Der Künstler Eugen Ignatius, Bürgermeister Frank Stein, der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Karl-Hubert Hagen und Geschäftsführerin Helga Monheim

Der Verschönerungsverein hat Eugen Ignatius beauftragt, eine Bronzebüste für den langjährigen Bürgermeister und Bundestagsabgeordneten Franz-Heinrich-Krey zu erstellen. Sie wurde jetzt auf dem kleinen Platz vor dem Rathaus enthüllt.

Nicht nur ein schmückendes Kunstwerk, auch eine bleibende Erinnerung an einen besonderen Bürger der Stadt Bergisch Gladbach soll sie sein: Am Montag, dem 10. Mai 2021, enthüllten Bürgermeister Frank Stein und der Vorsitzende des Verschönerungsvereins Bergisch Gladbach e.V., Karl-Hubert Hagen, gemeinsam die Bronzebüste des vor genau vier Jahren verstorbenen Ehrenbürgers Franz-Heinrich Krey auf dem Charly-Vollmann-Platz neben dem Rathaus Stadtmitte.

Den Auftrag zur Anfertigung der Skulptur hatte der Bergisch Gladbacher Künstler Eugen Ignatius erhalten, der bei der Enthüllung ebenfalls zugegen war. Den Sockel steuerte die Fa. H. Peuser Bau GmbH bei. Franz Heinrich Krey war im Jahr 1999 die Ehrenbürgerschaft als langjährigem Rats-, Kreistags- und Bundestagsmitglied, ehrenamtlichem Bürgermeister und Akteur in zahlreichen Vereinen verliehen worden.

Karl-Hubert Hagen würdigte in einer kurzen Ansprache Franz-Heinrich Krey als Unterstützer unendlich vieler Aktivitäten in der Stadt: „Wäre die Pandemie nicht, dann stände jetzt der Platz voll mit Menschen aus Vereinen, in denen er Mitglied war.“

Als langjähriger Vorsitzender und späterer Ehrenvorsitzender des Verschönerungsvereins habe er sich sehr für die Verschönerung insbesondere des Rathauses Stadtmitte eingesetzt und auch die Anfertigung der Bürgermeisterkette für die neue Stadt Bergisch Gladbach initiiert.

Die Übergabezeremonie konnte coronabedingt nur im kleinsten Rahmen stattfinden. Bürgermeister Frank Stein nahm die Schenkung entgegen und dankte dem Verschönerungsverein herzlich für sein Engagement.

„Ich hatte keine Gelegenheit mehr, Franz-Heinrich Krey persönlich kennenzulernen“, so Stein, „jedoch wurde er mir als einen der wichtigsten und prägendsten Menschen in der Stadt beschrieben. Er hat seine Spuren in den Herzen hinterlassen.“ 

Pressestelle Stadt BGL

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16 Kommentare

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  1. Zum „Ehrenplatz für Ehrenbürger“:

    Einer Person mit einer so fragwürdigen Historie ein Denkmal zu setzen, zeugt nicht unbedingt von Feinfühligkeit – gelinde gesagt.

    Vielleicht kann man die Büste aber durchaus als Erinnerung an die Affären der CDU bzw. der Unionsparteien betrachten. Affären, die neben ihrer politischen Bedeutung für den Steuerzahler extrem teuer waren und die es bekanntermaßen bis heute gibt.

    Es mag helfen, den Blick für die Realität zu erhalten.

  2. Ergänzung zu „Bensberger“:
    Wenn Sie der Auffassung sind, dass anonyme Kommentare nicht gelesen werden müssten, warum unterlassen Sie nicht gleich das Schreiben? Spart – auch gerade bei Länge Ihrer Beiträge – eine Menge Platz. Nur Wistleblower dürfen anonym schreiben.

    Spart Platz auch dem Bürgerportal, in dem der Herausgeber täglich mit seiner Person offen für die Beiträge steht.

