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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de.

3 Kommentare zu “Fußgängerzone soll bald für Radfahrer geöffnet werden”

  1. Als ich den Artikel las konnte ich mir nur an den Kopf fassen. Wenn man nun von einem Radfahrer angefahren wird, was mir schon öfter beinahe passiert wäre, hat niemand was falsch gemacht! Wie das Wort schon sagt: Fußgängerzone, da kann man nur lachen.

    Grüss Gott

  2. Wasch mich aber mach mich nicht nass! Das scheint das Motto der Verkehrspolitik und zu vieler Bürger zu sein. Der Radfahrer ist ein übler, rücksichtsloser Genosse klagt der Autofahrer, der mir eben noch beim Einfahren in die Tiefgarage den Weg Abschnitt und dort zum benachteiligten Fussgänger mutierte…
    “Zone des Miteinanders” ist ein guter Titel, wenn die Haltung dazu da ist. Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass stärkere Verkehrsteilnehmer auf schwächere Rücksicht nehmen, geradezu überflüssig, dass das in der StVO extra stehen muss. Aber Miteinander ist auch Toleranz und Neugier und Lernfähigkeit. Immerhin ist der sich fehlverhaltende Radfahrer – den es gibt und der ich manchmal ohne böse Absicht auch sein mag – als Person sichtbar und ansprechbar, er versteckt sich nicht hinter einer Tonne Blech und drückt leicht aufs Gas, wenn es eng wird. Und liesse man es zu, würden sich alle mit Leichtigkeit an die neuen Verhältnisse gewöhnen.
    Im Stadtentwicklungskonzept steht es, im Mobilitätskonzeot steht es, der gesunde Menschenverstand sagt es uns, der Autoverkehr ist ein Problem und der Radverkehr ein Lösungsbeitrag. In GL wird er betrachtet wie vor 30 Jahren in Köln, als Randgruppen- und Benacheiligten-Verkehrsmittel. Mit großer Selbstverständlichkeit nehmen Autofahrer indes den ca. 35-fachen Strassenraum ein wie Radfahrer, von den CO2 Emissionen und dem Lärm mal ganz abgesehen. Mittlerweile machen selbst spanische Mittelstädte vor wie es geht: http://www.tagesspiegel.de/berlin/vorbild-fuer-verkehr-in-berlin-eine-spanische-stadt-bremst-autos-aus-zugunsten-der-radfahrer-und-fussgaenger/12106634.html
    Oben heisst es, dass 44% der Bevölkerung in 2,5km Entfernung zur Innenstadt wohnen, sieht denn keiner das Potential? Ich sehe nicht annähernd 44% Radverkehrsanteil in der Stadt. Der in Auslegung befindliche FNP wird die Quote aller Wahrscheinlichkeit nach verschlechtern, nicht gerade hilfreich. Städtische Nachverdichtung und dichtere Bebauung in innenstadtnahen Lagen statt Einfamilienhäuser draußen sind das Mittel für eine bessere Verkehrsinfrastruktur (und vieles Andere mehr) und mehr Rad- und Fussgängerverkehr die Belohnung. Die Öffnung der Fussgängerzone ist darin ein selbstverständlicher Schritt, im Miteinander!

  3. Das Angebot, Radfahrer offiziell durch die Fußgängerzone fahren zu lassen, muss m.E. einher gehen mit der Einrichtung eines gut gekennzeichneten Fahrradweges auf dem Pflaster. Es gibt genug weniger rücksichtsvolle Radfahrer, die die erlaubte Nutzung der Fußgängerzone in teilweise gefährlicher Art ausnutzen werden.

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