Die Spitzenkandidaten der FDP für die Kommunalwahl: Dorothee Wasmuth, Alexander Engel, Jörg Krell

Die Liberalen treten mit dem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten Frank Stein in einem Bündnis mit der SPD und Bündnis 90/Die Grünen zur Kommanalwahl am 13. September an. Den eigenen Fokus legt die FDP dabei auf das liberale Menschenbild – und auf die Bildung.

Die besondere Aufgabe der FDP innerhalb dieses Bündnisses leitet sich aus dem liberalen Menschenbild ab: Jedem Menschen gleiche Chancen zu geben, die Talente jedes Einzelnen zu fördern, ihn stärker zu machen und zu befähigen, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen – in einer freiheitlichen Gesellschaft. 

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Deshalb ist unser „Leuchtturm-Thema“ innerhalb des Dreierbündnis die Bildung: Eine Bildung schon der Kleinsten, die die Begeisterung fürs Lernen schürt, die die Freude am kreativen Miteinander weckt und das wachsende Selbstvertrauen beim Entdecken der faszinierenden Welt.

Ausreichend Kita-Plätze helfen Kindern und Eltern

Der Grundstein einer fördernden Bildung wird bereits in der Kita gelegt: In einer stimulierenden Umgebung mit Gleichaltrigen, in der die Eltern ihre Kinder bestens betreut wissen. Und mit einem ausreichenden Platzangebot und Öffnungszeiten, die es den Eltern auch ermöglichen, Beruf und Familie ohne Stress zu vereinbaren – gerade in Zeiten, wo es Home Office und Home Schooling in Einklang zu bringen gilt.

Wir stellen Betreuungsplätze in KiTa und OGS sicher. Jeder der einen Platz benötigt, muss auch einen bekommen!

Wir kämpfen für ein Angebot, dass nicht nach dem Eintritt in die Grundschule wieder mit neuen Engpässen aufwartet und so die Mütter zur Reduktion ihrer Arbeitszeiten zwingt und dass viele Kinder zu Außenseitern in ihren Freundeskreis macht. 

Wir wollen die Planungsgrundlage für die Schaffung neuer Plätze verbessern – damit wir – mit dem kurzen Weg zu unserem FDP-geführten Familienministerium in Düsseldorf – die Fördermittel optimal nutzen können.

Zumindest eine KiTa soll bis 22 Uhr geöffnet sein – ein Gebot der Fairness denjenigen Eltern gegenüber, die uns mit ihrer Leistung im Schichtdienst den Rücken freihalten. An den Grundschulen muss eine Randstundenbetreuung bis 14:00 Uhr die OGS-Betreuung ergänzen.

Bei der Betreuung muss es fair zugehen

Fairness wollen wir auch bei der Berechnung der Elternbeiträge herstellen: Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Familien soll der Maßstab sein – so, wie das Finanzamt sie beim zu versteuernden Einkommen ermittelt, das neben den Einkünften auch die besonderen Belastungen berücksichtigt.

Wir schätzen die Vielfalt unseres Betreuungsangebots nicht zuletzt durch das ehrenamtliche Engagement in den Kindertagesstätten.  Alle Kitas sind in der Trägerschaft von Vereinen und Organisationen der Wohlfahrtspflege – ein Drittel in der Hand von Elternvereinen. Die Vergabe von Kinderbetreuungsplätzen muss dabei mit einem Kriterienkatalog transparent und nachvollziehbar sein.

Diejenigen, die in Elternvereinen ehrenamtlich die komplette Verantwortung für diese Einrichtungen übernehmen, haben das Recht auf eine größtmögliche Unterstützung durch die Stadt. Für diese Unterstützung mit festen Ansprechpartnern und für regelmäßige Runde Tische werden wir sorgen – so wie diese Eltern ehrenamtlich für das Wohl unserer Kinder Sorge tragen. 

Moderne Schule für die Problemlöser von morgen

Wir wissen von der Welt von morgen nur eines gewiss: Dass sie völlig anders sein wird als die von heute. Darauf müssen wir unsere Kinder vorbereiten, dafür müssen wir sie fit machen.

