Noch eine Skulptur von Werner Franzen haben Evelyn Barth und der Reporterhund vor dem REHA-Zentrum an der Reuterstraße aufgespürt. Neben dem Haupteingang findet man den offiziell so genannten „stehenden Mann“. Er besticht durch das, was fehlt.

Auch der „stehende Mann“ ist eine der Skulpturen im Stadtgebiet, die man sehr schnell übersieht. Sie ist unscheinbar, aber ein Hund findet alles, wenn er einen Suchauftrag bekommt.

+ Anzeige +

Auch diese Skulptur ist eine Stiftung des Fördervereins des Marienkrankenhauses an das REHA-Zentrum. Geschaffen wurde sie von Werner Franzen schon 1980.

Fast alle Skulpturen von Werner Franzen haben eins gemeinsam: sie sind sehr einfach und schlicht gestaltet. Sie haben mich aber alle auf irgendeine Weise angesprochen und regten die Fantasie an.

Bei dieser Skulptur hatte ich jedoch ein Problem damit. Hier ist die Schlichtheit auf eine Spitze getrieben, die mich nicht mehr wirklich anspricht. Die Proportionen sind verzerrt. Der kleine Kopf hat kein Gesicht. Es gibt nicht einmal Andeutungen von Händen und Füßen.

Alles scheint in einem viel zu großen Umhang zu verschwinden. Als ich die Figur von hinten anschaute, sprachen meine Gedanken: „Schau an: kein Gesicht, aber Waden.”

Aber ich erkannte nicht nur einen Menschen, sondern auch den Mann. So viel Detail war dann doch noch da. Oder geht da die Phantasie mit mir durch?

Evelyn Barth

(Frau Wirrkopf) Seit 1980 bin ich Bürger dieser Stadt, das ist fast mein halbes Leben. Nach 6 Jahren Hartz IV genieße ich nun seit Herbst 2012 meine wohlverdiente Rente. Ich lebe gerne hier. Daran, dass ich mehr Zeit als Geld habe, hat sich aber auch mit der Rente nichts geändert. Darum bin ich mit...

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.