  3. An „Bensberger“:
    Ich habe Ihre Argumentation und Ihre angebliche Gefährdung bei Aussagen zum Mobilitätskonzept, schon gar nicht zur fragwürdigen Ehrung von Herrn Krey, in Bergisch Gladbach begriffen.
    Als Unternehmer – unter anderem über viele Jahre in Deutschland verantwortlich für Kampagnen zu Aids, Sucht und Einbürgerung – und heute mit einer klaren Position gegenüber fragwürdigen politischen und historischen Haltungen und Entscheidungen in dieser Stadt war mein Gesicht immer offen zu erkennen.
    Sie werden doch eine Haltung zu der eigenartigen Entscheidung, die Büste eines Mannes, der geholfen hat, dieses Gemeinwesen BRD um 214 Millionen Mark zu schädigen und dafür einen Strafbefehl erhalten hat, auf einem Platz aufzustellen, mit dem der Lebensretter dieser Stadt geehrt wird, öffentlich – ob zustimmend oder ablehnend – vertreten können? Wir leben doch nicht in einer Diktatur.
    Hinzu kommt, und das wird jetzt alles wieder aus der Vergangenheit hochgezogen, dass der ehemalige Bürgermeister u. a. heftig gelogen hat (Bauantrag Sand) und sich für das Singen der 1. Strophe des Deutschlandliedes eingesetzt hat. Was ist dagegen sein Engagement für die Folklore? Zur Würdigung einer Persönlichkeit gehört die Betrachtung des ganzen Menschen und seines Handelns.
    Der „Verschönerungsverein“ – der in dieser Stadt ganz sicher sehr viel zu tun hätte – hat hier weder der Familie, noch der Stadt, noch dem Gedanken der Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger und Leistungen, noch den anderen Geehrten, noch dem „Geehrte“ selbst einen guten Gefallen getan.

  4. Aber zurück zum Thema des Threads, dem Säulenheiligen der Gladbacher CDU, Franz Heinrich Krey.
    Zur Abrundung und zur Mahnung, uns in Zukunft bitte den ganzen Krey und nicht einen weichgespülten zu präsentieren, noch ein Flecken auf seiner Weste.
    Im Jahr 1989 griff Krey in den Wahlkampf ein mit einer Broschüre der CDU, die sein Foto trug. Sie hieß „Singe, wem Gesang gegeben. 148 frohe Lieder zum Mitsingen. Lied 35 ging so:
    „Deutschland, Deutschland über alles, über alles in der Welt….usw.“

  5. @ Bensberger
    Es geht doch nicht darum, dass die Redaktion des Bürgerportals ihren Namen kennt, es geht darum, mit offenem Visier seine Argumente auszutauschen. Es entsteht ein Gefälle, wenn der eine erkennbar ist und dafür haftet, was er sagt und der andere unsichtbar aus der Deckung agiert.
    Ihr Argument, berufliche Nachteile zu erleiden, kann ich nicht so recht nachvollziehen, es sei denn, es handelt sich um Beiträge, die wirklich daneben und rufschädigend sind.
    Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es sehr positiv sein kann, wenn jemand sagt, „ich habe das was Interessantes von ihnen gelesen“ und ein Aufhänger für ein Gespräch dadurch entsteht.
    Dass Leserbriefe in überregional oder international verfügbaren Zeitungen entfernt werden, ist mir neu. Meine Erfahrung deckt sich damit nicht.
    Die Forderung an das Bürgerportal, eine Registrierung für das Lesen von Kommentaren vorauszusetzen, erscheint mir unrealistisch und auch etwas weltfremd. Das Bürgerportal lebt wie andere Medien von der Quote. Quotenmindernde Hürden für etwas aufzubauen, was das Bürgerportal vor allem auszeichnet, nämlich die lebendige Beteiligung der Leser, ist kontraproduktiv.

