zu verschaffen, sie wollen unser Bergisch Gladbach nicht dem Zufall überlassen, sie fühlen sich mit verantwortlich. Ob das die „Kaugummi-Entferner“ sind, die Stadtteil-Säuberer, die Wald-Entrümpeler, oder die Anwohner, die mindestens jedes Wochenende den Bürgersteig vor ihrer Tür kehren, alle möchten in einer schönen Stadt wohnen.

    Nun hat sich eine neue Gruppe gefunden, um die Hauptstraße, das Herz von Bergisch Gladbach, in einem (noch?) besseren Licht erscheinen lassen will. Mit einer großen Summe, finanziert über mehrere Jahre, soll eine „Immobilien- und Standortgesellschaft“ zwischen Markt und Poststraße die Fußgängerzone aufpeppen. Beleuchtung, Werbung und Stadtmarketing werden davon profitieren, einen Teil erhält auch die IG Stadtmitte, die Werbegemeinschaft der Einzelhändler, die damit möglichst ein weiteres Straßenfest auf die Beine stellen sollen.

    Dies alles wird dazu beitragen, die Hauptstraße unserer Stadt aufzuwerten und sie attraktiver machen.

    Aber geht der gemeine Gladbacher, seine Verwandten oder andere Besucher nur über die Hauptstraße? Ist es nicht ein wenig einseitig, wenn Immobilieneigentümer und Einzelhändler eine Straße in einer Stadt mit 110.000 Einwohnern „ertüchtigen“ während andere Straßen, Plätze und „Ecken“ jahrelang aus ihrem kümmerlichen bis schmutzigen Dasein nicht herauskommen?

    Bei aller Zustimmung für die Objekte von WiR!HiER!GL! und des guten Willens, der neben ein paar kommerziellen Gesichtspunkten dahinter steht, scheint es angebracht, die positiven Überlegungen auf ganz Bergisch Gladbach zu beziehen.

    Es wird sehr viel über glanzvolle Objekte wie das Kino am Markt mit Parkhaus diskutiert, den Umbau des Löwencenters, das zu errichtende Stadthaus.

    Wenn aber ein Fremder gefragt wird, was er von Bergisch Gladbach hält, wird er nicht sagen “Eine saubere Stadt“! Gerade fremden Besuchern fallen die vielen Orte mit großer Hässlichkeit auf, die Gladbach „zu bieten“ hat.

    Darum würde es der „Drittgrünsten Stadt Deutschlands“ anstehen, dass diese Schandflecken getilgt werden, egal, wer das initiiert. Dabei ist natürlich der Weg das Ziel, aber wenn nie jemand beginnt, wird der Weg nie beschritten werden.

    Die Initiative „WiR!HiER!GL! ist ein toller Anfang, Bergisch Gladbach zu einer schönen Stadt zu entwickeln, die man gerne besucht und in die man gerne zurückkehrt. Aber bitte nicht nur die Hauptstraße!

  2. zum Thema “Eigentümer werben für Gladbach”
    Dann wäre es auch schön, wenn die Hausbesitzer dafür sorgen, dass an jedem Haus eine Hausnummer angebracht ist. Das würde das Auffinden bestimmter Geschäfte sehr erleichtern.
    l.Grüße

  3. Also ich finde es echt traurig das sich dort eine Initiative bilden muß um die Stadt wieder atraktiver zu machen was unsere wehrten Politiker zunichte gemacht haben.
    Denn es sind nur einige Jahre her wo Bergisch Gladbach noch einladend hübsch genug war um dort zu verweilen.Mal in die Stadt zu fahren und sich was gemütlich umzuschauen und Luft und Leute zu geniesen und dem Treiben in der Stadt zuzuschauen.
    Eine richtig gemütliche romantische Stadt,wo man gerne mal hingefahren ist.
    Und nun,ja nun sieht Gladbach aus wie eine graue zubetonierte …….Ja wie soll man es noch nennen…? Von Gemütlichkeit bzw der alten Romantik keine Spur mehr,stattdessen könnten sich jetzt unsere Herrn Politiker ihre Initialien in den grauen Beton meißeln und finden es wahrscheinlich noch toll.
    Bloss weg mit dem Grünen denn es kostet Geld und macht zuviel Arbeit.
    Beton läßt sich besser reinigen und spart Gelder und der Bürger hatte ja damals selber die Wahl….. welchen Boden man wollte. Wobei ich denke es war sowieso schon vorher alles abgemacht nur zum Schein tut man so als ob der Bürger mitspracherecht hat und Er ist beruhigt.
    Das Andere,es gibt schon angenehm viele Parkplätze aber nicht Jeder möchte gleich mit dem Auto fahren,was ja auch ok ist.Aber was ist mit den Motorradfahrern….?
    Man hat mitlerweile doch nur noch die Möglichkeit am “Marktkauf” zu parken und dort ist es schnell und häufig überfüllt.
    Ja und dann…..? Auch nur in der Nähe der Fussgängerzone zu parken und es kommt schnell die Knölschentante.Und nun ?

    Da denke ich mir doch,ich bleibe lieber hier im Grünen solange es noch da ist (denn auch ausserhalb des Stadtzentrums soll so viel wie möglich zugebaut werden,also wieder zubetoniert) und bestelle lieber bei amazon und co…..
    Mache ich damit die Stadt kaput,…Hmmm…..Zum Einen ist Sie doch schon kaput,zum Anderen tun mir ja doch wiederum die Geschäfte leid die zumachen müssen.

    Wenn die Politiker mehr Hirnschmalz gehabt hätten anstatt Gier nach Geld und angeblichen Ansehen,bräuchte man heute keine Initiative um die Stadt wieder zu beleben denn da wäre Sie es noch von selbst und man könnte das schöne Geld für nette andere Dinge ausgeben.

  4. Das Geld wäre bei der Instandsetzung der GL Straße besser angelegt. Damit fängt der gute Eindruck für die Auswärtigen an.
    Schönen Tag

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