Die beschädigten Bäume im Stadtgarten am VPH sind zum Teil bereits ersetzt worden, weitere folgen. Möglich machte dies ein besonderes Engagement und die Hilfsbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Vereine. Sie hatten nach Beschädigung und Zerstörung der alten Bäume und Bänke innerhalb kürzester Zeit die Mittel für die Wiederherstellung bereitgestellt.

Wir veröffentlichen einen Beitrag des Bergischen Geschichtsvereins

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Ein außergewöhnlicher Dank gilt den ehrenamtlichen Helfern, die mit Ihrem großartigen Engagement, zeitlichem Einsatz und Fachwissen unermüdlich für das Thema der Streuobstwiesen unterwegs sind und sich nun schon zum wiederholten Mal gegen den Vandalismus zur Wehr setzen müssen.

„Es ist für uns eine Freude und ein ganz besonderes Erlebnis, auch ein Ansporn, eine solch große Anerkennung und Wertschätzung unserer ehrenamtlichen Arbeit für den Erhalt der Streuobstwiesen zu erleben, wie es die Spendenbereitschaft nach diesem groben Fall von Vandalismus zum Ausdruck bringt“, so Michael Müller, vom Bergischen Geschichtsverein (BGV) Rhein-Berg.

Damit spricht er für eine große Gruppe von Aktiven, die sich seit vielen Jahren nicht nur auf der Emilienhöhe für die Erhaltung der Kulturlandschaft der Streuobstwiesen einsetzen.

Große Spenden von Unternehmen und Privaten

Unser Projektpartner, der Lions Förderverein Bensberg Schloss stellte spontan 500 Euro als Soforthilfe zur Verfügung, die BELKAW übernahm mit einer Spende die Kosten für den Schaden mit den Bäumen, Friedrich Bock, Garten- und Landschaftsbau aus Moitzfeld spendete Apfelbäume und Robert A. Depner, ein Bensberger Bürger und Anlieger des Stadtgartens spendete 2500 Euro zur Beseitigung der Vandalismusschäden.

Darüber hinaus konnten wir und auch unsere Partnervereine Einzelspenden von Bürgern verzeichnen. Ein Zeichen dafür, dass der Stadtgarten mit dem Erhalt, der Pflege und Förderung der Kulturlandschaft bergischer Streuobstwiesen mitten in der Gesellschaft angenommen ist.

Aufgrund der großen Spendenbereitschaft war es auch möglich, alle Schäden an den Bänken zeitnah zu beheben und in der Folge offene Pflanzaktionen im Bereich der Obstbaumkulturen u.a. des Krankenhauses abschließen zu können. Auch konnte so eine schon seit Beginn des Projektes geplante Schutzmaßnahme mit Piktogrammen abgeschlossen werden. 

Geplant sind derzeit drei Pflanzaktionen, wovon die erste Pflanzaktion jetzt mit Erfolg abgeschlossen werden konnte, müde aber mit einem guten Gefühl. 

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