400 Stellen muss die Stadtverwaltung bis 2030 altersbedingt neu besetzen – und auch darüber hinaus hat sie einen großen Bedarf an Fachkräften. Bei der Suche soll eine neuen Internet-Seite helfen.

Bei der Suche nach qualifizierten und geeigneten Mitarbeitenden steht die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach genauso wie Unternehmen vor großen Herausforderungen – für Bewerberinnen und Bewerber wird es immer wichtiger, wie sich Arbeitgeber präsentieren und für welche Werte sie stehen.

Die Stadt Bergisch Gladbach startet daher mit einer neuen Landing Page im Internet zum Thema „Karriere“ unter dem Namen „Arbeiten für Bergisch Gladbach”. Klar strukturiert und benutzerfreundlich finden mögliche Jobsuchende alle erforderlichen Informationen zu den verschiedenen Berufen, die die Stadt bietet – von Azubistellen über soziale Arbeit hin zum Rettungsdienst.

Interessierte gewinnen einen Einblick, für welche Werte die Stadt als Arbeitgeberin steht und wie es sich hier leben und arbeiten lässt. Das Video über den Alltag der Azubis rundet das Ganze ab

„Wir möchten der Öffentlichkeit zeigen, dass Berufe bei der Stadtverwaltung spannende und abwechslungsreiche Aufgaben mit Perspektive bieten und man gleichzeitig etwas für Bergisch Gladbach tut“, sagt Bürgermeister Lutz Urbach. Die Landing Page macht es mit ihrer Struktur leichter, verschiedene Berufsgruppen gezielter ansprechen zu können. „So hoffen wir, mehr und qualifizierte Bewerbungen zu erhalten“, umschreibt Michael Möller, Leiter des Fachbereichs 1 (Allgemeine Verwaltung), die Zielvorstellung.

Die gestartete Landing Page arbeiten-fuer-bergischgladbach.de ist ein Element eines Prozesses, bei dem die Stadt Bergisch Gladbach aktuell ihre Arbeitgebermarke definiert. Mit Hilfe von Workshops, Umfragen und Analysen wird diese Arbeitgebermarke entwickelt.

„Ziel ist es, den Personalbedarf trotz demographischem Wandel befriedigen zu können – und damit auch das Funktionieren der Verwaltung sicher zu stellen“, betont Michael Möller, der – neben Personaldezernent Lutz Urbach – für den Bereich Personal hauptverantwortlich zuständig ist.

Auch schon jetzt präsentiert die Stadtverwaltung aktuelle Stellenausschreibungen unter anderem online auf der Homepage und kommuniziert die freien Stellen auf Facebook. Die neue Präsentationsmöglichkeit gibt aber einen größeren Mehrwert, da sehr konkret die Vorteile für die potenziellen neuen Kolleginnen und Kollegen aufgelistet sind, wie beispielweise flexible Arbeitszeitmodelle, Jobticket oder auch Fortbildungsmöglichkeiten.

Für die Stadtverwaltung ist es sehr wichtig, als Arbeitgeberin ins Bewusstsein der Arbeitssuchenden und Menschen auf der Suche nach einem Beruf zu rücken. „Ich kenne kein Unternehmen, das eine solche Bandbreite an Berufen bietet“, betont Bürgermeister Lutz Urbach, der 1986 mit einer Ausbildung zum Inspektorenanwärter mit Fachhochschulabschluss bei der Stadt Köln seine berufliche Karriere begonnen hat.

Die Kommune möchte mit dieser attraktiven Plattform zukunftsorientiert agieren, denn bis 2030 scheiden etwa 400 Kolleginnen und Kollegen aus Altersgründen aus.

Bei dem Projekt haben die Bergisch Gladbacher Unternehmen Oevermann Networks und Alpha & Omega PR die Personalabteilung unterstützt.

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  1. „Ich kenne kein Unternehmen, das eine solche Bandbreite an Berufen anbietet“, sagt unser Bürgermeister. Mir ist kein Unternehmen bekannt, das ein ähnlich schlechten Ruf hat wie die Bergisch Gladbacher Verwaltung. Was an Fehlbeurteilungen, Falschinterpretationen, Verzögerungstaktiken, Wahrheitsfremde, Unzulänglichkeit bis hin zu Ignoranz, Intoleranz und Feindseligkeit in den dortigen Büros herrscht, können wohl die meisten Bedauernswerten bestätigen, die von Beurteilungen, Bearbeitungen und Erlässen abhängig sind. Ich weiß, wovon ich spreche.