Auf diese Plakate verzichtet die FDP vor der Kommunalwahl. Das Foto stammt aus dem Landtagswahlkampf.

Die FDP hat sich für den Kommunalwahlkampf für eine neue Kommunikation mit den Bürgern entschieden. Für eine, die auf soziale Medien und persönlichen Austausch setzt – statt auf die flächendeckende Verteilung von Kleinplakaten.

„Wir verstehen und teilen den zunehmenden Unmut der Bürger darüber, dass eine Flut von Plakaten das Bild der Stadt über Wochen dominiert und auf den Gehwegen den Durchgang erschwert. Wir können nachvollziehen, dass diese Form der Wahlwerbung zunehmend als optische Umweltverschmutzung empfunden wird“, bringt es die Parteivorsitzende Anita Rick-Blunck auf den Punkt. „Zumal diese Exponate mit der Zeit nicht gerade ansehnlicher werden!”

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„Natürlich spielt auch der ökologische Faktor eine Rolle: KEIN Plakat ist in jedem Fall die umweltfreundlichste Lösung – auch Papp-Plakate hinterlassen einen ökologischen Fußabdruck und sind mitnichten die klimaneutrale Null-Lösung“, betont Fraktionschef Jörg Krell.

Aus diesen Gründen sind die Liberalen konsequent: „Wir haben uns GEGEN eine Plakatierung mit A1-Plakaten entschieden. Wir werden den Wählern auf einigen wenigen Großflächen unsere Botschaft kommunizieren (zum Großteil mittels bereits vorhandener kommerzieller Werbeflächen) und auf digital „bestückten“ Werbetafeln. Das ist unser Weg, Präsenz zu zeigen und die Wähler auf unser liberales Angebot aufmerksam zu machen, ohne sie über Gebühr zu belästigen.“  

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FDP

Hier veröffentlichen die Ratsfraktion und der Parteivorstand der FDP Bergisch Gladbach ihre Beiträge. Kontakt: Anita Rick-Blunck, Parteivorsitzende. Mail: rick-blunck@fdp-bergischgladbach.de

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4 Kommentare

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  1. Hallo Frau Rick Blunck,
    Wir fordern keine Verkehrsuntersuchung, sondern wir haben eine durchgeführte Verkehrsuntersuchung geschildert und kommentiert. Wir freuen uns, dass die Verkehrsuntersuchung die Forderung der FWG nach bessern Radwegen unterstützt.

    Wir haben am bereits am 24.5. erklärt, dass wir einen plakatfreien Wahlkampf betreiben werden, und haben das an keinerlei Bedingungen geknüpft.
    https://in-gl.de/2020/05/24/fwg-macht-plakatwahnsinn-nicht-mit/

    Sorry, aber wer war da früher??

  2. Wir freuen uns, wenn die Freien Wähler unsere Ideen für nachahmenswürdig halten (siehe “Verkehrsuntersuchung für Schildgen”). Noch mehr würden wir uns freuen, wenn sie nicht jeweils das jus primae ideae für sich reklamieren würden … (“Wer hat’s erfunden … WIR haben’s erfunden”). – Wir haben zwar läuten hören, dass die Freien Wähler in der Tat noch nach einer Möglichkeit suchen, ihre Plakat-Abstinenz erst noch besonders positiv kommunikativ aufzuladen … bevor sie sie der Öffentlichkeit präsentieren. UNSERE Entscheidung ist bedingungslos.

    Anita Rick-Blunck, FDP-Vorsitzende

  3. Die Grünen Plakate sind wohl, wenn ich´s recht erinnere, aus essbaren Hanf (oder so ähnlich), heißt, sobald sich das herumspricht, wird man mit deren „Entsorgung“ bereits vor der Wahl kein Problem haben …

    Und was den vorangeschritten löblichen Verzicht der FWG auf plakative Wahlwerbung betrifft:

    Hoffentlich wird Wähler das der FWG auch nicht vergessen (statt die FWG selber zu vergessen bzw. zu übersehen), denn für eine zur eigenen Premiere antretende Kommunalpartei bedeutet das Unterlassen klassischen Plakatierens (zumindest noch) ein nicht geringes Risiko an Verlust schlichter Primär-Wahrnehmung in der Fläche …

    Die Gelbe Partei hat´s da insofern leichter, als man um ihre Existenz als solche und auch weiß, dass sie und eben wer da zur K-Wahl antritt.

    Grds. in puncto plakative Wahlwerbung: Von purer Materialschlacht, partieller „Verkehrsgefährdung“ und der Umweltperspektive abgesehen, stellt sich bei nicht wenigen Wahlplakaten oftmals die Frage, ob ihre Konzeption und Aussage Rückschlüsse auf das Einschätzen der Intelligenz des Wählers durch deren Absender zulässt (und, gewagter, ob diese Rückschlüsse berechtigt sind …) …

    Na ja, Luxusüberlegungen … Ich hoffe jedenfalls, dass zumal die FWG am 13.09. keine (relevanten) „Plakatverluste“ verbuchen muss …

  4. Bravo. Da kann man bei allen politischen Differenzen der FDP nur gratulieren. Die Freien Wähler preschen voran mit einem konsequenten Plakatverzicht und die FDP schliesst sich an. Wo bleiben nur die Grünen?…….die verschandeln die Landschaft weiter.