Lutz Urbach vor dem gut gefüllten Auditorium der IGP

„Das kann ich Ihnen schlicht und einfach nicht sagen.”

Es ist die 4. Bürgerversammlung, in der Lutz Urbach über die Flüchtlinge in der Nachbarschaft berichtet, aber so viele Fragen wie an diesem Dienstagabend  in Paffrath hatte der Bürgermeister bislang weder in Sand noch in Frankenforst noch in Schildgen unbeantwortet gelassen.

Dennoch fühlt sich die überwältigende Mehrheit der fast 1000 Bürger im Foyer der IGP am Ende ein gutes Stück besser informiert. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, dass in so grundsätzlichen Fragen wie Wohnraum, Schule und Kindergarten die eigentlichen Probleme noch gar nicht in den Blickpunkt gerückt sind. Die Unterbringung der Flüchtlinge ist eine höchst akute Herausforderung, die Integration der Menschen eine Aufgabe für viele Jahre.

Zu Beginn der Bürgerversammlung erläutert Urbach den Stand der Dinge in Paffrath und Katterbach. Soweit er überhaupt bekannt ist.

Frage über Frage: Dieser Teilnehmer hat eine Liste seiner Nachbarn mitgebracht.

In Paffrath können 150 Menschen unterkommen – und noch mehr

Relativ klar ist die Lage in Paffrath.  Auf der Wiese zwischen IGP und Kombibad baut die Stadt zunächst von der Borngasse her eine dreistöckige Containeranlage auf. Die gebraucht bei der Uni Köln gekauften  Einzelteile wurden am Dienstag angeliefert und auf dem Gelände zwischengelagert.

Denn zunächst müssen Anschlüsse für Strom, Gas und (Ab)-Wasser und ein massives Fundament gelegt werden. Noch offen ist die Frage, ob die Wiese, in der eine Gasleitung liegt, mit schweren Transportern befahren werden kann. Oder ob dafür eine Betonbrücke gebaut werden muss.

Wenn alles gut läuft, sollen die Container spätestens Mitte November mit 50 bis 60 Flüchtlingen belegt werden.

Zudem hat die Stadt kurzfristig weitere Containerkomponenten kaufen können, die ebenfalls auf der Wiese aufgestellt und bis zu 100 weitere Flüchtlinge aufnehmen können. Insgesamt könnten bis Jahresende also dort rund 150 Menschen wohnen.

Zunächst will die Stadt die Anlage mit eigenem Personal betreiben. Das Essen wird geliefert, für eigene Herde reicht die Stromversorgung nicht aus. Was passiert, wenn das Containerdorf größer wird, ist bislang noch nicht entschieden.

Die Wiese hinter der IGP soll das Flüchtlingsdorf aufnehmen. Oben links das Kombibad

Unklare Lage in Katterbach

Komplizierter ist die Lage in Katterbach. Hier hat die Stadt in den vergangenen Tagen zwei große Zelte aufgebaut, die 150 Menschen Unterkunft bieten. Ein Viertel der Fläche wird für soziale Zwecke und Essen freigehalten. So schnell wie möglich sollen die Zelte durch winterfeste Leichtbauhallen ersetzt werden.

In Katterbach fehlen noch Sanitärcontainer, die lange Lieferfristen haben. Daher werden die Flüchtlinge zunächst die Duschen und Toiletten der Schul-Turnhalle mit benutzen. Die Anlage in Katterbach wird komplett vom DRK betreut, ein Sicherheitsdienst für die Nacht ist organisiert.

Nach wie vor unklar ist, ob Katterbach als Erstaufnahme-Unterkunft eingesetzt wird. Urbach berichtet, dass Bergisch Gladbach der Bezirksregierung vorgeschlagen hat, statt bislang 80 Menschen in Sand bis zu 150 in Katterbach in Amtshilfe für das Land aufzunehmen. Die Entscheidung darüber werde jedoch gegenwärtig zwischen den Bezirksregierungen in Köln und Arnsberg hin und her geschoben.

