Rund 120 BürgerInnen haben sich am Freitag am Holocaust-Mahnmal an der Villa Zanders versammelt, um die Erinnerung an die Reichspogromnacht wach zu halten und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus und Fremdenhass zu setzen – über alle aktuellen Streitigkeiten hinweg.

Die Gedenkveranstaltung war vom Freundeskreis Ganey Tikva gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) organisiert worden. Die Schüler spielten Musik und trugen Erkenntnisse aus dem Geschichtsunterricht vor: Antisemitismus und Fremdenhass seien in Deutschland heute wieder eine Realität.

Neben Pfarrer Achim Dehmel (Kirche zum Heilsbrunnen) sprach der stellvertretende Bürgermeister Josef Willnecker. Die politischen Parteien, der Beit Jala-Verein und der Ganey Tikva-Verein waren mit vielen Mitgliedern vertreten.

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Jürgen Sterzenbach berichtete eindrücklich, wie sein Großvater 1938 von den Nazis verschleppt, auf eine brutale Reise durch ganz Europa geschickt und schließlich ermordet worden war.

Die Gedenkfeier fand am Holocaust-Mahnmal im Garten der Villa Zanders statt, das dort vor 25 Jahren errichtet worden war.

Am Samstag findet die traditionelle Mahnwache an der St. Joseph-Kirche in Heidkamp statt; in unmittelbarer Nähe hatten die Nazis ein Konzentrationslager unterhalten.

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(Donnerstag) 00:00 – 00:00

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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