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Die IBH Interessengemeinschaft Bensberger Handel und Gewerbe e. V. besteht seit 1982. Sie wurde aus der Notwendigkeit heraus gegründet, die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Anliegen in Bensberg in Zusammenarbeit mit der Stadt Bergisch Gladbach zu fördern und zum Wohle der Bensberger Bürger und Geschäftsleute zu gestalten.

8 Kommentare zu “Bensbergs Handel spielt alte Stärken neu aus”

  1. Wer flaniert freiwillig durch Lärm und Abgasschwaden?
    Bensberg ist die einzige Stadt, in der die Zeit rückwärts läuft und eine Fußgängerzone wieder zur Autostraße wird. Solange das so bleibt, wird es mit dem vielbeschworenen ‘Aufschwung’ der Innenstadt nichts. Aber das versteht die Bensberger Händlerschaft offenbar (noch) nicht, weil sie nur die heutigen Besucher sieht – und nicht die vielen potentiellen Kunden, die heute die Schloßstraße großräumig meiden. Vielleicht braucht es erst eine neue Generation oder ein großes Lädensterben, um Bensberg aus dem Winterschlaf zu wecken und in die Zukunft zu führen.

  2. Fast könnte man meinen, nun haben sie endlich die Kurve gekriegt, wenn, ja wenn endlich die natürlichen Alleinstellungsmerkmale von Bensberg in das Konzept für den Berg mit einbezogen warden, nicht nur im Firmennamen und wenn man konsequenter Weise für die Gestaltung der Schlossstrasse als Straße der vielfältigen Begegnung eintritt, so wie es das integrierte Handlungskonzept vorsieht und wie man es verabschiedet hat.
    Es ist eben nicht damit getan, wenn sich die Stadt und die IBH/ISG so schnell wie möglich über die Anzahl der Parkplätze einigen, das ist keine bilaterale Übereinkunft oder gar ein Hinterzimmer Geschäft.
    Es gibt nicht nur die Gruppe derer, die von der Straße leben, sondern auch die Gruppe derer, die mit der Straße leben, auch zum Wohle der Händler und Eigentümer, auch Steuerzahler und da gibt es auf Sicht eine Reihe an Zumutungen die es zu beseitigen gilt.
    Flanieren geht anders als heute auf der Schlossstrasse und zu diesem Bekenntnis gehört auch ein klarer Blick für die Realität und das Notwendige, vor allem mit Steuermitteln, auch wenn es weh tut. Der Veränderungsprozess wird ständiger Begleiter bleiben seit Start des Online Handels und dem bevorstehenden Ruhestand der Babyboomer.
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/alibaba-deutschland-chef-karl-wehner-stellt-seine-expansions-plaene-vor-a-1230660.html
    Das InHK lässt grüßen, es ist mit viel Aufwand vieler beteiligter Bürger zukunftsfähig entstanden und sollte nicht einseitig geändert werden.
    Völlig unbenommen davon ist ein immer wieder empfehlenswerter Besuch im Städtchen, es lohnt sich immer.

  3. Lieber Herr Havermann,

    sie scheinen ein falsches Grundverständnis von Demokratie zu besitzen.

    Die Schlossstr. gehört nicht der IBH/ISG sondern der Öffentlichkeit und damit ALLEN Bürgern. Von daher hat sich die Stadt nicht im Rahmen einer Kungelei mit der IBH/ISG zu einigen sondern die Stadt sollte die Interessen ALLER Bürger im Auge behalten. Am Wahlabend zählt jedenfalls die Stimme jedes einzelnen Bürgers genau soviel wie die einer Person eines organisierten Interssenverbandes, obwohl dieser sicherlich derzeit in der Öffentlichkeit noch stärker wahrgenommen wird.

    Ich finde es jedenfalls definitiv als sehr befremdlich, dass der Siegerentwurf mit 65 Stellplätzen nun noch nicht einmal zur Abstimmung gelangt … ein Kniefall vor der Händlerschaft und gegen den geäußerten und dokumentierten Willen der Bürger.

    Da fragt sich ja manch ein Bürger – wie es mittlerweile global Megatrend zu scheinen mag – warum er sich überhaupt in dieser derzeit etablierten politisch verfilzten Landschaft einsetzen sollte … Verschwendung kostbarer privater Zeit … ist da vielleicht Handlungsbedarf, sich nach Alternativen jenseits des derzeit agierenden Establishments in der Politik umzuschauen ?

    Herzliche Grüße
    Heribert Thimme

  4. Zu Herrn Schulze: IBH und ISG äussern sich absprachegemäss zur Zeit nicht öffentlich zur aktuellen Diskussion über die vorliegende Planung. Sie können aber davon ausgehen, daß für die Bensberger Händler nur eine Lösung sinnvoll ist, die in erster Linie auch deren Kunden dient. Bitte vergessen Sie auch nicht, dass auch die Bensberger Händler und Immobilienbesitzer Steuern bezahlen und durch die Gewerbesteuer sogar direkt für Bergisch Gladbach (im Gegensatz zu amazon & co). Ob die Stärken “alt” oder “neu” sind ist unerheblich. Es sind Stärken! Die Herausforderungen haben sich natürlich geändert. Hier passiert schon einiges, wenn vielleicht für einen Ausstenstehenden nicht direkt ersichtlich.

  5. Der Bericht klingt so, als wären die Bensberger Händler in großer Einigkeit sehr zufrieden mit sich und ihren “alten Stärken”, wie es genannt wird. Da möchte man fast gratulieren.

    Fraglich ist natürlich, ob mit “alten” Stärken der Wettbewerb mit dem Online-Handel bestanden werden kann und man Kunden, die heute die Geschäfte im Umland besuchen, zurückgewinnen kann. Die “Stärken” sind halt alt…

    Ziemlich gewagt finde ich, dass die IBH in ihrer Profilbeschreibung sagt, sie würde Bensberg “…zum Wohle der Bürger ….. gestalten”. Im Gegenteil, sie vertritt Handel und Gewerbe, so wie dies in ihrem Namen steht, und fordert dazu u.a. Steuergelder der Bürger an.

  6. Die Parkplätze müsse zumindest vor den Restaurants weg.

  7. Na das ist doch mal ein froher Artikel, der vor Optimismus nur so strahlt, die beigefügten Fotos tun ihr Übriges. Genau das war einmal nötig, um IBH und ISG nicht immer nur als Parkplatzsüchtige wahrzunehmen sondern den Bürgerinnen und Bürgern zu vermitteln, dass Bensberg sich im Aufschwung befindet. Mir fehlt ein bisschen der Hinweis auf die Zeit, weil noch Jahre vergehen werden, bis auch die Straße an diese Euphorie angepasst ist. Darum müssen nun Stadt und IBH/ISG so schnell wie möglich zur Einigung wegen der Parkplätze kommen, um die Bevölkerung nicht noch länger auf bessere Zustände in ihrem Bensberg warten zu lassen.

  8. ist ja sehr gut und richtig, dass da Herr Wolf die positiven Seiten der Schlossstr. wohltuend ins Rampenlicht schiebt. Das passt allerdings nicht in die Forderungen einer IBH von Herrn Kerkhoff, der für die Schlossstr. je mehr Parkplätze desto besser fordert. Bei solch einer Sicht sollte man die Schlossstr. Meiner Meinung nach der realitätshalber besser in Parkstraße umwidmen.

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