Hintergrund: Die Bezirksregierung Arnsberg weist den eStädten nach dem sogenannten Königsteiner Schlüssel ständig Flüchtlinge zu, die bereits ihren Asylantrag abgegeben haben, das ist die Regelzuweisung. Darüber hinaus wurde vom Land den größeren Städten (und inzwischen auch Kreisen bzw. kleinen Kommunen) abverlangt, bis zu 150 Flüchtlinge im Rahmen der Amtshilfe zur Erstaufnahme abzunehmen. Bislang hatte Bergisch Gladbach nur 80 Plätze angeboten, der Kreis RheinBerg hatte darüber hinaus 500 Menschen in den kleineren Kommunen verteilt.

Die Flüchtlingszelte auf dem Sportplatz hinter der Turnhalle Katterbach

Keine Zeit für nichts – in dieser Woche kommen 80 Menschen

Dabei gibt es für langwierige Entscheidungsprozesse überhaupt keine Zeit. Zwar wurden die 78 Flüchtlinge in Sand am Dienstagmorgen abgeholt und nach Neuss gebracht. Doch Tag für Tag werden neue Menschen nach Bergisch Gladbach gebracht – allein in dieser Woche werden es knapp 80 sein. Damit steigt die Zahl der Flüchtlinge deutlich über 1000.

Die Turnhalle in Sand wird im Moment wieder neu belegt – mit den Flüchtlingen, die über die tägliche Regelzuweisung nach Bergisch Gladbach kommen. Bereits am Dienstagabend trafen in der Halle neun Flüchtlinge ein. Für Mittwoch sind 19 angekündigt, für Donnerstag 10, für Freitag 20.

Daher wird die Turnhalle wieder schnell voll sein. Dann beginnt die Belegung in Katterbach – und für eine größeres Kontingent in der Erstaufnahme ist bald kein Platz mehr.

Wieviele Menschen kommen noch?

Wie es mit den Zahlen weitergeht, wieviele Flüchtlinge die Stadt verkraftet, kann Urbach nicht beantworten. Vor zwei Jahre hätte er auf die Frage nach der Maximalzahl 700 gesagt, jetzt sind es 1000 – und auch 2000 seien in Zukunft nicht ausgeschlossen.

Die Menschen werden entsprechend der Bevölkerungszahl nach dem Königsteiner Schlüssel verteilt. Und wer in Bergisch Gladbach ankomme, werde anständig untergebracht, betont Urbach.

Lutz Urbach kämpft um jede Antwort: „Das ich resigniere werden Sie nicht erleben!”

Weitere Standorte werden geprüft

Die Standorte in Paffrath und Katterbach sind erweiterbar, aber schon jetzt werden weitere gesucht. Zum Beispiel die Tennishalle in Nittum, die im Winter nicht gebraucht werden. Selbst der Ascheplatz an der Flora werde noch einmal geprüft, obwohl er mit Kieselerde belastet ist.

Den Parkplatz des Kombibads in Paffrath und auch den dortigen Wohnmobilstellplatz will Urbach nicht für Flüchtlinge frei geben. Denn spätestens im nächsten Sommer, und so weit müsse man auf jeden Fall blicken, werde er dringend gebraucht.

Woher kommen die Menschen, wer sind sie?

Soweit, so unklar. Die Fragen der Anwohner zeigen rasch, dass einiges vorerst unklar bleiben wird, weil die Entscheidungen auf höheren Ebenen getroffen werden. Nach nicht immer nachvollziehbaren Kriterien.

Einige Fragen beziehen sich darauf, was für Menschen kommen werden: aus welchen Ländern, Familien mit Kindern, Alleinstehende? Das, so berichtet Urbach, entscheidet der Computer der Bezirksregierung jeden Tag neu, ohne Ansehen der Person.

Lesen Sie mehr über die Bürgerversammlungen …
… in Sand
… in Schildgen
… in Frankenforst

In der Regel aber komme eine Mischung von Nationalitäten und Familienständen – von jedem etwas. Die Erfahrung in der engen Halle in Sand habe aber gezeigt, dass auch sehr heterogene Gruppen zusammen leben und zusammen wachsen könnten. (Lesen Sie dazu auch: Emotionaler Abschied in Sand)

Was ist mit der Sicherheit?