  6. [Es schreibt der Mensch, der dieses Pseudonym seit mehreren Jahren nutzt und dessen Name der Redaktion vorliegt…]

    Es wird nicht wundern, dass ich ein entschiedener Befürtworter der anonymen Kommentare in diesem Portal bin, aber ich möchte gerne erklären, warum das so ist:

    Auch wenn hier alle mit ihren (echten!) Namen schreiben, ändert das nichts daran, dass aus dem gesamten Internet anonym auf diese Kommentare zugefriffen werden kann. In „sozialen“ Medien, die ich nur sehr ausgewählt und mit Bedacht nutze, kann bei den besseren Anbietern eingestellt werden, wer Zugriff auf meine Beiträge und ggf. mein Profil hat. Hier ist das, zumindest bislang nicht der Fall. Wer Kommentare lesen will, sollte selbst registriert und angemeldet sein, gerade bei einem Portal, das sich im Wesentlichen an Personen in und um Bergisch Gladbach herum wendet, braucht nicht die „ganze Welt“ Zugriff auf Diskussionen zu lokalen Themen haben. Leserbriefe in Zeitungen werden auch nicht in aller Welt bereitgestellt. Viele der Kommentatoren in diesem Portal sind nach meiner Einschätzung im wohlverdienten Ruhestand und haben es zu ihrer beruflich aktiven Zeit nicht erlebt, dass der Name von Kunden, Geschäftspartnern oder Bewerbern vor einem Termin mal schnell in einer Suchmaschine „gecheckt“ wird. Das wird heute nicht flächendeckend gemacht, aber wer garantiert mir, dass das in Zukunft nicht usus wird? Vielleicht passt meinem zukünftigen Kunden in Bayern meine Haltung zum Mobilitätskonzept (in Bergisch Gladbach!) nicht und das Verhältnis zu ihm verschlechtert sich, bevor ich ihn je gesehen habe.

    Das Argument, dass unter dem echten Namen verfasste Kommentare fundierter und vor allem auch mit weniger persönlichen Angriffen gegen andere Personen, seien es Mit-Kommentatoren oder Dritte, daherkommen, sehe ich hier täglich widerlegt. Einzelne hauen hier regelmäßig verunglimpfende Angriffe raus, über die ich nur staunen kann. Da würde ich mir mehr Moderation wünschen, unabhängig davon, wer diese Entgleisungen begeht.

    Das ist an anderer Stelle im Internet auch nicht anders, Angriffe auf beispielsweise Frau Künast finden anonym und mit vollem Namen in sozialen Medien statt. Eine Strafverfolgung findet dann immer aus Basis der IP-Adresse statt, denn Ermittlungsbehörden können nur so sicherstellen, dass der angegebene Name auch dem tatsächlichen entspricht. Abgesehen davon sind die von Ihnen (Herr Müller) genannten Verbrechen im Internet beklagenswert, sie haben aber wenig mit den Kommentaren in diesem Portal zu tun, das ist eine Grundsatzdiskussion, die an anderer Stelle geführt werden müsste.

    Wie ich über meinen Beiträgen seit einiger Zeit schreibe, kennt die Redaktion meinen Namen und wenn jemand ein berechtigtes Interesse, kann er oder sie gerne danach fragen. Das würde ich mir als Lösung für alle wünschen. Ob, wann und wo mein Name im Internet steht und wer ihn lesen kann, das bestimme ich aber selber! Und wem anonyme Kommentare nicht passen, der muss sie auch nicht lesen.

  7. Lieber Herr Müller, wir hatten es ja ausgeführt: wir lassen Heckenschützertum und Hinterhältigkeit, Beleidigungen und Bedrohungen in unseren Kommentaren nicht zu. Und wir legen bei anonymen Kommentaren deutlich strengere Regeln an. Der Mut, öffentlich und dauerhaft auffindbar im Internet für seine Meinung einzutreten ist nicht gleich verteilt, manchmal gibt es auch gute Gründe dafür, daher ist die hohe Hemmschwelle für uns ein Argument.

    Natürlich würde wir es sehr viel besser finden, wenn sich die Kommentierenden zu erkennen geben, dann hat ihre Meinung auch sehr viel mehr Gewicht.

