Die Klimafreunde Rhein-Berg e.V. wenden sich mit einem Offenen Brief an die Fraktionen im Stadtrat – und fordern sie auf, das geplante Integrierte Klimaschutzkonzept für Bergisch Gladbach als Gesamtpaket zu verabschieden. Die Bürgerinnen und Bürger zu motivieren, sei enorm wichtig, das Kostenargument sei nicht zielführend. Wir dokumentieren den Brief im Wortlaut.  

Sehr geehrte Mitglieder der Fraktionen im Rat der Stadt Bergisch Gladbach,

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mit dem Entwurf für das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK) der Stadt Bergisch liefern die Klimaschutzmanagerinnen Heike Behrendt und Jana Latschan, zusammen mit der Ingenieurgesellschaft Gertec und unterstützt vom Beigeordneten Ragnar Migenda, eine gründliche Analyse des Ist-Zustandes. Sie spüren Verbesserungspotenziale auf, entwickeln eine Strategie und listen insgesamt 43 konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der klimaschädlichen THG-Emissionen auf. Wissenschaftlich fundiert und sachlich zutreffend werden die Handlungsfelder beschrieben, in denen die Energie- und Wärmewende vollzogen werden muss.  

Dieses dringend benötigte Konzept wird nun im Hauptausschuss am 30.8.2023 beraten, bevor es am 5.9.2023 im Stadtrat verabschiedet werden soll.

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Mit dem Entwurf für das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Bergisch liefern die Klimaschutzmanagerinnen eine gründliche Bestandsaufnahme, spüren Verbesserungspotenziale auf, entwickeln eine Strategie und listen jede Menge konkreter Maßnahmen auf. Jetzt geht der Entwurf in die Beratung der Ausschüsse – wir haben schon einmal einen Blick hinein geworfen. Dabei fällt auf: den größten Teil der Einsparungen müssen die privaten Haushalte liefern.

Doch nun droht ein Scheitern der Verabschiedung, da selbst die demokratischen Parteien nicht geschlossen für den Kampf gegen die Erderwärmung einstehen. Die einen wollen das Gesamtpaket aufschnüren, die anderen wollen vertagen oder alle Maßnahmen einzeln abstimmen, andere sind einfach nur dagegen.

Dabei zielt das Bergisch Gladbacher Klimaschutzkonzept nur auf 1,75°C (Pariser Abkommen 1,5°) ab und das nach dem BISKO-Ansatz (Bilanzierungssystematik Kommunal), der den externen (weltweiten) Ressourcenverbrauch für Bergisch Gladbach nicht berücksichtigt.

Bedarf nach Leitplanken

Nun sind einige der Mandatsträger*innen falsch informiert und kommen zu der Auffassung, dass die Bevölkerung umerzogen werden solle. Es „sei nicht Aufgabe der Stadtverwaltung die Bevölkerung zu motivieren sich klimafreundlich zu verhalten und schon gar nicht diese umzuerziehen“, so Ratsfrau Dorothee Wasmuth

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Natürlich ist es Aufgabe einer Stadtverwaltung, den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zur Schadensabwehr anzubieten, wenn irgendwo im Gemeinwesen etwas schiefläuft und der unbedingte Bedarf nach Leitplanken besteht.

Regeln akzeptieren wir im Straßenverkehr, Sport usw., aber im Klimaschutz soll weiter das freie Spiel der Kräfte vorherrschen, das uns und das Klima dahin gebracht hat, wo wir jetzt stehen? Nämlich 5 vor (oder bereits nach) 12.

Die Motivierung der Bevölkerung ist existentiell, denn 38% der THG-Emissionen in Bergisch Gladbach werden von privaten Haushalten erzeugt und 36% von der Wirtschaft. Dazu kommt noch der Verkehr mit 24%.

Wir Mitglieder des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. wollen auf der Basis dieses durchdachten und umsetzbaren IKSK nun endlich auch in die Umsetzung kommen. Ihnen als Mandatsträger*innen muss bewusst sein oder werden, dass uns die Zeit des Handelns davonläuft und wir damit die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder aufs Spiel setzen.

Kein Klima- und Umweltschutz zum Null-Tarif

Ein „business as usual“ ist nicht mehr zu verantworten.

Wer behauptet, die Investitionskosten seien zu hoch, bzw. würden den Haushalt über Gebühr belasten, irrt.

