Das Impfteam der Feuerwehr, Lehrer- und Schülerschaft haben Hand in Hand gearbeitet. Foto: Gymnasium Herkenrath

Das mobile Team der Feuerwehr hat im Gymnasium Herkenrath Station gemacht. Die Impfaktion fand in Abstimmung mit dem Kreis, einer intensiven Information der Eltern- und Schülerschaft und einer engen Zusammenarbeit zwischen Lehrerschaft und der Erste Hilfe AG statt.

„Finde ich super, diese Aktion! Und ich war positiv überrascht, wie viele Schülerinnen und Schüler sich tatsächlich haben impfen lassen“, betont Simon Cabalo, Schülersprecher und Schüler der Q2.

Am vergangenen Donnerstag wurde am Gymnasium Herkenrath in der Aula die vom Kreis gestützte Impfaktion durchgeführt. Organisiert durch die Feuerwehr Bergisch Gladbach kam das fünfköpfige Impfteam ins Schulzentrum und zeigte, wie unkompliziert das Impfen ablaufen kann.

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Betreut und beaufsichtigt wurden impfwillige Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften des Gymnasiums, so dass auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler dem „Pieks“ in der Regel entspannt entgegenblickten. „Ich war schon ein bisschen nervös, aber es war gar nicht schlimm“, gibt Marie, Schülerin der Mittelstufe, zu. 

Oberstufenschüler informieren über Impfkampagne

Um eben dieser Aufregung entgegenzuwirken, setzt das Gymnasium Herkenrath auf Aufklärung. Neben umfangreicher Informationsweitergabe zum Thema „Coronaimpfung“ per Elternmails und Schulhomepage gingen zusätzlich Oberstufenschüler der Erste Hilfe AG in die Klassen und Kurse und klärten noch einmal über die Impfkampagne auf.

„Man geht davon aus, dass alle wissen, wie und was eine Impfung bedeutet. Aber da gibt es viele versteckte Vorurteile und Unwissen“, erklärt Katharina Ernst aus der Q2.

Nachdem die Ständige Impfkommission (Stiko) zu Beginn der letzten Woche die Vorgaben bezüglich der Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren dahingehend geändert hatte, dass eine Impfung nun bei Jugendlichen ab 12 durchaus empfehlenswert sei, war bei vielen Eltern zudem etwas an Unsicherheit genommen. Die Strategie um Aufklärung und Erklärungen „durch Schüler für Schüler“ scheint Erfolg zu haben.

Hohe Akzeptanz auch in der Q1

Insgesamt ließen sich so in nur zweieinhalb Stunden am Gymnasium Herkenrath knapp 85 Personen impfen, darunter 81 Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 6. Die übrigen Impflinge waren Eltern und Angehörige einiger Schüler.

„Wir freuen uns sehr, dass das Impfangebot auch in der Sekundarstufe I so gut angenommen wird“, erklärt Schulleiter Dieter Müller, „in der Q1 sind immerhin bereits fast 80 Prozent der Schülerschaft geimpft.“

In vier Wochen wird wieder die Feuerwehr am Gymnasium Herkenrath sein, denn dann wird in der Aula die zweite Impfung durchgeführt.

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1 Kommentar

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  1. Guten Morgen an die Redaktion!

    Wieso wird nicht erwähnt, dass an diesem Tiermin auch die Realschule Herkenrath und die Schüler geimpft wurden? Da wären die Zahlen ganz anderes. Sehr einseitiger Bericht. Finde ich nicht gut.