Am Sonntag hat die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in RheinBerg die 200er Marke erreicht. Acht der 13 neuen Fälle wurden in Bergisch Gladbach gemeldet.

Am Samstag waren 18 neue Fälle registriert worden, eine (zweite) Frau starb im Krankenhaus.

Die neuen Zahlen von Sonntag verteilen sich nach Angaben der Kreisverwaltung wie folgt auf die Kommunen (jeweils neue Fälle / Gesamtzahl / wieder gesund):

  • Bergisch Gladbach +8, 86, -23
  • Burscheid, +0, 8, -0
  • Kürten +1, 8, -2
  • Leichlingen +1, 19, -5
  • Odenthal +0, 7, -0
  • Overath +1, 21, -9
  • Rösrath +2, 27, -11
  • Wermelskirchen +0, 24, -16

Alle bekannten Kontaktpersonen würden kontaktiert und entsprechend unter häusliche Quarantäne gesetzt. Gemeinschaftseinrichtungen seien nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen. Insgesamt gebe es nun 200 bestätigte Corona-Fälle im Kreisgebiet.

Derzeit befinden sich 620 Personen in Quarantäne, am Vortag waren es noch 682 (Veränderung, aktuelle Zahl):

  • Bergisch Gladbach -11, 261
  • Burscheid -2, 34
  • Kürten -6, 57
  • Leichlingen -6, 53
  • Odenthal -2, 28
  • Overath -7, 53
  • Rösrath -22, 77
  • Wermelskirchen -7, 57 

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon des Rheinisch-Bergischen Kreises ist unter der Woche von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 02202 131313 erreichbar. Am Wochenende werden Fragen rund um das Corona-Virus im Zeitraum von 10 bis 16 Uhr beantwortet.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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3 Kommentare

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  1. Es beruhigt ein wenig das die Zahl der bestätigten Fälle nicht so so schnell ansteigt wie z. B. in ITALIEN /SPANIEN /USA jedoch erleben wir Täglich das Rücksichtslose verhalten unserer Mitmenschen, da müsste eine sofortige Strafe in Kraft treten mit Geldbußen die sofort zu begleichen sind sowie auch Hausverbot bei Rüpelhaftem Verhalten dem völlig überlasteten Verkaufspersonal. Ich finde diese Egoisten müssten in eine extreme Quarantäne gesperrt werden damit sie mal am eigenen Leib spüren was es heisst alleine zu sein

  2. Was soll es bringen, repräsentative Gruppen oder auch das Personal vom ÖPNV etc. durchgehend durchzutesten? Heute wurde mit negativem Ergebnis getestet, morgen wird der Mensch infiziert! Unerträglich ist die Tatsache, dass schon jetzt nach Ausstiegsstrategien verlangt wird. Ist es immer noch nicht angekommen? Sehr viele Mensch sterben grausam in einer Isolationsstation, ohne dass ihnen näherstehende Menschen beistehen können/dürfen. Was nimmt dafür die Gesellschaft in Kauf? Ein paar Wochen Kontaktverbot, Konsumeinschränkung (bei weitem kein Konsumverzicht). Lebensmittel stehen in Massen bereit, bei wenigen Artikeln evtl. erst am übernächsten Tag, einziges Problem: Gewichtszunahme. Wie beschämend der Ruf nach Lockerung der Maßnahmen.

  3. Fragen an Herrn Urbach für die Stadt ? u. Herrn Santelmann für RBK ? Die reine Zahl der ermittelten Infizierten zu nennen hat für mich als Bürger nur einen beschränkten Informationswert solange man nicht auch die Zahl der zeitgleich ausgeführten Testungen nennt. Es wäre interessant zu wissen ob man bei der Strategie, nur bei eindeutigen Symptomen auf SARS-CoV-2 testen zu lassen, bleiben WILL oder MUSS, oder ob man in der Lage und willens ist, jetzt auch massiv in die Breite zu testen. Mir ist unerklärlich wie man sich jemals VOR die Infektionswelle bringen will, bzw. Ausstiegsstrategien entwickeln will wenn man nicht massiv in die Breite testet. Die Fälle des Altersheimes in Würzburg mit 13 Toten und die Kapitulationserklärung der Klinik in Wolfsburg zeigen doch wie wichtig Testungen mindestens bei medizinischem u. pflegerischem Personal ist auch wenn diese symptomfrei sind. Wie ist die Lage da in Bergisch Gladbach, Herr Urban und in RBK, Herr Santelmann ? Ist das medizinische Personal in den Kliniken und die Pflegekräfte in Seniorenheimen sowie Personal der ambulanten Pflege schon getestet worden und wenn nicht, wann gedenkt man das zu tun ? Was geschieht überhaupt, um den Ausbau der Testkapazitäten zu beschleunigen. Erst wenn man repräsentative Gruppen testet kann man sich doch ein Bild von der aktuellen Durchseuchung machen und für die Entwicklung von Ausstiegsstrategien nutzen. Für aktuell wichtig hielte ich auch die durchgehende Testung des aktiven Personals der Wasser- und Stromversorgung sowie des ÖPNV.