Wer behauptet, es könne den Klima- und Umweltschutz zum Null-Tarif geben, irrt. Es ist bekannt, dass die Kosten für die Klimafolgenanpassung jetzt schon enorm sind. Der Deutschlandfunk spricht am 6.März 2023 von 145 Milliarden Euro in Deutschland seit dem Jahr 2000. Künftig werden die Kosten für die jetzt notwendigen Anstrengungen zur Klimaneutralität um ein Vielfaches überschritten werden.

Wer beim Klimaschutz jetzt spart, muss später unfassbar viel mehr Geld investieren, es gibt fundierte Schätzungen eines Faktors von 8-12. Die heutigen Investitionen sind Ausgaben für die zukünftigen Generationen, um deren (Über-) Leben nachhaltig zu sichern.

Der Klimafreunde Rhein-Berg e.V. empfiehlt, dass das IKSK der Stadt Bergisch Gladbach schnell umgesetzt wird. Die angesprochenen 43 Handlungsoptionen sollten am 30.8.2023 abschließend beraten, am 5.9.2023 beschlossen werden und schnellstens zu konkreten Handlungen führen.

Eine Szene beim Klimastreik 2023 auf dem Konrad-Adenauer-Platz. Foto: Philipp J. Bösel

Parteiübergreifenden Schulterschluss

Die Mandatsträger*innen von CDU, FDP und FWG sollten ihre grundlegende Ablehnung des IKSK revidieren und stattdessen konstruktiv an der Umsetzung mitwirken. Wir brauchen den parteiübergreifenden Schulterschluss zum Wohle des Klimas und unserer Zivilgesellschaft.

„Wir sind auf dem Highway zur Klimahölle … mit dem Fuß auf dem Gaspedal“, sagte UN-Generalsekretär Antonio Guterres bei der COP 27 in Ägypten. Es geht nicht um kleine Richtungsänderungen, sondern um Kehrtwenden im Bewusstsein und Verhalten der gesamten Zivilgesellschaft unserer Stadt. Keine kleinen Schritte, die zu spät kommen, sind angesagt, sondern große Sprünge in Richtung einer lebenswerten, gesunden Zukunft für uns alle.

Was wir jetzt brauchen, sind: Mutige Mandatsträger*innen, eine personell gut aufgestellte Verwaltung und engagierte Bürger*innen. Umfragen ergeben das klare Bild von über 60% der Bürger*innen, die sich konkrete Schritte zum Klimaschutz wünschen und auch umsetzen wollen.

Viele andere Städte und Kommunen in NRW haben ihre Klimaschutzkonzepte schon längst verabschiedet und sind in der konkreten Umsetzung. Die Zeit für Bergisch Gladbach ist jetzt. Die Zeit, den vollmundigen Versprechen für den Klimaschutz auch Taten folgen zu lassen, ist jetzt.

Wir erwarten, dass im Hauptausschuss und auch bei der Ratssitzung am 5.9.2023 von allen demokratischen Parteien ein deutliches Signal zur Umsetzung des IKSK gesetzt wird.

Mit klimafreundlichen Grüßen

Der Vorstand des Klimafreunde Rhein-Berg e.V. 

Die „Klimafreunde Rhein-Berg“, 2019 als Bürgerinitiative ins Leben gerufen, sind seit 2021 ein gemeinnütziger Verein. Gemäß dem Grundsatz „Global denken – lokal handeln“ wollen die Mitglieder vor Ort möglichst viele Menschen für das drängende Thema Klimaschutz sensibilisieren und fürs...

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  1. Bravo und Dank an die Klimafreunde für diesen Brief.
    100 % Zustimmung von mir und der Initiative KlimaGerecht Leben.
    Ergänzend nur dazu: Die Kosten der Klimakatastrophe(n) werden nicht nur mit € bezahlt, sondern mit Menschenleben.

      1. Sie beziehen sich sicher auf die Feinstaubbelastung durch Kohlekraftwerke? Eine einseitige Bewertung. Feinstaub entsteht insb. durch Bremsen- und Reifenabrieb im Straßenverkehr. Eine weitere wichtige Quelle ist die Landwirtschaft: Die Emissionen gasförmiger Vorläuferstoffe, insbesondere die Ammoniakemissionen aus der Tierhaltung, tragen zur sekundären Feinstaubbildung bei. (Quelle: UBA 2022).

  2. Der Überschrift kann man nur zustimmen: Es geht um Verbesserungen. Keine Verwässerung.

    Die Behauptung der Klimafreunde, es gäbe eine „grundsätzliche Ablehnung des IKSK“ bei CDU, FDP und FWG finde ich dagegen alles andere als hilfreich.