Mehrere Fragen beziehen sich auf die Sicherheit – der Flüchtlinge vor dem „braunen Mob”, der Schulkinder vor ansteckenden Krankheiten und auch der Anwohner selbst. Könnten die gelangweilten jungen Männer unter den Flüchtlingen nicht auch mal auf „dumme Gedanken” kommen?

Urbach sagt, er fühle sich durch die positiven Reaktionen der Bürgerschaft bestärkt, dass „die braune Ecke” hier keine Chance hat. Aber natürlich sorge der Sicherheitsdienst auch für die Sicherheit der Flüchtlinge – und damit der Anwohner. Das Flutlicht in Katterbach bleibe nachts tatsächlich an, allerdings werde es auf ein erträgliches Maß herunter geregelt.

In Sachen Krankheit sei klar, dass die noch nicht registrierten Flüchtlinge, die in der Erstaufnahme ankommen, zunächst die notwendigen Untersuchungen vorgenommen werden. Erst danach könnten sich die Neuankömmlinge frei bewegen.

Für die Anwohner gehe von den Flüchtlingen keine Gefahr aus; in acht Wochen engsten Zusammenlebens sei es zu keinen ernsten Zwischenfällen oder gar Kriminalität gekommen; ein einziges Mal sei die Polizei wegen einer internen Streitigkeit alarmiert worden.

Heike Bahr-Müller, die neue Rektorin der GGS Katterbach betont, dass sie dafür sorge, dass während der Unterrichtszeiten und auch des Offenen Ganztags keine schulfremde Personen in die Schule kommen. Sie setze sich stark für den Austausch ein, stehe aber vor allem für die Sicherheit ihrer Schüler ein. Daher gebe es präzise Absprachen mit dem DRK und dem Sicherheitsdienst.

Was wird aus dem Fußballverein?

Für den Fußballverein, der auf dem Platz in Katterbach trainiert und spielt, wurden Ausweichplätze gefunden – bei der IGP und im Hermann-Löns-Viertel.

Wer informiert die Kinder?

Eine Fragestellerin berichtet, dass sich gerade bei den Grundschülern eine Unsicherheit, zum Teil sogar Angst, breit mache. Weil niemand ihnen sage, was auf sie zukomme.

Eine Aufgabe, die laut Urbach, vor allem bei den Schulen liege. Und von denen nach eigener Einschätzung auch wahrgenommen wird. Bahr-Müller, die Rektorin in Katterbach, berichtet von einer eher positiven Erwartung ihrer Schüler.

Und der Schülersprecher der IGP stellt klar, dass es in der Schülerschaft keine Angst geben, eher eine aufgeregte Neugierde: „Wir wollen in Kontakt kommen. Und ist doch klar, wenn die beim Fußballspielen am Zaun stehen, dann lassen wir sie mitmachen.”

Claudia Kruse, Flüchtlingskoordinatorin des Bistums Köln in RheinBerg, bestätigt eine hohe Nachfrage der Grundschulen nach Informationen; sie sei ständig in den Schulen unterwegs und bilde auch Lehrer fort.

Ist Kontakt erlaubt?

Weitere Diskussionsteilnehmer fragen nach dem Verhältnis zu den Flüchtlingen, immerhin sei das Gelände in Paffrath umzäunt, auf dem Platz in Katterbach wurden Bauzäune aufgestellt. Aber Urbach stellt klar, dass niemand eingesperrt werden; die Flüchtlinge könnten sich nach der medizinischen Untersuchung frei bewegen, Kontakte und Begegnungen mit den Anwohnern seien gewünscht.

Allerdings, bittet der Bürgermeister, haben viele der Flüchtlinge eine extrem schwere Zeit hinter sich, ihre in den Zelten und Turnhallen ohnehin sehr eingeschränkte Privatsphäre solle respektiert werden: „Also bitte nicht nach dem Motto: mal gucken, was da so los ist.” Auch hier helfe die Erfahrung aus Sand, wo sich Anwohner zum Beispiel bei der Essensausgabe engagiert und so enge Bindungen aufgebaut hätten.

Alle Kontakte: Hier können Sie sich melden, wenn Sie helfen wollen

Die GGS Katterbach, so die Rektorin, feiert am Wochenende ihr lange geplantes Schulfest – und natürlich würden dazu auch die neuen Nachbarn eingeladen.

