Tülay Durdu kandidiert erneut für den Landtag. Foto: Stella Weber

Die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis hat die amtierende Landtagsabgeordnete Tülay Durdu einstimmig als Kandidatin für den Wahlkreis 21 (Bergisch Gladbach und Rösrath) zur Landtagswahl am 25. April 2027 nominiert. Damit schickt die Kreispartei ihre bisherige Abgeordnete mit einem starken Rückhalt erneut ins Rennen.

Wir veröffentlichen einen Beitrag der SPD Rhein-Berg

Die Rösratherin Tülay Durdu ist kommunalpolitisch fest verankert: Sie ist Mitglied des Kreistags und zweite stellvertretende Bürgermeisterin in Rösrath. Diese Erfahrung prägt auch ihre landespolitischen Schwerpunkte.

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In ihrer Bewerbungsrede stellte Durdu die finanzielle Lage der Kommunen in den Mittelpunkt. Städte und Gemeinden stünden zunehmend unter Druck, obwohl sie eine zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die wirtschaftliche Entwicklung spielten. „Wir brauchen dringend mehr Investitionen in Schulen, Kitas und Infrastruktur – und das geht nur mit einer anderen Landespolitik. Dafür werde ich mich weiterhin mit ganzer Kraft einsetzen“, erklärte Durdu.

Im Landtag ist Durdu Sprecherin für Sportpolitik der SPD-Fraktion. Zudem gehört sie dem Ausschuss für Heimat und Kommunales sowie dem Ausschuss für Schule und Bildung an.

Der SPD-Kreisvorsitzende Hinrich Schipper betonte die politische Signalwirkung der einstimmigen Nominierung: „Tülay Durdu steht für eine Politik, die nah an den Menschen ist und klare Prioritäten setzt. Während andere verwalten, kämpft sie für bessere Lebensbedingungen vor Ort.“

Mit der Wahl von Tülay Durdu setzt die SPD Rhein-Berg zugleich ein Zeichen für Geschlossenheit und Erneuerung: Bereits zuvor war Heike Lehmann aus Wermelskirchen als Kandidatin für den Wahlkreis 22 nominiert worden.

Damit tritt die SPD im Rheinisch-Bergischen Kreis mit zwei Frauen zur Landtagswahl 2027 an und unterstreicht ihren Anspruch, mit klaren inhaltlichen Alternativen zur aktuellen Landesregierung anzutreten.

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