    Dies gilt ebenso für die Unterstellungen, dass „Mandatsträger falsch informiert“ seien und „die demokratischen Parteien nicht geschlossen für den Kampf gegen den Klimawandel einstehen“.

    Ich finde solche Behauptungen unsachlich. Die Klimafreunde als alleiniger Eigentümer der Wahrheit? Die anderen haben nur noch zu nicken?

    Darüber hinaus meine ich, dass sich der Stadtrat mit den Vorschlägen der Stadtverwaltung (dem Konzept) inhaltlich durchaus kritisch auseinandersetzen soll – sogar muss. Das ist seine Aufgabe. Die Möglichkeit dazu sollte man ihm zugestehen.

    Ich hoffe, das Interesse an sachlich fundierten Auseinandersetzungen geht in Bergisch Gladbach nicht verloren.

    Trotz aller Dringlichkeit.

  3. Hinweis der Redaktion: Bitte bleiben Sie sachlich. Kommentare, in denen die Stadt Bergisch Gladbach mit einem totalitären System gleichgestellt wird und (womöglich rethorisch) gefragt wird, ob sie Pläne für die Hinrichtung von Klimaskeptikern hat, werden gelöscht.

  4. Die Aktionen der Klimafreunde begrüße ich – aber – Klimaschutz und Umweltschutz – hier ist doch besonders der “normale Menschenverstand” gefragt, so dass jeder (!!!) sich überlegen sollte, was er/sie persönlich dafür leisten kann. Ein paar Kilometer weniger mit dem Auto fahren – was bringt das im Endeffekt?

    Trotzdem wäre es sinnvoll zu überlegen, welche Fahrten wirklich nötig sind. Elterntaxis – Kinder haben Beine und können die zumindest für kurze Strecken auch benutzen, zumal sie dann auch mehr Selbstständigkeit lernen.

    Sinnvoll wäre für viele auch die Überlegung, ob wirklich zwei oder mehr Autos in einer Familie nötig sind – Absprachen miteinander können vieles regeln. Bringen der Verzicht auf Kreuzfahrten, mehrere Flüge im Jahr in den Urlaub eigentlich nichts – daran wird ja kaum gerüttelt. Ebenso scheint der Verzicht auf Blumen und Blumengrün aus fernen Ländern oder Obst und Gemüse, die mit dem Flugzeug eingeflogen werden nicht zur Debatte zu stehen? Aber das nimmt den produzierenden Ländern den Umsatz. Weniger Plastik nutzen – das kann jeder!

    Der Klima- und Umweltschutz vor der Nase – eine härtere Verfolgung und Bestrafung vom “Abfallwerfen in die Natur” und im Winter Einhalten der Vorschriften (und Kontrollen), dass mit Holz befeuerte Öfen nicht jeden Tag zur Heizung des Hauses genutzt werden dürfen und der Qualm die Luft verpestet.

    Anstatt über 1 Million Euro für eine Fahrradstraße auszugeben, die wenig Begeisterung in der Bevölkerung findet und auch wenig genutzt wird – wäre es nicht sinnvoller, dieses Geld in die Sanierung der maroden Fahrradwege in und rund um Bergisch Gladbach zu stecken, damit diese gefahrloser genutzt werden können?

    Ist es nicht sinnvoll, das jeder mal darüber nachdenkt, wie bzw. womit er selbst zum Klima- und Umweltschutz beitragen kann, ohne das man durch viele Vorschriften gegängelt wird?

    1. Vieles was Sie schreiben, ist gut und sinnvoll und ich freue mich, dass Sie für sich persönlich bereits so viele Maßnahmen zum Klimaschutz identifiziert haben. Diese müssen aber eben durch geeignete Methoden auch an die breite Masse der Bürgerschaft angetragen werden. Dazu braucht es Aufklärungs- und Informationskampagnen. Auch oder gerade auf kommunaler Ebene.

      Wie weit hat uns denn der gesunde Menschenverstand z.B. bei den von Ihnen genannten Elterntaxis gebracht? Zunehmend werden die Schulstraßen durch den Hol- und Bringverkehr mit dem KFZ gefährlich verstopft und Kinder mehr gefährdet, als dass es helfen würde. Der Schul-Express ist eine Maßnahme, die das Problem angehen soll. Dadurch wird niemand gegängelt.

      Warum Sie sich dann im letzten Satz an der Laurentiustraße abarbeiten, die KEINE Fahrradstraße werden wird? Die Sanierung bzw. der Umbau hat mittlerweile einen viel weiter zu fassenden Hintergrund, aber wird natürlich auch die Nutzung als Lückenschluss im Radverkehrsnetz noch mehr stärken.

