Im Sommer hatten die Beteiligten das Projekt vorgestellt.

Mit einer Sonderausstellung erinnern Schüler:innen der Bergischen Kunstschule an die Synagogen, die in der Reichpogromnacht 1938 zerstört wurden. Nach der Präsentation diskutiert Roman Salyutov mit einem Experten über das Thema „Antisemitismus in Schulen“.

Eine besondere Ausstellung zum Gedenktag an die Reichspogromnacht findet im Albertus Magnus Gymnasium in Bensberg statt. Am Mittwoch, den 10. November, werden Schülerinnen und Schüler der Bergischen Kunstschule von Bettina Ballendat ihre Werke präsentieren.

Dabei handele es sich um handwerklich nachgebaute Synagogen, die infolge der Pogromnacht im November 1938 zerstört worden waren, berichtet Roman Salyutov, der das Projekt initiiert und organisiert hat.

Bei der Gedenkveranstaltungen werden die Schülerinnen und Schüler kurz über die Geschichte der jeweiligen jüdischen Gemeinden berichten.

Anschließend moderiert Salyutov eine Gesprächsrunde mit Florian Beer, dem Experten von SABRA Düsseldorf (Servicestelle für Antidiskriminierung & Beratung bei Rassismus und Antisemitismus), in der das Thema „Antisemitismus an Schulen“ im Fokus stehen soll.

Erinnerung durch Schaffen
Mittwoch, 10.11.2021, 19 Uhr
Albertus-Magnus-Gymnasium, Kaule 3-15
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich: salyutov@musik-kultur-gl.de
Es gilt die 3G-Regel

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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2 Kommentare

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  1. was für ein „Geschenk“, dass Bergisch Gladbach einen/den Roman Salyutov hat. Großartiger Mensch, der Großartiges initiiert.
    Mit großer Strahlkraft. Chapeau . Kompliment gilt auch für die engagierten Jugendlichen.
    Einige machen (wie überall)den Unterschied