Diese Bäcker backen zusammen

Es gibt sie noch, die handwerklichen Bäcker – und sie halten zusammen. Wie gut und wie vielfältig, das zeigt eine Torte mit weit mehr als 1000 Portionen – beim Stadtfest.

Jochen Müller ist leidenschaftlicher Bäcker und hat sich immer wieder gewundert, wenn sich seine Kunden dafür entschuldigten, bei „der Konkurrenz” gekauft zu haben. Was bei echten Bäckern gar nicht der Fall sein:

„Wir konkurrieren nicht miteinander, im Gegenteil. Die meisten Bäcker haben Spezialprodukte und beliefern sich gegenseitig,” sagt der Tortenspezialist und Chef von Müllers Backdesign.

Damit war eine große Idee geboren. Die Idee, die größte Torte von Bergisch Gladbach zu backen – und damit zu demonstrieren, wie gut Bäcker zusammen arbeiten können.

Beim Stadtfest am 9. September soll das Ergebnis zu besichtigen und zu probieren sein: Ein Mordsding von einer Torte, die rund 250 Kilo wiegen wird und rund 1000 Personen speisen soll.

Bis zu 13 Etagen soll sie hoch werden, und jeder der beteiligten Bäcker ist mit einem seiner Spezialrezepte für eine Etage zuständig. Mit dabei sind bei dieser Aktion vor allem aus Bergisch Gladbach und Kürten diese Bäcker und ihre Lieferanten:

  • Dorfbäckerei Arno Rasch
  • Bäckerei Horst
  • Bäckerei Lob
  • Bäckerei Theisen
  • Kürtener Landbäckerei (Fritzen)
  • Bäckerei Klappenbach (Stumpf)
  • Müllerˋs Backdesign
  • Bergischer Holzofen Bäcker (Berzenbach)
  • Albert Müller
  • Kornspitz
  • Refrather Mühle
  • Jacobi Decor

Den Anschnitt übernehmen die Musiker von Cat Ballou, am zweiten Tag des Stadt- und Kulturfestes um 13 Uhr. Die Ehefrauen der Bäcker übernehmen die Kuchenausgabe und auch die (nicht mehr backende) Familie Eilers aus Refrath macht bei der Aktion mit.

Der Spendenerlös wird dem Verein „Die Platte” zu Gute kommen, der sind in Bergisch Gladbach um Obdachlose und Hilfsbedürftige kümmert.

Ganz nebenbei wollen die Bäcker demonstrieren, dass sie zwar immer weniger werden – dass dieses Handwerk in der Stadt, in Bergisch Gladbach und in der Region, aber immer noch gut vertreten ist und sich von der Massenproduktion abhebt.

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Redaktion

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