Stadtverwaltung scheitert mit Verbannung des Wurstseppels
Nach Auffassung der Stadtverwaltung stört der Stand des bundesweit bekannten Wurstseppels vor dem Löwen Center das Stadtbild. Eine Ordnungsverfügung wurde jedoch vom Verwaltungsgericht nach einem Ortstermin gekippt. Laut Richter Bamberger könne auch ein Würstchenstand Teil des Stadtlebens sein könne, zudem sei die Ordnungsverfügung formal rechtswidrig, weil eine zitierte Änderung des Bebauungsplans nie rechtswirksam wurde. Daraufhin einigte man sich, dass der Wurstseppel einen Bauantrag stellen muss, die Stadt den Stand aber zunächst einmal für zwei Jahre duldete. Dennoch versuchte die Verwaltung im Planungsausschusses, den Bebauungsplan für die Stadtmitte zu ändern, zog einen entsprechenden Antrag in der Sitzung aber zurück – weil die Politik offenbar hinter dem Wurstseppel steht.
Quelle: KSTA
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Starke Gewerbesteuer drängt Defizit zurück
Nach Angaben von Kämmerer Jürgen Mumdey im Haupt- und Finanzausschuss wird das Defizit 20113 nicht wie geplant 15,8 sondern nur  9,7 Millionen erreiche. Grund seien starke Gewerbesteuereinnahmen, die voraussichtlich 44,3 Millionen Euro einbringen. Zudem sank die Kreisumlage um 10,56 Millionen Euro. Allerdings gibt die Verwaltung 4,5 Millionen Euro mehr aus als geplant – womit am Ende eine Verbesserung von  6,07 Millionen Euro steht. Bürgermeister Lutz Urbach wies darauf hin, dass seit 2009 der Personalbestand eingefroren ist, 30 Stellen seien unbesetzt, die Mitarbeiter hätten 16.000 Stunden an Zeitrückstellungen aufgehäuft. Daher empfahl er, den Personaldeckel mit Augenmaß zu lockern.
Quelle: BLZ
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Anwohner: Nicht gegen Demenzwohnheim – sondern gegen Massivbebauung
Anwohner der Straße An der Jüch haben betont, sich nicht gegen ein Pflegeheim für Demenzkranke, sondern nur gegen die Größe des vom Evanglischen Krankenhaus (EVK) geplanten Ersatzbaus zu wenden. Der viergeschossige Komplex mit mehr als 60 Metern Länge rücke zu nahe an die Wohnhäuser heran. Einen Antrag eines Anliegers gegen die vorliegende Baugenehmigung lehnte der  Planungsausschuss einstimmig ab.
Quelle: KSTA
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Unsere Tagestipps:
11 Uhr Bergische Bautage – 13 Uhr Tag der Vereine im Stadion – 21 Uhr Dancing Night RheinBerg Galerie

Bergische Köpfe

  • Roman Salyutov, Musikwissenschaftler und Pianist, hat das neu entdeckte Streichquartett von Max Bruch für das Klavier transponiert und wird es bei der Vernissage zur Ausstellung “Bergisch Gladbach – ein Ort für Max Bruch” am Sonntag im Kulturhaus Zanders uraufführen, KSTA
  • Jörg Extra, Illustrator aus Refrath, zeigt seine Werke in der Galerie Anne Malchers, BLZ

Weitere Berichte

  • Einweihungsspiel in der neuen Belkaw-Arena wird trotzt 0:9 der Stadtauswahl gegen 1. FC Köln ein großes Fußballfest, iGL – mit vielen Fotos,  FC.news mit Fotos und (kostenpflichtigem Video), Fotos bei Kick Berg, KSTA, BLZ
  • Der SV 09 und Vertreter der Stadt suchen nach Lösung, wie der Verein doch noch seinen Beitrag zur Stadionsanierung leisten kann, KSTA, s.a. iGL 10.11.2013
  • Bei der Benefiz-Auktion „Kunst tut gut“ kommen laut Rechnung der Stadtverwaltung nur 14.000 Euro zusammen, tatsächlich sind es jedoch insgesamt 20.000 Euro und damit dank der Bethe-Stiftung weit mehr als in den Vorjahren, iGL auf Facebook, KSTA, BLZ

Nachgetragen

Umfrage der Woche

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Das bringt der Tag (und der Rest der Woche)