  8. Liebe Redaktion, liebe Kommentierende,
    ich habe mir über dieses Thema schon oft Gedanken gemacht, vor allem, wenn ich das Bürgerportal las. Manchmal hatte ich den Eindruck, es täte dem Bürgerportal mittlerweile selber leid, dass es einmal Anonymität zugelassen hat. Denn die anonymen Kommentare zeichnen sich sehr oft nicht gerade durch Sachlichkeit und Fundiertheit aus.
    Alles hat ja irgendwie mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung zu tun. Nun geht es um unser Recht vor allem auch vor Gericht. Und das ist doch bedenkenswert: Dort spielen anonyme Äußerungen grundsätzlich keine Rolle, nicht bei der Klage, nicht bei Zeugenaussagen. Das war nur in mittelalterlichen Hexenprozessen möglich.
    Ich halte auch die Anonymität im Internet für einen schweren Fehler, die ja mittlerweile zu vielen kriminellen Taten wie schlimmsten Beleidigungen, Bedrohungen und Betrügereien geführt hat. Ich meine, das wäre Grund genug, da auch im Internet etwas zu ändern. Man braucht nur an das traurige Schicksal von Frau Künast und der Beschimpfung ihrer Person zu denken.

    Kann die Berücksichtigung einer zu hohen Hemmschwelle wirklich eine Begründung für das Erlauben von Anonymität sein? Gehört nicht zu dem Recht auf freie Meinungsäußerung von vorneherein die Bereitschaft und der Mut, zu seiner Meinung zu stehen? Sonst ist es geradezu eine Aufforderung zu Heckenschützentum, Hinterhältigkeit und Feigheit. Vielleicht überdenkt die Redaktion ihre Haltung noch einmal. Ich würde mich sehr darüber freuen.

  9. Sehr geehrter Herr Schneider, ein Thema, über das wir in der Redaktion kontinuierlich und kontrovers diskutieren.

    Uns ist es aber wichtig, ein breites Meinungsspektrum abzubilden. Offenbar ist es für viele Menschen eine sehr hohe Hemmschwelle, unter ihrem vollem Namen zu kommentieren und mit ihrem Namen für ihre Meinung einzugestehen (und damit auch im Internet dauerhaft auffindbar zu sein). Wir bedauern das, haben uns aber (bislang) entschieden, dies zugunsten eines breiten Meinungsspektrums hinzunehmen.

    Aber natürlich legen wir bei anonymen Kommentaren deutlich strengere Maßstäbe an als bei namentlich gekennzeichneten Beiträgen.

    Im Zweifel werden diese Beiträge gelöscht; wie auch die vielen unsinnigen Zwischenrufe von Personen, die unsere Kommentarspalte für eine Klowand halten.

  10. Es ist ja schon öfter diskutiert worden. Aber es bleibt ein Ärgernis, dass es Leute gibt, die zu feige sind, sich mit Klarnamen zu ihren Beiträgen zu bekennen.
    Auch wenn die Angabe eines Vor- und Zunamens keine Gewähr für Echtheit ist, schlage ich dem Bürgerportal vor, offensichtliche Fakes und Anonymisierungen nicht zuzulassen.

  11. Franz-Heinrich Krey war verantwortlicher Geschäftsführer der 1980 aufgelösten „Staatsbürgerlichen Vereinigung“, über die 214 Millionen DM an Großspenden am Finanzamt vorbeigeleitet worden sind. Dieses Geld ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Dafür hat Krey den Strafbefehl erhalten und bezahlt. Was ist daran unklar? Und: Wieso zeichnet das einen Ehrenbürger aus? Für wen ist so jemand ein Vorbild? Ich bitte um Aufklärung, lieber Markus.

