Trinwasser fliesst aus einem Wasserhahn in ein Glas

Die Belkaw hat die Chlorung des Trinkwassers eingestellt. Das teilte nicht der Versorger, sondern Bürgermeister Lutz Urbach in einer Sondersitzung des Stadtrats mit. 

Sechs Wochen lang hatte die Belkaw geringe Mengen von Chlor ins Wasser gegeben, um Gesundheitsgefahren auszuschließen. Anlass war der Ausfall des Pumpwerks in Gierath, daraufhin hatte der Versorger Wasser aus der Dhünntalsperre über sonst nicht genutzte Rohre in das städtische Netz pumpen müssen. Die Pumpe war zwar schnell wieder repariert, das Kreisgesundheitsamt hatte jedoch auf eine weitere Chlorung bestanden, bis die Ergebnisse weiterer Tests vorlagen.

Das ist jetzt offenbar der Fall. Erfahrungsgemäß kann es einige Tage dauern, bis alle Chlorreste aus dem Leitungsnetz heraus gespült sind.

Die Sondersitzung des Rates hatte mit der Belkaw nichts zu tun, es ging dort um die formale Bestätigung des neuen Flächennutzungsplans. Bürgermeister Urbach nutzte die Gelegenheit, um die Stadträte schon einmal zu informieren – eine Pressemitteilung werde folgen.

Gegenüber dem Bürgerportal hatte die Belkaw auf Nachfrage für heute eine Erklärung angekündigt, aber nicht geliefert.

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Redaktion

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