Mit einer privat finanzierten Plakat-Kampagne werben die Klimafreunde Rhein-Berg im Endspurt zur Bundestagswahl für eine klimabewußte Klimawahl – und fordern 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2030.

Mit der Finanzierung von 10 Großplakaten in Bergisch Gladbach unterstützen die Klimafreunde Rhein-Berg die Ziele einer bundesweiten „Wahlkampagne“ des Solarenergie Förderverein Deutschland e.V.

Unmittelbar vor der Bundestagswahl sind an zentralen Stellen im Stadtgebiet große Aktionsplakate zu finden, die mit unterschiedlichen Motiven und Slogans dazu auffordern, die diesjährige #Klimawahl zu nutzen, um das Klimaziel von 100 % Erneuerbare Energien bis 2030 von der Politik zu fordern.

Bereits in den kommenden 5 bis 10 Jahren entscheidet sich, ob die Erderwärmung auf unter 2 Grad begrenzt werden kann, und so weitere schwerwiegende Klimawandelfolgen vermieden werden können. Zu Recht wird die anstehende Bundestagswahl am 26. September als „Klimawahl“ bezeichnet, denn sie ist entscheidend für unser aller Zukunft.

Auch den Klimafreunden Rhein-Berg ist es ein großes Anliegen, auf die immense Bedeutung dieser Wahl und der daraus resultierenden zukünftigen Klimapolitik hinzuweisen. Schließlich haben sich 2021 zwar fast alle Parteien den Klimaschutz mit auf die Fahnen geschrieben, doch einige wollen eher einen vermeintlich „moderaten“ Klimaschutz realisieren.

Der SFV (Solarenergie Förderverein Deutschland e.V.), 1986 als Interessenverein für private Solarstromerzeuger gegründet, hat die Vision einer vollständigen Umstellung auf dezentrale und bürger-nahe erneuerbare Energien spätestens bis zum Jahr 2030.

Diesem Ziel können sich die Klimafreunde Rhein-Berg voll anschließen und unterstützen daher begeistert die bundesweite Plakat-Aktion. Alle Standorte der von den Klimafreunden ausgewählten und finanzierten Plakate sind auf der Homepage des Solarenergie Fördervereins einsehbar. Hoffnungsvoll setzen jetzt natürlich auch die hiesigen Klimafreunde auf einen politischen Wandel und ein entsprechendes Wahlergebnis am 26.09.2021.

Es ist bereits zu viel Zeit verschwendet worden und ein „weiter so“ in Fragen der Klimapolitik darf es nicht geben.

Klimafreunde RheinBerg

Die Klima Freunde sind ein private Initiative von Bürgern, die in Bergisch Gladbach möglichst viele Leute für den Klimaschutz mobilisieren will. Kontakt: info@klimafreunde-rheinberg.de

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3 Kommentare

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  1. Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch mit der Umwelt gearbeitet und sie verändert. Erst wurde der Boden genutzt, dann wurden Materialien gesammelt und verarbeitet, das Feuer erfunden, Brücken gebaut und Schiffe gebaut und später wurde die Elektrizität entdeckt. Und immer mehr schafft es der Mensch noch mehr und noch angepasster zu sein.

    Und nun möchte er das gesamte Klima auf unserem Planeten ändern und sogar beherchen ?
    Ob und in welchem Maße die zu beobachtende globale Erwärmung von Menschen kommt oder nicht sei jetzt mal dahin gestellt.
    Einerseits hat der Mensch Einfluss auf das Klima anderseits gab es schon in den Letzten einigen Tausen Jahren verschiedene Hitze und Kälteperioden. Das ist etwas valitdes Messbares wenn man sich Sedimentsschichten anguckt oder sich die Landwirtschaft anguckt.

    So ist es in einigen Regionen möglich gewesen Wein oder Südfrüchte anzubauen die heute sehr kalt oder gemäßigt waren. Und auch der Meeresspiegel ist sehr oft auch schlagartig angestiegen. Daher gibt es auch entlang der Küsten des Mittelmeeres und teilweise auch der Nordsee alte Relikte längst vergangener Kulturen oft tief im Meer.

    Geklärt werden muss auch wie weit Kohlenstoffdioxid (Co2) für den Klimawandel verantwortlich ist und gemacht werden darf. Andere Moleküle spielen eine ebenso bedeutende Rolle (z.B. Methan) finden aber in der Debatte kaum eine Beachtung.

    Zudem gibt es unzählige weitere Faktoren, die sich auf das Klima auswirken. Zu erwähnen wären die Meeresströme, die Sonnen und Mondaktivitäten und die lokalen Begebenheiten.
    Somit lässt sich auch erklären, dass teilweise die gleichen Wissenschaftler die heute von einer globalen Erwärmung sprechen früher vor einer neuen Eiszeit gewarnt haben.

    Das Klima ist unberechenbar und erst Recht das Wetter. Jeder kann das Experiment mal im Sommer machen. Wer die Prognosen beobachtet der stellt schnell fest, dass die Wettervorhersagen für einen Tag im Vorraus komplett falsch sein können.
    Ich kann mich an einen Sommertag erinnern, der mit 32° C angekündigt wurde und als sonnig.
    Und so kam dann der Regen und die großen Wolken.

    Und genau daher werden wir vor großen Stürmen und Wetterereignissen oft entweder zu schwach gewarnt oder es wird Pankik gemacht und nichts passiert.

    Das Wetter und das Klima ist ein hochkomplexes Konstrukt was man nicht so einfach auf dem Papier beschließen kann. Und erst Recht kann man es nicht steuern oder beherrschen.
    Wer das einem Verspricht ist in meinen Augen kein Wissenschaftler sondern nutzt seine Expertise um Politische Interessen durchzusetzen.

    Und da ist es auch egal von welcher Institution die Warnungen kommen. Manche Warnungen hatten schon den Untergang von Holland bis zum Jahre 2000 angekündigt oder Deutschland ab 2050 als Wüstenähnlich prognostiziert.
    Frei Nach dem Motto: Was interessiert mich das Geschwätz von Gestern ?

    Vielleicht sollte man mehr an Umweltschutz denken und die Natur als Ökosystem sehen. Mit dem man Arbeiten kann und sich anpassen kann.
    An Ressourcen sparen und Nachhaltig wirtschaften um unseren Planeten lebenswert zu halten. An Müllvermeidung und sinnvolle Verteilung von Gütern und Lebensräumen. An eine gerechte und faire Welt. An eine Wirtschaft die auf den Ausstoß von Co2 ebenson achtet wie auf die Restlichen hunderte chemische Verbindungen.
    Auf Wissenschaftler die frei forschen dürfen und nicht für politische Dinge missbraucht werden.
    An internationale Zusammenarbeit und Abbau der Rüstungsindustie.
    oder eben:
    Im eigenen Garten weniger 4cm Englischer Rasen und dafür eine blühende Wiese. :)

  2. Fordern kann man viel bis 2030.

    Gibt es denn auch ein Konzept, oder zumindest Ideen, wie das bis 2030 möglich sein soll.

    Da ist Freibier für alle noch realistischer.

    2030 wird ein Großteil immer noch aus Kohle und Gas kommen, wenn Kernenergie nächstes Jahr eingestellt wird.

  3. Gut, dass es die KLIMAFREUNDE gibt.
    Danke -auch im Namen zukünftigerGenerationen- für den langen Atem der Klimafreunde und Ihr auch finanzielles Engagement (private Finanzierung)