    2. Liebe Frau Keil, der Appell, durch eigenes Verhalten zum Klimaschutz beizutragen, ist zwar nicht verkehrt, hat aber einen großen Haken: Umwelt- und Klimabewegte machen das seit Jahrzehnten – aber die Erfahrung zeigt, dass das bei weitem nicht ausreicht. Die Emissionen nehmen global weiter zu und sinken hierzulande viel zu langsam. Deshalb braucht es gemeinsame Anstrengungen als Gesellschaft, mit anderen Worten: Es braucht politische Diskussionen, die in Gesetze münden. Bestimmte Dinge sind schlicht überflüssig und gehören verboten, z.B. Inlandsflüge – anderes muss durch Setzung entsprechender Rahmenbedingungen deutlich reduziert (Autofahrten, Verpackungsmüll…) oder umgebaut (Heizungen, Chemieindustrie…) werden.

      Ich bin kein Freund von Vorschriften und Verboten, halte z.B. sehr wenig von “härterer Verfolgung und Bestrafung vom „Abfallwerfen in die Natur“” – aber reine Freiwilligkeit hat noch nie funktioniert. Angesichts der existenziellen Krise können wir nicht warten & hoffen, ob vielleicht (irgendwann) Alle ‘einsichtig’ sind!

  5. Mensch – Leute, Bürger und Politiker,
    denkt doch auch mal an eure Kinder und wenn ihr keine Kinder habt, denkt doch einmal darüber nach, ob es wirklich so erstrebenswert ist, immer nur ich, ich, ich und nach mir die Sintflut meinen Lebensabend zu gestalten oder ob es für meinen Geist meiner Seele und meinem Leben nicht doch besser wäre, sich für eine Zukunft des Lebens auch nach mir einzusetzen!?
    Machen ist das neue Nichtstun (jeder wie und was er kann).

  6. “Mit klimafreundlichen Grüßen”
    Ist das der neue “deutsche Gruß” nach dem “Bleiben sie gesund” der Coronazeit?

    ——
    Hinweis der Redaktion: Martina Schüttler ist Beisitzerin im Kreisvorstand der AfD Rhein-Berg und vertritt die AfD als sachkundige Bürgerin im Stadtrat von Bergisch Gladbach.

    Wir haben uns entschieden, diesen Kommentar nicht zu löschen, weil er die politische Haltung der AfD auch hier vor Ort dokumentiert. Daher bleibt es abzuwarten, ob die AfD Bergisch Gladbach bzw. Rhein-Berg diese Äußerung ihres Vorstandsmitglieds und „sachkundiger Bürgerin“ sanktioniert.

    Zur Einordnung: Frau Schüttler verharmlost den Nationalsozialismus, wenn sie den „deutschen Gruß“ mit der Formel „mit klimafreundlichen Grüßen“ vergleicht. Denn es handelt sich um den „Hitler-Gruß“, der von den Nazis der gesamten deutschen Bevölkerung aufgezwungen wurde. Wer sich nicht daran hielt musste mit drastischen Strafen rechnen.

    Mehr Infos dazu u.a. hier:

    https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/politik-gesellschaft/hitlergruss-entstehung-100.html

    https://www.sueddeutsche.de/politik/nationalsozialismus-der-hitler-gruss-pervertiert-menschliche-kommunikation-1.3513277

    1. Ich kann nur hoffen, dass dieser unsägliche Kommentar seitens der Redaktion sanktioniert wird.

      1. Sehr geehrter Herr Eschbach, wir haben uns entschieden, diesen Kommentar nicht zu löschen, weil er die politische Haltung der AfD auch hier vor Ort dokumentiert. Daher bleibt es abzuwarten, ob die AfD Bergisch Gladbach bzw. Rhein-Berg diese Äußerung ihres Vorstandsmitglieds und „sachkundiger Bürgerin“ sanktioniert.

      2. @Redaktion

        Vielen Dank für die Einordnung der Entgleisung von Frau Schüttler.

        Es wäre auch möglich, die Äußerung zu löschen und einfach den Vermerk einzufügen: “An dieser Stelle hat Martina Schüttler, Beisitzerin der AfD usw. den Nationalsozialismus verharmlost.” Das hätte den Vorteil, dass niemand (der oder die vielleicht von Antisemitismus betroffen ist oder Familienmitglieder während des Nationalsozialismus verloren hat) unvorbereitet so etwas lesen muss und würde trotzdem die Gesinnung der Person und der Partei offen legen.