Was ist mit den Amerikanern?

Einzelne Teilnehmer wollen nicht nur über Paffrath und Katterbach, sondern „endlich auch mal über die Ursachen” debattieren. Zum Beispiel müsse man jetzt die Amerikaner, die ja die Krieg in Nahost verantworteten, stärker an der Unterbringung der Flüchtlinge beteiligen.

Eine Debatte, auf die sich Urbach nicht einlassen wollte und die auch vom Moderator (Georg Watzlawek) ausgebremst wurde. Per Applaus zeigte die große Mehrheit im Auditorium, dass auch sie diese Argumente an diesem Abend für nicht zielführend halten.

Wohin mit unserer Hilfe?

Bei allen Hilfsangeboten gelte es, die eingespielten Strukturen zu nutzen und nicht etwa Kleidersäcke vor den Unterkünften abzuladen. Für Sachspenden und ehrenamtliche Hilfsangebote gibt es eine Reihe von Ansprechpartnern; der gerade neu gebildete Rund Tisch in Schildgen will sich auch um Katterbach kümmern, kündigte die Koordinatorin Sandra Stephan an. Und auch die Kirchengemeinden stehen als Ansprechpartner bereit. Josef Willnecker, Vizebürgermeister und in Paffrath tief vernetzt, will auch dort die Angebote zusammenführen.  (Alle Kontakte finden Sie hier).

Wie sollen wir das alles schaffen?

Der von Applaus begleiteten Einschätzung eines Fragestellers, der Bürgermeister klinge resignativ, stellenweise hilflos, widerspricht Urbach energisch: „Sie werden nicht erleben, dass ich resignieren. Wir stehen vor einer gewaltigen Aufgabe – der stellen wir uns.” Und erntet deutlich mehr Applaus als der Fragesteller.

Auf die Frage, was sich der Bürgermeister von der Bevölkerung zur Unterstützung gegen die Zuweisungen der Bezirksregierung Arnsberg wünscht, antwortet Urbach offensiv: „Ich weiß gar nicht, ob ich mir das wünschen soll. Bisher kriegen wir das doch ganz gut hin.” Erneut Applaus im Saal.

Was auf Dauer fehlt: Wohnraum, Schulen, Kita-Plätze

Immer wieder wird in der Debatte aber auch klar, dass es mit der Unterbringung der Flüchtlinge lange nicht getan ist. Vor allem die Kindergärten und Schulen benötigen eine bessere materielle und personelle Ausstattung, um die schulpflichtigen Neuankömmlinge gut zu versorgen. Eine Kindergärtnerin berichtet, dass schon jetzt vom pädagogischen Anspruch in ihrem Job nicht mehr viel übrig sein.

Drei internationale Vorbereitungsklasse gibt es an weiterführenden Schulen, fünf weitere dieser Klassen mit jeweils 20 Schüler sind für die Grundschulen beantragt. Aber natürlich müssen die Kinder der Flüchtlinge untergebracht werden. Die IGP aber zum Beispiel platzt auch so schon aus allen Nähten.

Das andere große strukturelle Problem ist bezahlbarer Wohnraum. Auch hier, so der allgemeine Konsens, müsse in den nächsten Jahren sehr viel geschehen, um den eigenen Bedarf und die Nachfrage, die „aus Köln herüberschwappt”, so Urbach, wenigstens zum Teil zu decken. Daher müsse das Thema bei der anstehenden Beratung des neuen Flächennutzungsplans ganz neu angegangen werden.

Das Schlusswort

Vier Bürgerversammlungen hat er sich bislang gestellt, sagt Urbach zum Schluss, und jedes Mal sei er mit einem etwas mulmigen Gefühl hinein gegangen. „Aber jedes Mal wird mein Herz ein wenig leichter – weil das Thema in dieser Stadt von dem positiven Wunsch getragen wird, zu helfen.”

