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In jeder Ausgabe der Bergischen Zeitung stellen wir unter dem Motto „Alt wird Neu” ein Projekt unserer Leser vor. Hier geht es um ein schadhaftes Satteldach. Und um eine gelungene Ausschreibung.

Vor Jahren kauften wir eine Gebrauchtimmobilie. Inzwischen war die Dachein­deckung einschließlich der Dachrinnen sanierungsbedürftig.

Das relativ flach geneigte, nicht ausgebaute Satteldach des Hauses, Fläche ca. 240 m², war mit Tonziegeln eingedeckt. Die fehlende Unterlüftung der Eindeckung begünstigte starken Moosbewuchs und ständig erhebliche Frostschäden an den Ziegeln, was immer wieder teure Reparaturen auslöste.

Der Dachstuhl war in Ordnung, die Wärmedämmung der Decke über dem Erdgeschoss entspricht den aktuellen Wärmeschutzanforderungen. Es musste also lediglich die Dacheindeckung erneuert werden.

Hinweis der Redaktion: Dieser Beitrag ist in der 2. Ausgabe der „Bergischen Zeitung – BauenWohnenLeben” erschienen. Die ganze Zeitung können Sie weiter unten lesen. 

Ich erstellte also eine Ausschreibung – ich bin Architekt –, über das Gerüst, Abbruch und Entsorgung der alten Dacheindeckung sowie die Erneuerung der Dacheindeckung, bestehend aus Unterspannbahn, Konterlatten, Dachlatten, Neueindeckung und die damit im Zusammenhang stehenden Klempnerarbeiten.

Es stellte sich als schwierig heraus, überhaupt Angebote zu erhalten, doch nach einigen Bemühungen lagen mir fünf vor. Die Angebotsspanne reichte von 25 bis 38 Tausend Euro. Die Vergabe erfolgte an den preiswertesten Bieter.

Letzten Monat ging es dann los. Der Bauablauf war optimal getaktet. Das Gerüst stand keine drei Wochen und das, obwohl nur zwei Dachdecker die kompletten Arbeiten erledigten.

Die Ausführung erfolgte abschnittsweise. Es mussten die Eindeckung, die alten Dachlatten und die Vordeckung aus inzwischen versprödeter Dach­pappe entfernt werden.

Die neue, wasserdichte, diffusionsoffene Unterspann­bahn und die Dachlattung kamen umgehend aufs Dach, was Gott sei Dank verhinderte, dass ein Stark­regen irgendwelche Schäden anrichten konnte.

Bei der Neueindeckung entschied ich mich wieder für Tonziegel, die etwas teurer sind als Betondachsteine, mir aber besser gefallen.

Wichtig ist mir, dass jetzt ausreichende Unterlüftung der Ziegel gegeben und zukünftig nicht mehr mit Moosbefall zu rechnen ist.

Jetzt freuen wir uns über ein schönes neues Dach und danken den fleißigen Handwerkern! (FS)

Machen Sie mit! Aktion: ALT WIRD NEU!

Schicken Sie uns eine E-Mail oder einen Brief unter dem Stichwort „ALT wird NEU“ an die Redaktion (Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach) mit Ihren Umbaufotos und, wenn Sie mögen, einem kurzen Text dazu.

Teilnehmen lohnt sich! Jeder Einsender erhält als Dank ein Buch aus unserem Verlag. Die interessantesten Projekte wählt unsere Redaktion aus und veröffentlicht diese in den nächsten Ausgaben. Wir sind gespannt!

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Die nächste Ausgabe erscheint am 15. September. Sie beschäftigt sich unter anderem mit dem Trend zum Fachwerkhaus: Was müssen Sie bei einem Kauf und/oder einer Sanierung beachten. Darüber hinaus stellen wir Handwerker in der Region vor und sprechen mit der Polizei über „Smart Homes”. Der Beitrag der Serie „Alt wird Neu” steht unter der Überschrift: „Wie unsere 80er-Jahre-Küche den Sprung ins neue Jahrtausend schaffte“.

Bergische Zeitung BauenWohnenLeben
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Die „Bergische Zeitung BauenWohnenLeben" erscheint im Heider Verlag Bergisch Gladbach. Sie ist die regionale Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region und Verbraucherinformationen rund ums Haus für die Kreise RheinBerg und Oberberg.

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