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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

3 Kommentare zu “Verkehrslösungen für eine aufgeweckte Schlafstadt”

  1. Fotos von unserer Zukunftswerkstatt Verkehr finden Sie hier: http://michael-schubek.de/23-06-2014-2-zukunftswerkstatt…/

  2. Der Grundgedanke des Herrn Schubek mag ehrenwert sein.
    Nur leider kann ich nichts positiv oder zukunftsweisendes im Beitrag bzw. der Werkstatt Entdecken, Herr Marx.

    Wenn man den Bericht liest drängt sich einem nämlich umgehend die Frage auf warum man angeblich einhellig gegen eine „Schlafstadt“ ist. Der Maßnahmenkatalog jedoch genau dieses Schlafstadtimage auf ewig zu Zementieren sucht?!
    Vermutlich kein Absicht. Man hat es wohl schon so fest verinnerlicht das es einem nicht mal mehr selbst auffällt. Mag überraschend sein, jedoch.
    Die Zukunft einer Gesellschaft sind nicht seine Alten.
    Die Zukunft einer Gesellschaft liegt bei der Jugend!
    Wo also in dem Beitrag ist die Rede von den Jungen besserverdienenden Kleinfamilien die die Großstadt verlassen möchten und für die man attraktiver werden muss?
    Wenn es der Stadt und seinen Einwohnern wirklich ernst ist mit dem ablegen des überalterten und Schlafstadt Images. Und man gestärkt in die Zukunft gehen will. Funktioniert das nicht über einen ÖPNV der immer mehr bezuschusst wird aus einer Kasse die bereits leer und geplündert ist.
    Es braucht bezahlbareren Wohnraum, Arbeitsplätze, einen stabilen Dienstleistungssektor, ein breit aufgestellten Einzelhandel. Dem allem steht aber in unserer Stadt ein Gewerbesteuerhebesatz von 460% im Weg.

    Den Bürginnen und Bürgern muss klar sein das Bergisch Gladbach entweder Attraktiver für Produktion, Handel, Handwerk und Gewerbe werden muss oder aber die Abgaben jedes einzelnen Einwohners und die Probleme der Stadt werden in den nächsten Jahren exorbitant steigen.
    Solang also die Zukunftswerkstatt der SPD nur ein Etikettenschwindel ist um den Status Quo Bergisch Gladbachs als Schlafstadt zu festigen. Solang ist sie unattraktiv und sollte nicht auch noch, wie von Herrn Schubek gefordert, von anderen Parteien finanziell unterstützt werden. Und das nur um sich von zwei „Experten“ den Individualverkehr Tod sagen zu lassen.
    Dass in Deutschland zur Zeit 750Tsd. Menschen in der Automobilbrange arbeiten und die deutsche Automobilindustrie 370Milliarden umsätzt sei hier nur am Rand erwähnt, verdeutlicht jedoch wie düster und falsch die obigen Experten die Zukunft sehen.
    Richtig ist das sich das Automobile verhalten von Jungen Großstädtern ändert. Nicht jedoch das des Rests der Bevölkerung.
    Wer es nicht glaubt kann ja mal versuchen einem rüstigen 70jährigen den Führerschein grundlos abzunehmen.
    Individuelle und unabhängige Fortbewegung war, ist und wird auch zukünftige ein hohes und für die Menschen erstrebenswertes Gut sein. Die Automobilindustrie wird den Herausforderungen der Zukunft mit innovativen Konzepten, elektr. Antrieb, Car-Sharing, selbstkommunizierende Fahrzeuge etc. etc. begegnen. Vorausgesetzt man gibt der Brange eine Chance und redet nicht alles in bester Deutscher Tradition ewig schlecht und kaputt.
    Wenn die obigen vermeintlichen Experten gern zu Fuß gehen, wohl an, nix dagegen. Nur nicht hingehen, falsche Zahlen zum Thema kostendeckende Infrastruktur des Individualverkehrs annehmen und dafür die vermeintliche Begründung liefern warum eine unrentable, bezuschusste, zweite S-Bahnlinie vermeintlich besser wär und Straßenbau rausgeschmissenes Geld ist.
    Die Nachfrage sollte in einer intakten Marktwirtschaft das Angebot regeln! Oder haben wir jetzt dank dem Zentralkomitee der CSPD endgültig den Sozialismus im Land?
    Der Individualverkehr hat ein jährliches Steueraufkommen von 50Milliarden €!!
    Er deckt also seine Kosten sehr wohl selbst. Ausbau und Erhalt der Infrastruktur wurden und wird vom Steuerzahler beglichen. Lediglich das Geld wird von SPD und CDU auf Bundesebene zweckentfremdet. Und dagegen hilft bekanntlich auch kein noch so gutes ÖNV-Programm einer Kommune.
    Beim Thema Ausbau des Radwegenetzes, stärkere, intelligente Verknüpfung der ÖNVM und Aufnahme des Fahrrads in die Mobilitätskette herrscht auch so bereits Parteiübergreifend Konsens im Rathaus, soweit ich informiert bin.
    Also alles nix neues oder gar Zukunftsweisendes.
    Mit liberalen Grüßen….

  3. Na geht doch. Michael Schubek, ein Quereinsteiger zeigt allen Parteien, auch seiner eigenen, dass mehr Bürgerbeteiligung mehr als ein Wahlkampf-Thema ist. Wenn alle, Besser. Gemeinsam. ernst nehmen, dann kann man auch gemeinsame Lösungen finden.

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