Die eigentliche Impfung dauert nur Sekunden, aber die Erfassung der persönlichen Daten erfordert Zeit.

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2021 war ein hartes Jahr. Ein Jahr, in dem wir Sie schnell und zuverlässig informiert haben. Zu Corona, zur Lokalpolitik und zu anderen wichtigen Themen. 

Ein Jahr, in dem wir Sie unterhalten haben, mit dem #Kulturkurier, großen Geschichten, eindrucksvollen Panoramatouren, Serien und tollen Fotos.

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Feuerwehr, Polizei, Stadt und Kreis haben sich zusammengesetzt, um den Ablauf der Impfaktion am Samstag auf dem Zanders-Parkplatz noch reibungsloser zu gestalten und noch mehr Menschen impfen zu können. Zudem wurden Konzepte erarbeitet, wie ein erneutes Verkehrschaos verhindert werden kann.

Hinweis der Redaktion: Über die aktuellen Entwicklungen halten wir sie immer im Liveblog auf dem Laufenden.

Am kommenden Samstag (4. Dezember) öffnet der Impf-Drive-in der Feuerwehr erneut von 9 bis 16 Uhr auf dem Zanders-Parkplatz. Der organisatorische Ablauf sei weiter angepasst worden, so dass nun eine noch höhere Auslastung bewältigt werden kann, teilten die Beteiligten mit. Am vergangenen Samstag wurden über 1.500 Impfdosen verabreicht.

Vor allem die zeitraubende Datenerfassung der zu impfenden Personen seit erneut optimiert worden. Auch die Verkehrsführung auf dem Gelände wurde in einen Einbahnstraßenverkehr umgestellt. Die Einfahrt erfolgt weiterhin über die Bensberger Straße, die Ausfahrt nun aber durch das ehemalige Zanders-Gelände auf die Cederstraße. 

So finden Sie den Impfdrive-In: Die Aktion findet auf dem Zanders-Parkplatz „Heidkamper Tor“ statt. Dorthin kommen Sie über die Bensberger Straße. Auf Höhe der Straße „An der Jüch“ (Zanders-Bad) geht es stadtauswärts an der Ampel rechts ab zum Parkplatz. 

Man kann natürlich auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus kommen, gegenüber am Arbeitsamt halten die Busse 227 und 400.

Fußgänger:innen können sich wieder über einen Zugang an der Bensberger Straße einreihen, für sie werden eigene Impfstraßen in Containern geöffnet. Für die Wartenden stellt die Feuerwehr jetzt auch einen Toilettenwagen zur Verfügung. In der vergangenen Woche hatten die Impfwilligen bis zu drei Stunden gewartet, die Wetterprognose für Samstag ist nicht gut.

Weitere Impfaktionen in Bergisch Gladbach und im Kreis:

  • Der THC Rot-Weiß impft jeden Freitag auf seinem Vereinsgelände in Hebborn. Hier gilt eine Anmeldepflicht, die Wartezeiten reduzieren soll. Alle Infos
  • Der Blau-Weiß Hand setzt seine Impfaktion in Hand am Samstag und Sonntag fort. Alle Infos
  • Im Bergische Löwen impft der Kreis donnerstags, hier gab es zuletzt extrem lange Schlangen.
  • Die Impfstellen des Kreises sind von Montag bis Samstag in Rösrath, Overath und Burscheid (ab Samstag) geöffnet.
  • Das mobile Team des Kreises ist dienstags in Kürten, mittwochs in Wermelskirchen, freitags in Rösrath und sonntags in Leichlingen. Mehr Infos
  • Nach wie vor sind die niedergelassenen Ärzt:innen erste Ansprechpartner für eine Impfung.

Impfen und Einkaufen soll parallel funktionieren

Die Zufahrt zum Gelände werde an diesem Wochenende von der Ordnungsbehörde der Stadt gesteuert, mit Unterstützung der Polizei. Die Interessenten werden gebeten, den Ausschilderungen zu folgen und sich an die Verkehrsführung zu halten. So solle sichergestellt werden, dass Einkaufsverkehr und Zufahrt zum Impfangebot parallel funktionieren können.

Sollte es am Samstag wieder massive Verkehrsprobleme geben, werde die Polizei gegensteuern. Es seien Konzepte vorbereitet, um mit Straßensperrungen und Umleitungen den Verkehr zu regeln.

Impfstoff: Moderna

Gleichzeitig gibt der Kreis bekannt, dass beim Drive-In alle Personen über 29 Jahren den Impfstoff von Moderna erhalten. Dabei handele es sich um einen mRNA-Impfstoff, der genauso gut wie der von BioNTech sei. Personen unter 30 Jahren erhalten ausschließlich Biontech.

Booster-Frist: Sechs Monate

Bei der Frage, nach welcher Frist Booster-Impfungen möglich sind, gibt es wie in der vergangenen Woche keine eindeutige Ansage. Einerseits verweist der Kreis auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko), wonach die Auffrischung erst sechs Monate nach der zweiten Impfung vergeben werden sollte.

Andererseits erwähnt der Kreis erneut, dass es im Ermessen der verantwortlichen Impfärzte liegt, abweichend von der Stiko-Empfehlung schon nach fünf Monaten zu boostern. So hatten die Impfärzte in der vergangenen Woche entschieden.

Aktualisierung 4. Dezember: Bei der ersten Station auf dem Gelände übernimmt ein Impfarzt die individuelle Einordnung, es würden auch Personen abgewiesen, teilt die Feuerwehr am Samstag mit.

So läuft die Impfung im Drive-In ab:

Das Fazit: Eine Auffrischungsimpfung vor Ablauf von sechs Monaten kann nicht garantiert werden. Um unnötige Wartezeiten zu vermeiden empfehlen der Rheinisch-Bergische Kreis und die Stadt Bergisch Gladbach daher, erst sechs Monate nach der zweiten Impfung den Impf-Drive-In aufzusuchen.

Noch ein Tipp: Die Feuerwehr wird auf ihrer Facebook-Seite immer wieder über die aktuelle Auslastung informieren. In der vergangenen Woche hatten sich die Wartezeiten am Nachmittag deutlich reduziert. Das Bürgerportal berichtet wie immer im Liveblog.

Redaktion

des Bürgerportals. Kontakt: info@in-gl.de

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