Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser an der Buchmühle. Foto: Thomas Merkenich

Die ersten Zahlungen aus der Soforthilfe des Landes NRW werden in diesen Tagen überwiesen, auch die Gelder aus dem Spendenfonds der Stadt fließen. Nach wie vor können noch Anträge gestellt und Spenden eingezahlt werden.

Die Unterstützung aus Landesmitteln für die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen, Bürger und Gewerbebetriebe rollt an: Bisher sind 160 Anträge auf Soforthilfe bei der Stadt Bergisch Gladbach eingegangen.

Gut 100 Anordnungen in einer Gesamthöhe von ca. 212.000 Euro wurden bereits getätigt; die Zahlungen dürften in Kürze auf den Konten der Antragsteller eingehen. Je nach Kreditinstitut kann dies einige Tage dauern; die Empfängerinnen und Empfänger werden insofern um etwas Geduld gebeten.

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Bürger:innen spenden bereits 150.000 Euro

Auch der Spendenfonds der Stadt Bergisch Gladbach kommt nun in einer ersten Tranche zur Auszahlung. In den vergangenen zwei Wochen ist das Sonderkonto der Stadt beständig angewachsen durch eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft. Mit Stand vom 29. Juli lag der Kontostand bei fast 150.000 Euro.

Bürgermeister Frank Stein und Stadtkämmerer und Leiter des städtischen Krisenstabs Thore Eggert: Wir konnten es kaum fassen, als wir mit jedem Tag in der letzten Woche dieses enorme Anwachsen der Spendenmittel verzeichnen durften. Unseren ganz herzlichen Dank an die Spenderinnen und Spender im Namen aller Hochwasseropfer! Der städtische Verwaltungsvorstand verbürgt sich dafür, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht und nicht durch andere Quellen abgedeckt wird.“

Kontaktdaten für die Antragstellung:

Anträge zum Soforthilfeprogramm NRW:
Antragsvordrucke www.land.nrw/soforthilfe
Ausgefüllte Anträge an soforthilfe@stadt-gl.de

Anträge zum Spendenfonds der Stadt Bergisch Gladbach: Formlos mit Darstellung des Schadens, der Schadenshöhe und der besonderen Härte an buergermeister@stadt-gl.de

Anträge können auch per Post gesandt werden an:
Stadt Bergisch Gladbach, Postfach 20 09 20, 51439 Bergisch Gladbach

Spenden sind auch nach wie vor willkommen: Das städtische Sonderkonto steht dafür zur Verfügung:
Stadt Bergisch Gladbach, 
Kennwort: Hochwasserhilfe, 
IBAN DE17 3705 0299 0311 5844 77 

Über die von der Stadt gesammelten Spenden soll in einem ersten Schritt  finanzielle Hilfe für solche Hochwassergeschädigte geleistet werden, deren Verluste nicht die vom Landesprogramm geforderte Höhe von 5.000 Euro erreichen, für die der Schaden aber trotzdem eine besondere persönliche und wirtschaftliche  Härte darstellt.

Über die Verwendung der für diese erste Tranche nicht benötigten Spendenmittel – dann für Geschädigte mit Schäden über 5000 Euro – wird ein Gremium entscheiden, dem neben dem Bürgermeister und dem Stadtkämmerer auch die ehrenamtlichen Bürgermeister/-in angehören. Frank Stein: „Wir werden uns alle Einzelfälle ansehen und dort helfen, wo die Not am größten ist.“

Spendenbescheinigungen nicht erforderlich

Zur steuerlichen Geltendmachung von Spenden ist gemäß einem Erlass des NRW-Finanzministeriums unabhängig von deren Höhe keine Spendenbescheinigung erforderlich, sondern es genügt der Bareinzahlungsbeleg oder die Buchungsbestätigung eines Kreditinstitutes per Kontoauszug, Lastschrifteinzugsbeleg oder PC-Ausdruck bei Online-Banking. Dies gilt für alle Einzahlungen, die bis zum 31. Oktober 2021 auf dem städtischen Sonderkonto eingehen.

Anträge: Je deutlicher, desto schneller!

Die Stadtkasse weist darauf hin, dass wiederholt Anweisungen der Hilfszahlungen nicht ausgeführt werden konnten, weil die Bankverbindungen unleserlich oder unvollständig sind. Dies trifft besonders auf abfotografierte Anträge zu. 

Deshalb bittet die Stadtverwaltung Antragsteller dringend darum, insbesondere bei fotografierten Anträgen die IBAN in der begleitenden E-Mail zu wiederholen. Außerdem sollen ausschließlich inländische Konten zur Überweisung der Soforthilfe angegeben werden.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

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