Bildung braucht inspirierende Orte des Lernens und der Kreativität. Wir wollen die notwendigen Investitionen für die Instandhaltung der Schulen anpacken: Mit 150 Millionen für Sanieren und Bauen in den kommenden 5 Jahren. Dieser Bereich soll in eine Schulbau GmbH ausgelagert werden, um alle Chancen auch bei der Fachkräfte-Beschaffung nutzen zu können. 

Lieber Tablet als Overhead Projektor

Schulen brauchen eine erstklassige Ausstattung und IT-Infrastruktur, um die Freude am Lehren und Lernen zu wecken. Wir werden bis 2022 alle Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen haben, mit erstklassiger Vernetzung auch hinter der Schultür.

Unsere Lehrer sollen sich auf ihre pädagogische Kern-Aufgaben konzentrieren können: Wir wollen sie durch externen oder städtischen IT-Support entlasten. Ein eigenes digitales Endgerät für ihre dienstlichen Zwecke gehört dazu. Ebenso wie die Unterstützung bei ihrer Mammut-Aufgabe, den Unterricht attraktiv zu gestalten und dabei die Digitalisierung pädagogisch gewinnbringend zu integrieren. 

Natürlich muss für jeden Schüler an einer weiterführenden Schule ein digitales Endgerät bereitstehen. Die Chancen auf zeitgemäße Bildung dürfen nicht vom Geldbeutel des Elternhauses abhängen.

Wir wollen es den jungen Menschen ermöglichen, auch hier in ihrer Heimatstadt eine Ausbildung mit Zukunft beginnen – an unserer Hochschule oder direkt im Beruf – in einer wertschätzenden Kooperation mit all denen, die Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Durch die Vernetzung von VHS, Musikschule und Stadtbücherei wollen wir attraktive Angebote für lebenslanges Lernen für alle Bürger schaffen.

Unsere liberale Vision für unsere Heimatstadt ist die Konsequenz aus unserem liberalen Leitbild: Die Menschen sollen hier in Bergisch Gladbach genau das Leben führen können, das sie führen wollen; die Stadt soll ihnen dafür die bestmöglichen Rahmenbedingungen bieten … und sie darüber hinaus in Ruhe lassen. 

Daher liegen uns – neben der Kinderbetreuung und der Schullandschaft – zwei weitere Bereiche besonders am Herzen: 

Mit der App zum Amt

Eine modern aufgestellte, effizient funktionierende Verwaltung, die alle digitalen Möglichkeiten ausschöpft, um ihrem eigentlichen “Dienstherren“ – uns Bürgern – den bestmöglichen Service bieten zu können. Wir sind fest entschlossen, zusammen mit unseren Bündnispartnern und unserem gemeinsamen Bürgermeister zu zeigen, dass sich der schwerfällige „Tanker Verwaltung“ doch bewegen lässt!

Mobilität mit Auswahl für Bergisch Gladbach

Zu den bestmöglichen Rahmenbedingungen gehört zudem: Eine umweltverträgliche und zeitgemäße Mobilität in unserer Stadt. Im Dreierbündnis mit den Grünen machen wir uns dafür stark, dass die Bürger eine wirkliche Wahl haben, wie sie von A nach B kommen können – mit einer flächendeckenden Vernetzung aller Verkehrsmittel unter Ausschöpfung der digitalen Möglichkeiten, die für einen fließenden Verkehr sorgen.

Wir wollen keine weitere Zentrierung auf die Stadtmitte, sondern alle Gläbbischer Veedel stärken – das muss sich in der Verkehrsanbindung wiederspiegeln. Auch wenn wir den öffentlichen Nahverkehr ausbauen und sichere Fahrradwege bauen wollen, so unterstützen wir auch weiterhin den Wunsch vieler Bürger nach einem angemessenen Raum für den Individualverkehr. Die Nutzung aller Verkehrsmittel soll in Bergisch Gladbach gleichermaßen attraktiv sein.

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FDP

Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge. Kontakt: Anita Rick-Blunck, Parteivorsitzende. Mail: rick-blunck@fdp-bergischgladbach.de

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