  • Samstag, ab 9.30 Uhr: Klaviervorspiel im Rahmen des Max-Bruch-Festivals, Musikschule im Langemarckweg, alle Infos
  • Samstag, ab 10 Uhr: Bergische Bautage, Konrad-Adenauer-Platz, Website
  • Samstag, ab 13 Uhr: Tag der Vereine mit einem großen Programm im sanierten Belkaw-Stadion, alle Infos
  • Samstag, 13 bis 16 Uhr: Tag der Offenen Tür in der Reha Marienberg, mit Vorträgen und Workshops
  • Samstag, 17 Uhr: Sportlerehrung der Stadt Bergisch Gladbach, Belkaw Arena
  • Samstag, 18 Uhr: Laientheater Am Strungerbaach spielt “Mord em Höhnerstall”, Aula des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums
  • Samstag, 19 Uhr: “Bel Voce Gesangssolisten” geben Opern- und Operettenkonzert , Gnadenkirche
  • Samstag, 20 Uhr: “Soulparty Live” mit der Band “Soul Delicious” im  Irish Pub zur Post, Schildgen, Eintritt frei
  • Samstag, 21 Uhr: Dancing Night in der RheinBerg Galerie, ab 25 Jahren, Einladung per Facebook
  • Samstag, 20:30: Die Kölner Band Wolkenlos spielt Rock & Pop Cover in Weyer’s Bistro, Refrath
  • Sonntag, 8:30 Uhr: SGV-Wanderung von Fähr an der Wupper zur Schloss Burg an. Treffpunkt mit PKW am Zandes-Parkplatz Heidkamper Tor, Anmeldung Samstag 17 Uhr bis 19 Uhr bei Gerhard Zschimmer 0175 5262256
  • Sonntag, ab 9.30 Uhr: Klaviervorspiel im Rahmen des Max-Bruch-Festivals, Musikschule im Langemarckweg, alle Infos
  • Sonntag, ab 10 Uhr: Bergische Bautage, Konrad-Adenauer-Platz, Website
  • Sonntag, 10 Uhr: Berg- und Taltour des Bergischen Naturschutzvereins durch die Gegend des Juckkerbachs, Treffpunkt Bushaltestelle Bärbroich, Linie 453, Infos 02202 244847
  • Sonntag, 11 Uhr: Nina Tichman (Klavier) und Robert Davidovici (Violine) spielen Schubert, Ravel und Franck in der Reihe “Klangvolle Sonntage”, Service-Residenz Schloss Bensberg, Eintritt 15 Euro
  • Sonntag, 11:30 Uhr: Vernissage der Ausstellung „Bergisch Gladbach – Ein Ort für Max Bruch“, Kulturhaus Zanders, alle Infos zum Max-Bruch-Festival
  • Sonntag, 11:30 Uhr: Eröffnung der AdK-Werkschau 2013, Galerie-Atelierhaus A24 im Technologiepark Moitzfeld, alle Infos
  • Sonntag, 15 Uhr: SV 09 bestreitet Erstrundenspiel im Mittelrhein-Pokal gegen Viktoria Köln, Belkaw-Stadion
  • Sonntag, 15 Uhr: Puppentheater “Papperlapupp” zeigt das Stück “Das Traumfresserchen” für Kinder ab 3, Theas Theater, Eintritt 7 Euro
  • Sonntag, 17 Uhr: Preisträger des Musikwettbewerbs “Jugend musiziert” spielen bei „Junge Talente 13″, Freie Waldorfschule Refrath
  • Sonntag, 17 Uhr: Rheinisch-Bergische Bläserphilharmonie Bensberg spielt bei einem Familienkonzert Prokofjews “Peter und Wolf”, ein musikalisches Märchen für Kinder, Eintritt 2,50/5 Euro, Steinbreche Refrath
  • Sonntag, 17 Uhr: Konzert des Gospelchors Cantanova “Sing and praise the Lord”, Evangelische Heilig-Geist-Kirche, Hand
  • Sonntag, 17 Uhr: “Bel Voce Gesangssolisten” geben geistliches Konzert, Gnadenkirche
  • Sonntag, 17 Uhr: Sopranistin Yvonne Berg aus Bayreuth und Organistin Christa-Maria Platz spielen Buxtehude, Rinck, Saint-Saëns und Vierne, Herz-Jesu-Kirche in Schildgen
  • Sonntag, 17 Uhr: Vortrag von Amar Frank Anand über das Leben in Neuseeland, mit Bildern und Musik, VHS Buchmühle
  • Sonntag, 17 Uhr: Wolfgang Seifen spielt Improvisationen auf der Orgel, Pfarrkirche St. Johann Baptist, Refrath, Eintritt 10 Euro
  • Sonntag, 17 Uhr: Bergische Erzählkonzerte gastieren mit “Klang-Räume” in der gleichnamigen Museumsausstellung im LVR-Industriemuseum Alte Dombach, Eintritt frei
  • Sonntag, 18 Uhr: Laientheater Am Strungerbaach spielt “Mord em Höhnerstall”, Aula des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums
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Aktualisierung: Was der Tag bringt

Wie funktioniert das hier? Was ist eigentlich Twitter? Was bringt mir das?

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2 Kommentare

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  1. Zum Thema Wurstseppel:
    Schön find ich den auch nicht. Aber derzeit verschandelt die Fußgängerzone doch nichts mehr, als der Anblick des Löwencenters und der Waschbetonplatten davor. So lange das niemanden erschreckt, schockiert der Wurstseppel erst recht nicht. Ich denke also, man sollte die größten Hässlichkeiten zuerst abreißen, danach den Wurstseppel verbannen. Erst dann kann man mit Ästhetik argumentieren. ;)

  2. Betr.: Wurstseppel
    Sind das dieselben Verwaltungsgehirne, die uns die “aufgeräumte” Fußgängerzone beschert haben, die den Schneckenbrunnen am Trotzenburgplatz ersatzlos haben verschwinden lassen und sämtliche Bäume in der Fußgängerzonen fällen ließen? Von welchen ästhetischen Vorstellungen werden sie beherrscht? Hatten wir ähnliche Vorstellungen in der Geschichte unseres Landes nicht schon einmal? Ordnung, Geradlinigkeit und Sauberkeit um jeden Preis! Was auch immer das heißt. Und wollen wir als Bevölkerung diese Vorstellungen zurückhaben? Oder welche Vorstellungen von einer lebendigen und lebenswerten Stadt stecken hinter solchen Abrissplänen? Ein Lob dem Verwaltungsgericht!