  12. Nicht nur „in den Herzen der Menschen hat Franz-Heinrich Krey seine Spuren hinterlassen“, sondern auch in deutschen Gerichtsakten. Wegen seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der CDU-Geldwaschanlage „Staatsbürgerlichen Vereinigung“ in St. Augustin erhielt er in einem sogenannten „Prominentenurteil“ einen Strafbefehl in Höhe von 48.600 DM. Diesen hat er – obwohl sich keiner Schuld bewusst – bezahlt, um „Schaden von der CDU abzuwenden“. Man kennt die albernen Sprüche.
    Am Finanzamt und damit an uns allen vorbei verschwanden 214 Millionen DM zugunsten der CDU. Bis heute.
    Wäre das Urteil etwas höher ausgefallen (über 50.000 DM), wäre Franz-Heinrich Krey vorbestraft gewesen. Durch diese Ehrung kommt das alles nun wieder in die öffentliche Diskussion. Bitter für die Familie. Hätten die Mitglieder*innen des Verschönerungsvereins besser geschwiegen.

    Ehrenbürger
    Die Büste des nun wieder Geehrten wird auf dem „Charly-Vollmann-Platz“ aufgestellt.
    „Charly Vollmann“ hat am letzten Tag des Krieges in Bergisch Gladbach diese Stadt vor dem Bombardement durch alliierte Bomber gerettet. Und damit vermutlich auch einige Menschenleben.
    Was für eine Bandbreite vom Lebensretter (1945) bis zum „Steuerhinterzieher“ 1980 nebeneinander.
    Für welche Teile der Gesellschaft ist ein Steuern am Finanzamt illegal vorbeileitender Geschäftsführer eigentlich ein Vorbild? Und wie fühlt sich ein heutiger Ehrenbürger, der sich gegen Kindesmissbrauch und für Kinder-Hospizarbeit engagiert, Spenden aufstockt zu größeren Beträgen und vielen Menschen und Einrichtungen hilft?
    Hinzu kam in den 80er-Jahren seine Bauaffäre („Ich bau in Sand und weiss von nix“).
    Vielleicht sollten künftige Auszeichnungen und Ehrungen kritischer überprüft werden. Wir haben doch eine Ortssatzung.

    Noch etwas:
    Hartmut Schneider hat völlig Recht: Franz-Heinrich Krey mag große Verdienste um das Brauchtum und Folklore haben – aber was ist mit der kriminellen Handlung? Die Parteispenden- und Steuerhinterziehungsaffären der CDU und FDP (Flick, Kohl, Graf Lambsdorff) und deren Helfer sollten nicht vergessen werden. Wenn Sie ein wenig suchen, finden Sie in ‚wikipedia’ viele Hinweise auf die Spendenaffären.

    An den „Verschönerungsverein“: Für Ihre gerade in GL notwendige Tätigkeit brauchen Sie viele Mitglieder, viel Unterstützung und Zuwendung, die weit über Folklore hinausgeht.

    An den sorgenfreien „Bernd“: Hauptsache: Nicht durch Fakten stören lassen.Sie sollten zu dem wenig lichtvollen Zeug, das Sie verbreiten, stehen und sich nicht feige anonym verkriechen.

  13. Hartmut Schneider
    Franz Heinrich Krey war sicher ein honoriger Mann und er mag es auch verdient haben, dass man ihn ehrt. Persönlich habe ich ihn immer freundlich und höflich erlebt, was zur damaligen Zeit einem Grünen gegenüber nicht selbstverständlich war.
    Dass er allerdings kritiklos im wahrsten Sinne des Wortes jetzt auch noch auf ein Podest hochgejubelt wird, erscheint mir etwas oberflächlich.
    Wie Helmut Kohl oder auch Graf Lambsdorff war Krey tief in den Spendensumpf der 80er Jahre verstrickt und erhielt meines Wissens wegen Steuerhinterziehung einen Strafbefehl. Wenn über das Leben von Helmut Kohl berichtet wird, ist es undenkbar, dass sein rechtswidriges Verschweigen seiner Spender vertuscht wird. Warum das illegale Handeln von Krey systematisch verschwiegen wird, finde ich erstaunlich. Schließlich gehört auch diese Facette zum Leben des Franz Heinrich Krey.