Seit Mai spricht das Projektteam mit den Bewohnern des Wohnparks („Klein-Manhattan“), um ihre Bedürfnisse und Erwartungen an eine Umgestaltung des Viertels und vor allem des zentralen Platzes zu erfahren und zu Bündeln. Ergebnisse werden am heutigen Donnerstag im Planungsausschuss vorgestellt.

Im Wohnpark Bensberg leben Menschen mit verschiedenen Interessenslagen zusammen. Die Unterschiede, aber auch die Gemeinsamkeiten wurden deutlich, als am 7. Mai 2021 die erste digitale Bürgerbeteiligung zur Planung des neuen Quartiersplatzes stattfand. Der Quartiersplatz soll inmitten des Wohnparks im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg mithilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes NRW neugestaltet werden. 

Seit Mai fanden immer wieder Gespräche mit der Bewohnerschaft des Wohnparks statt. Um die verschiedenen Bedürfnisse und Einflüsse letztendlich gebündelt in die Planung integrieren zu können, hat am Samstag, den 9. Oktober 2021 eine Planungswerkstatt stattgefunden.

Die Veranstaltung endete in großem Einvernehmen; man verständigte sich auf den Leitsatz, den einer der Teilnehmenden zuvor treffend formuliert hatte: „Dezenter ist besser“. Die Ergebnisse der Planungswerkstatt und das weitere Vorgehen werden im Planungsausschuss (PLA) am 2. Dezember vorgestellt.

„Das Ziel der Planungswerkstatt war es, die Gedanken und Wünsche der Beteiligten zu diskutieren, zu bündeln, gegeneinander abzuwägen und in eine auf Konsens ausgerichtete Version des zukünftigen neuen Quartiersplatzes bringen zu können“, so Quartiersmanagerin Corinna Joppien vom Planungsbüro „Stadt und Handel“. 

Nutzergruppen definiert und eingeladen

Es wurden im Vorfeld sogenannte “Nutzergruppen” identifiziert, die den Quartiersplatz zukünftig besuchen könnten. Von den sieben Nutzergruppen wurden jeweils zwei Personen eingeladen, die ihre Gruppen bei der Veranstaltung repräsentierten.

So waren die Teilnehmenden auch gefragt, sich jeweils in andere Nutzergruppen hineinzuversetzen. Ein Anwohner des Wohnparks hatte die Aufgabe, die Ansprüche an den Quartiersplatz aus der Sicht einer Jugendlichen zu formulieren.

Eine junge Mutter betrachtete den Quartiersplatz und seine Anforderungen aus Sicht einer direkten Anwohnerin, deren Wohnung zum Quartiersplatz gerichtet ist.

In einer konstruktiven Atmosphäre konnten zahlreiche Diskussionen geführt und Ansprüche an den Quartiersplatz formuliert und diskutiert werden.

Wege befestigen, mehr Sicherheit und Sauberkeit

Bei zentralen Themen bestand Konsens unter den Beteiligten: Die Wege sollen befestigt werden, Sicherheit und Sauberkeit sollen gewährleistet sein. Insgesamt sollte die Planung unter dem Motto „Dezenter ist besser“ stehen; das wünschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unisono für die Planung ihres Quartiersplatzes.

„Es wurde sehr aktiv gearbeitet. Für die Stadtverwaltung gibt es – dank der unterschiedlichen Veranstaltungen – zunehmend eine gute Grundlage, in welche Richtung die weitere Planung verlaufen soll. Wir sind begeistert von dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger, sich zu beteiligen und hoffen weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit“, so Daniela Hofgärtner, städtische Ansprechpartnerin für die sozialen Netzwerke in Bergisch Gladbach.

Pressestelle Stadt BGL

Hier werden offizielle Pressemitteilungen der Stadtverwaltung veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung des unabhängigen Bürgerportals iGL wieder.

Reden Sie mit, geben Sie einen Kommentar ab

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.