Ein Paradies, nicht nur für Bienen. Der neu angelegte Stadtgarten in Bensberg. Foto: Anni Faust

Zur offiziellen Übergabe des Stadtgartens am Vinzenz-Pallotti-Hospital an die Bürger:innen hat Bürgermeister Lutz Urbach das Rote Band durchschnitten. Der Park steht für Entspannung und Sport in der Natur zur Verfügung.

Im Frühjahr 2020 hatten die Bauarbeiten für den Bensberger Stadtgarten begonnen. Inzwischen ist er so gut wie fertig – und die Bürger, die anfangs viele Bedenken geäußert hatten, schließen ihn nun so langsam ins Herz; berichtet Volker Oberreuther von StadtGrün.

Der Stadtgarten sei ein Versuch, heimelige Orte zu schaffen. Dazu gibt es viele Bänke, auch Liegemöglichkeiten und schöne Blickachsen. Für die Bürger soll der Park ein uneingeschränktes Naturerlebnis sein.

Foto: Anni Faust

Der zentrumsnahe Park ist die größte Grünfläche im Bereich Bensberg. Es sind Blühstreifen für Bienen angelegt worden, außerdem gibt es einen Kinderspielplatz und einen Fitnessparcours mit Anleitung zu den verschiedenen Geräten.

Auch ein Bouleplatz sollte nicht fehlen – ergänzend zu dem Panoramablick, den man von den barrierefreien Wegen aus genießen kann. Auf die Barrierefreiheit wurde viel Wert gelegt.

Das Rote Band wird durchgeschnitten. Links Volker Oberreuther, mit Bürgermeister Lutz Urbach und Stadtbaurat Harald Flügge. Foto: Anni Faust

,,Das Leben der Menschen ist immer dichter getaktet”, sagte Bürgermeister Lutz Urbach in seiner Ansprache. ,,Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.”

Die Bauarbeiten seien hervorragend gelaufen, etwa 5000 Tonnen Schotter seien für den Park verwendet worden. Die Arbeiten waren von der Garten- und Landschaftsbaufirma Lorenz umgesetzt worden.

Der Stadtgarten ist noch nicht ganz fertig – trotzdem ist das Rote Band schon gefallen. In Zukunft soll eine Streuobstwiese den Park noch verschönern, weitere Pflanzungen sollen folgen.

Foto: Anni Faust

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10 Kommentare

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  1. Insgesamt eine tolle Verbesserung der Emilienhöhe!
    Vielen DANK allen, die sich dort engagiert haben!

    Warum prägen wir für den Park nicht den Namen “Stadtgarten Emilienhöhe”?

    Das ehrt das Andenken an die Stifterin und impliziert, dass es auch noch einen zweiten Stadtgarten geben könnte. Wer weiß wo?

    Was den Müll und den Vandalismus an den Bänken Nähe Odinweg betrifft, ist es unendlich schade, dass es immer noch Menschen gibt, die dieses Geschenk nicht zu schätzen wissen, sondern auf ihre Weise zerstören. Ich wäre radikaler und würde überhaupt keine Mülleimer aufstellen, stattdessen an jedem Eingang ein Schild: “Sie betreten ein Landschaftsschutzgebiet. Bitte nehmen Sie Ihren Müll wieder mit. Zuwiderhandlungen werden bestraft.” Warum sollte überhaupt jemand Müll zurücklassen wollen? Jeder kann seine Verpackungen nach Genuss des Inhaltes auch wieder mitnehmen und ausserhalb des Parks entsorgen.

    Am nördlichen Zugang von den Parkplätzen des VPH stehen 2 Poller am Ende des Weges, die aber keinen Autofahrer davon abhalten dort zu parken und den Eingang für Rollstuhlfahrer oder Kinderwagen zu versperren. Das ist genau so ein Anspruchsdenken, ich bin Autofahrer, hier stelle ich mein Auto ab. Egal wer hier durch will.