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G. Watzlawek

Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

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3 Kommentare

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  1. Sehr geehrter Herr Eßer,

    wir nehmen an, dass sich Ihre Fragen an die Stadtverwaltung richten, wir haben sie weitergeleitet. Einige Ihrer Fragen wurden allerdings bei der Bürgerversammlung bereits beantwortet bzw. es wurde ausgeführt, dass es auf diese Fragen derzeit keine Antwort gibt. Diese Antworten finden sich auch in dem Text hier auf dieser Seite.

    Zum Beispiel die Frage nach einer Erweiterung des Containerdorfs. Dazu sagte Urbach, dass die Stadt weiter Komponenten kaufen und bis Jahresende dort 150 Menschen unterbringen will. Für mehr Personen müssten Strom- und Wasserleitungen ganz anders ausgelegt werden. Die Zahl 1200 ist absurd hoch.

    Zur Sicherheit: Es gibt einen Sicherheitsdienst, der sowohl Anwohner als auch Flüchtlinge schützen soll.

    Vielleicht besuchen Sie mal eine der Bürgerversammlungen, dann können Sie sich aus erster Hand informieren.

  2. Hallo

    Ich habe da ein paar Fragen und es würde mich wirklich freuen wenn ich auch eine
    direkte Antwort bekäme.
    1. Ist es richtig das in Paffrath mittlerweile mit 1200 anstatt 80 Bewohnern geplant wird?
    2. Auf die Sicherheit angesprochen möchte ich gerne wissen wer unsere Anwohner und deren Immobillein schütz ?
    3. Da weder Sie noch ich weiß woher diese Menschen wirklich kommen wer Sie wirklich sind welche Vergangenheit Sie haben stelle ich Ihnen die Frage wer da Sicherheit
    gewährleisten kann? Mit wieviel Personal planen Sie ?
    4. Wie lange soll dieser Zustand der sicher für keinen angenehm ist bestehen bleiben?
    5. Warum müssen unbedingt regelrechte Ghettos gebildet werden wo man doch schon weiß das so etwas eskallieren kann?
    6. Wie möchten Sie diese Menschen denn integrieren ohne alle Systeme zu überlasten?
    7. Seien wir doch mal ehrlich zum Großteil kommen sehr viele junge Männer zu uns die
    auch Ihre Bedürfnisse haben wie schützen Sie da unsere Frauen?

    Es tut mir Leid ich kann das nicht alles positiv sehen oder mit Willkommensfähnchen
    vergessen machen.

    ETC……….

    Ich würde mich wirklich freuen wenn Sie meine Fragen beantworten könnten
    aber bitte keine weichgespülten, gestückelten Ausweichfloskeln.

    Sagen Sie den Bürgern die Wahrheit was Sie mit unserer Stadt vorhaben,
    wir sind alt genug!!

    Gruß Karl Aloysius Eßer

  3. Als Anwohner der Borngasse verfolge ich das Geschehen dort bezüglich der Unterbringung der Flüchtlinge mit großem Interesse. Mittlerweile sind Stand Donnerstag 24.09.2015 ca. 30 Container angeliefert und auf dem Kombibadparkplatz abgestellt. Eine Einheit ( wohl ein inneres Treppenhaus) ist zweistöckig aufgestellt. Man stelle sich jetzt dreistöckige Einheiten ( wie sie ja wohl errichtet werden sollen) vor. Dann wird klar, die Containerbewohner sehen auf kleinstem Abstand ( ca. 20 m) den Anwohnern der Borngasse eins zu eins in die Wohnungen und umgekehrt natürlich. Da ist man bei der Standortsuche einfach unsensibel vorgegangen.
    Die IGPwiese ist so groß, dass man auf dem Gelände auch einen weniger prikären Standort für die dreistöckigen Container festlegen könnte. Außerdem ist mir nach wie vor unbegreiflich wieso , wie in der Versammlung mehrfach vorgeschlagen, die Container nicht auf dem Parkplatz verbleiben können. Wenn man dort jetzt vorbei geht könnte man denken, die Bewohner ziehen morgen ein.
    Noch eine weitere Anmerkung: Heute standen vor dem Wiesengelände zwei Fahrzeuge einer Kampfmittelräumfirma und untersuchten oder vermaßen das Gelände. Wie soll das jetzt zu verstehen sein. Lagern dort, oder werden dort Kampfmittel vermutet.
    Wilfried Winterschladen