In den vergangenen Tagen hat es in RheinBerg vereinzelte Corona-Fälle in Schulen gegeben, zuletzt in der Grundschule in Hand. Daher rät das Gesundheitsamt den Schulen, auch im Unterricht weiterhin auf das Tragen von Masken zu bestehen. Am Dienstag wurde nur ein neuer Fall gemeldet.

In NRW ist zwar seit Dienstag das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während des Unterrichts keine Pflicht mehr, sondern nur noch in den Gängen und auf dem Pausenhof. Die Landesregierung hat den Schulen aber freigestellt, sich im Einvernehmen mit der Schulgemeinschaft darauf zu verständigen, freiwillig auch weiterhin im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

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Genau das empfiehlt das Gesundheitsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises „aus fachlicher Sicht”, heißt es in in er Erklärung von Dienstagabend. Im Regelbetrieb der Schulen könnten die Mindestabstände von 1,50 Meter nicht immer eingehalten werden.

Hilfreich, wenn möglichst viele eine Maske tragen

Zielführend sei der Einsatz von einer Mund-Nase-Bedeckung dann, wenn möglichst viele Personen dieser Empfehlung folgen, um einen gegenseitigen Schutz zu gewährleisten. Daher werde das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in Kombination mit gründlichem Lüften auch im Winter als zielführend zur Minderung eines Infektionsrisikos gesehen.

Zwar biete eine Alltagsmaske keinen Schutz vor einer Infektion, aber sie könne eine unkontrollierte Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen verhindern.

Mehr Masken, weniger Quarantänefälle

Dabei kann das Gesundheitsamt auch auf die Erfahrungen der vergangenen Wochen zurückgreifen. Mehrfach waren einzelne Lehrkräfte positiv getestet worden, ohne das es (bislang) zu weiteren Infektionen kam.

In den zurückliegenden Fällen in Schulen seien aufgrund der getragenen Mund-Nase-Bedeckungen mehr Kontaktpersonen als Kontaktpersonen 2. Grades eingestuft werden und mussten damit nicht in Quarantäne versetzt werden. Daher unterstütze der Krisenstab des Rheinisch-Bergischen Kreises das freiwillige Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während des Unterrichts.

Noch keine Ergebnisse aus der GGS Hand

Zuletzt waren zwei Fälle bekannt geworden. In einem Gymnasium in Leichlingen mussten kein einziger Schüler in Quarantäne geschickt worden.

Im Fall der GGS Hand wurde für 14 Schüler:innen Quarantäne verfügt, weil in einigen Klassenräumen der Abstand zum Lehrerpult relativ gering war. Neue Erkenntnisse wurden am Dienstag nicht veröffentlicht.

Ein neuer Fall, sieben Genesene

Am Dienstag bestätigte der Kreis einen weiteren Corona-Fall. Sieben weitere Personen gelten als genesen, damit sind noch 31 Personen aktuell infiziert. Es befinden sich 179 Personen in Quarantäne, das sind 10 Personen weniger als gestern.

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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  1. zitat: Zwar biete eine Alltagsmaske keinen Schutz vor einer Infektion, aber sie könne eine unkontrollierte Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen verhindern.

    das stimmt nicht ganz: Nach Hygienikern gibt es zwar keinen 100% schutz (der nur beim tragen einer FFP2 und 3 -Maske) aber der eigene Schutz ist auch bei einer Alltagsmaske sehr hilfreich, denn die einzuatmende Tröpfchenmenge wird damit stark reduziert.