  2. Zugegeben war ich skeptisch, dieses immer frei gewesene und eher wenig bevölkerte, (weit)blickreiche Areal mit seinem prächtigen Baumdenkmal und der durch die Jahreszeiten so charakteristisch wechselnden Licht- wie Farb-Atmosphäre plötzlich im Focus der „Planer” zu wissen …

    Aber: Immerhin das ist ja verträglich gelungen (wenn denn schon unbedingt Veränderung sein musste).

    Und dass keine Grillhütte (o.Ä.) errichtet wurde (von der ‘mal erschreckende Gerüchte gingen), bleibt (!) dabei auch sehr erfreulich!

    Bliebe noch die Sache mit der (stets überflüssigen und leicht vermeidbaren) Vermüllung:

    Hoffentlich reißen sich die jetzt vermehrt angelockten Pappen- , Glas- und Plastikheimer da endlich ‘mal zusammen;
    man stelle zwecks deren „Nicht-Überforderung“ noch ein entsprechendes Behältnis auf, wie ein Vor-Kommentator anregte, dann sollte es gut sein …

    Und Bensberg hat endlich seinen „Stadtgarten“ (vorher noch nie gehört) …

  3. Eine kleine Ergänzung zur Örtlichkeit, auf der Emilienhöhe, benannt nach der mittlerweile durch den “Siegerentwurf” stadtweit bekannten Emilie Schmitz, direkt neben dem Stadtgarten, da steht das Kardinal Schulte Haus, der nächste Berg, Hackberg, das ist die Odinhöhe, dann folgt der Bergrücken mit dem neuen Schloss Bensberg, auf dessen Nase quasi die Kirchen stehen, weithin sichtbar die katholische und evangelische Kirche, den nächsten Höhenrücken markiert die Hardt.

  4. Hallo,
    an einigen Stellen des Parks fällt auf, dass nur grober Schotter als Weg / Untergrund dient. Zum Beispiel der Teil, der zur Weyerhardt runter führt. Dies lädt nicht zum Begehen, zum Radeln oder Befahren mit Kinderwagen, Rollatoren o. ä. ein. Wird hier noch nachgebessert ? Ansonsten “Daumenhoch” für das tolle Projekt !

  5. Mir sind am Sonntag ein paar Dinge im neuen Stadtgarten aufgefallen, der mir insgesamt gut gefällt:
    1. Das Freiluft-Fitnesscenter ist klasse, der Spielplatz (noch?) sehr klein und frei von Sitzgelegenheiten für Eltern.
    2. Ich konnte keinen Übergang zu den Obstwiesen des Kardinal Schulte Hauses und dessen Biergarten-Cafe entdecken.
    3. Unter den Liegebänken in der Nähe des Odinwegs hat sich schon viel Müll angesammelt. Hier noch ein Abfalleimer – dann ist auch dieser Aussichtspunkt perfekt.

  6. Ich finde den Stadtgarten auc schon jetzt sehr gelungen vielen Dank dafür an alle Beteiligten. Ein paar Anmerkungen gibt es dennoch:
    1. Mülleimer müssen an alle Sitzmöglichkeiten und nicht nur an die weniger genutzten.
    2. Einen ca. 1,5m breiten Blühstreifen als Blühwiese zu bezeichnen ist nicht wirksam, wenn weiterhin über 90% der Wiesen weiterhin Intensiv genutzt wird… für Insektenschutz geht da sicher mehr. Ist aber schonmal ein Anfang.
    3. Ich würde mir auch eine Streuobstwiese wünschen an der sich jeder Bedienen kann zum gesunden Sack zwischendurch.

  7. Herzlichen Dank an alle Beteiligte, ganz besonders aber an die Damen und Herren von Stadt Grün, die zu dem hervorragenden Ergebnis beigetragen haben.