        Bitte verstehen Sie den Hinweis als Anregung, nicht als Kritik.

      3. @Sebastian:
        Gegenrede. Entweder kommentarlos komplett löschen oder eben im Original lassen und kommentieren. Die Einordnung sei dann den Lesern überlassen.

        @Redaktion: Da dieses Thema schon unter §130 StGB fallen könnte, sollten Sie bei der Kommentierung vielleicht den Satz “…in unseren Augen…” einfügen.

    2. Dabei möchte sie doch selbst nur den guten alten deutschen Gruß wieder nutzen, darf es aber nicht. Das Leben ist hart als Mitglied einer rassistischen und antisemitischen Partei.

    3. Werte Redaktion, dann wäre ich dankbar dafür, wenn ein wenig Aufklärung hinsichtlich der verwendeten Begrifflichkeit erfolgen würde. Schließlich kann man nicht unterstellen, dass jedermann den eher harmlos klingenden Vergleich richtig einordnen kann.

  7. Vielen Dank an die Klimafreunde und auch gestern an Theresia Meinhardt für die klaren Worte.

    Es ist mir unbegreiflich und schwer zu ertragen, dass es in einer Stadt wie Bergisch Gladbach, in der viele privilegierte Menschen leben, sogar fraglich ist, dass ein Konzept zu verabschiedet wird, das nichtmal ausreichend ist.

    Gerade die privilegierten Teile der Bevölkerung müssen nun endlich Verantwortung übernehmen, anstatt immer nur nach “Wohlstand” zu schreien.
    In diesem Zusammenhang geistert dieser Tage folgendes Foto durchs Netz:
    https://www.fraenkischertag.de/lokales/kitzingen/1400-menschen-demonstrierten-am-sonntag-in-unterfranken-gegen-die-politik-der-gruenen-art-282312

    (Bildbeschreibung: einige Demonstranten sind zu sehen, einer trägt ein großes Schild, auf dem steht: “Der Klimaschutz geht uns am Arsch vorbei! Wir wollen Wohlstand!”) Die ganze Dummheit in einem Bild.

  8. Verantwortung tragen und handeln! Es ist offensichtlich immer noch viel Aufklärung notwendig. Daher ist es unbedingt erforderlich die Menschen positiv mitzunehmen (auch die Politiker) und in Kommunikationsmaßnahmen zu investieren. Die Klimakatastrophe ist gleichzeitig eine riesige Chance wieder den Fokus auf Menschlichkeit, Gesundheit, Gemeinwohl und die Verbesserung der qualitativen Lebensqualität zu setzen. Das alles ist nicht im Widerspruch zu nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Fokussiert und schrittweise jetzt in die Umsetzung zu kommen heißt selbst Verantwortung zu übernehmen. Ich bin sehr froh mich den Klimafreunden vor 2 Jahren angeschlossen zu haben und unterstütze den Brief zu 100 %. Danke!

    1. Klar, damit kann man ja als Berater auch viel Geld verdienen
      ““Nachhaltigkeit ist eine große Chance für jedes Unternehmen – ich zeige Ihnen einen pragmatischen umsetzbaren Weg!”
      Christian Metten”
      https://new-consulting.eu/

      1. @Dr. “Its my life” Alban,
        Ich finde es zwar rechtens, Namen zu googeln und eventuell auf Hintergründe aufmerksam zu machen, aber es bekommt schon ein Geschmäckle, das aus dem Schutz der Anonymität zu machen. Also gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran und lassen Sie erst mal selbst die Maske fallen.

        Um Ihren das googeln zu ersparen: Thomas Boschen, Mitglied der Grünen.

      2. Danke für die Werbung Dr A! Lernen Sie mich persönlich kennen und dann wissen Sie, warum ich aus einem sicheren sehr gut bezahlten Job freiwillig ausgestiegen bin und was mich antreibt. Alles Gute Ihnen!

  9. Liebes Team,
    ich bin begeistert von der Stellungnahme der Klimafreunde. Mein Lob großen Dank für diese treffenden Worte. Wir leben auf einem Pulverfass und ich verstehe nicht, das so viele Menschen das nicht erkennen und starr an gewohnte Annehmlichkeiten und Gewohnheiten festhalten. Wir müssen endlich umdenken, und zwar intensiv und sofort. Ich wohne zwar in Overath und nicht in Bergisch-Gladbach, aber dieses Thema geht uns alle an, egal wo man lebt. Die Stellungnahme der Klimafreunde spricht “mir aus der Seele.” Also packen wir es an.