    Die zeitgemäße Nutzung dieser Flächen des Stadtgartens halte ich auch mit Blick auf die zukünftige Entwicklung der Stadt, unserer Informationsgesellschaft und des „Gewerbeschwerpunktes“ Bockenberg/Technologiepark/Obereschbach für ausgesprochen weitsichtig und gelungen. In historischer Verbindung mit dem “Luftkurort Bockenberg” scheint die Lage werthaltig verstanden. Die Brücke vom Stadtgarten über die Obstwiesen des Vinzenz Pallotti Hospital hin zum Forsthaus Steinhaus, dem Tor zur südlichen Bergischen Heideterrasse, die ist gut zu schlagen.

    Am Rande der Kölner Bucht gelegen mit herrlichen Weitblicken in die rheinische Tiefebene, zum Kölner Dom, aber auch auf Bensberg, die Burg mit Böhm’schen Rathaus, das neue Schloss von Jan Wellem, eines der bedeutendsten europäischen Barockschlösser, das alles unterstützt das wunderbare Erlebnis Stadtgarten, wobei die unterschiedlichen Nutzungen der Flächen stark auf die gesellschaftlichen Bedürfnisse unserer Zeit eingehen. Sehr schön und durchdacht gestaltet.

    Die Annahme durch die Bevölkerung wird es zeigen bzw. zeigt es schon. Schlichtes Regelwerk für die Benutzung und dessen Einhaltung und Überwachung müssen sich drängend noch einspielen, scheinbar auch mit Nachdruck und an den Zugängen sollten Tafeln mit verständlichen Regeln jeweils deutlich sichtbar aufgehängt werden. Bedauerlicher Weise können viele Mitbürger offensichtlich ihren eigenen Müll nicht richtig entsorgen, wovon leider auch die vielen achtlos weggeworfenen Kippen heute schon zeugen, insbesondere rund um die Sitzgelegenheiten.

    In jedem Fall aber sollte für ein gutes „Nutzungserlebnis“ noch die nicht so beschwerliche untere Wegverbindung vom Odinweg zum Schwester Mathia Weg baldmöglichst geschaffen werden. Der zu überwindende Höhenunterschied ist zwar der gleiche, allerdings fällt es der alternden Bevölkerung, aber auch den Müttern mit Kinderwagen und den Menschen mit Gehhilfen erheblich leichter, die sanfte Steigung über den Odinweg zum Schwester Mathia Weg zu nutzen, als die jeweils steilen Anstiege von “Am Gräfenweiher”, dem Klausenberg oder aber der Weyerhardt.

    Abgesehen davon könnte man dann an diesem Weg tatsächlich ein „Wasserspiel“ anlegen, da bei dem Grundstücksübergang vom Grundstück Odinweg zum hinteren Grundstück Schwester Mathia Weg ein Wassergraben durch einen Grundstückshügel getrennt wird, ein Bächlein, hin zum Gräfenweiher. Ganz natürlich gespeist läuft in diesem Graben ein Bach, der mindestens von einer Quelle oberhalb eines Grundstücks gespeist wird und zusätzlich das „Bergwasser“ der Odinhöhe und der Kardinal-Schulte-Straße unterhalb abführt, Jugenderinnerungen. In jedem Fall steckt noch sehr viel Potential in diesem wunderschönen Stück Bergischer Kulturlandschaft.

  8. Guten Abend !
    Bin mit dem Ergebnis des Projekts sehr zufrieden.
    Der Stadtgarten mit all seinen Bestandteilen ist sehr schön geworden.
    Danke dafür an alle Beteiligten.

    Gruß aus dem Süden von GL.

  9. zum zweiten Mal in der Hoffnung auf ein Echo:
    Engelbert Manfred Müller sagt:
    1. September 2020 um 17:08

    Ich finde den Park auch sehr schön. Leider wurde eine Chance bisher nicht wahrgenommen, nämlich an zwei Stellen von einer Bank aus Panoramablicke genießen zu können. Weiter oben von der ersten doppelten Sitzbank (nicht der Liegebank) den Blick auf Dom und Umgebung und weiter unten den herrlichen Blick auf Schloss und Rathaus. Hier steht leider nur ein Steinblock. Ich habe das schon den Verantwortlichen von Stadtgrün mitgeteilt und hoffe immer noch, dass das nachgeholt wird.