Nachrichten, Hintergründe, Termine und Service aus Bergisch Gladbach

Der ADFC ist ein Verband von RadlerInnen, die das Ziel verfolgen, den Verkehr fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu gestalten. Neben seinem Engagement für eine umweltbewusste und damit nachhaltige Mobilität berät der ADFC in allen Fragen rund ums Fahrrad. Eine Vielzahl von geführten Radtouren läßt auch den Radelspaß nicht zu kurz kommen. Der ADFC RheinBerg-Oberberg e.V. wurde 2013 gegründet und hat 1055 Mitglieder.

10 Kommentare zu “ADFC fordert einen Radweg neben der S11”

  1. Man kann sich des dumpfen Gefühls nicht erwehren, dass die Stadtverwaltung stolz auf den alljährlich verliehenen Titel der fahradunfreundlichsten Stadt Deutschlands ist. Angesichts des boomenden E-bike Marktes ist es kaum zu fassen, dass diese einmalige Chance, Berufspendlern nach Köln eine attraktive und bequeme Radanbindung zu ermöglichen, nicht sofort ergriffen wird.

  2. Wo ein Wille ist ist auch ein FahrradWEG.
    Ich bin davon überzeugt, dass im Rahmen der E-Bikes immer mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sein werden und auch sind. Besonders zur Arbeit.
    (Ich selber habe von meiner Firma ein E-Bike gestellt bekommen und fahre wann immer möglich damit ins Büro, wobei ich das große Glück habe, fast den gesamten Weg durch den Wald fahren zu können. Straße (ohne Fahrradweg) kommt für mich nicht mehr in Frage, da wäre ich schon dreimal fast platt gemacht worden.)

    Man schlägt mehrere Fliegen mit einer Klappe:
    -Zufrieden und gut gelaunt auf der Arbeit und wieder zu Hause ankommen
    -schon sportlich aktiv gewesen zu sein (sehr gutes Gefühl)
    -Gesundheitlicher Aspekt (Gewicht, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Kraft…)
    -Radfahren ist etwas für die Seele
    -Begegnungen (sozialer Faktor), z.B. gemeinsam zur Arbeit radeln
    -die Natur wahrnehmen und genießen (die einzelnen Jahreszeiten, Wetter, Klima…)
    -bessere Luft, weniger Abgase und Feinstaub
    -evt. weniger Fahrzeit als mit dem Auto (zu mindestens ist das bei mir so)
    -enorme Sprit- und Betriebskostenersparnis beim Auto (auf jeden Fall im letzten Sommer)
    -Verkehrsentlastung, weniger Stau, weniger Umweltbelastung
    -……..

    All diese Faktoren sind gegen Geld nicht aufzuwiegen. Und wie schon geschrieben:
    Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

  3. Die Idee ist sinnvoll, zukunftsweisend, CO2 einsparen, Volksgesundheitsfördernd und relativ günstig. Also kommt sie nicht.

  4. Was für eine phantastische Idee! Wo sind die mutigen Visionäre, die nach Lösungen suchen und nicht nur bei den Problemen hängenbleiben? Solch ein Radweg würde die Lebensqualität dieser Region steigern. Nur wer selbst seine Alltagswege mit dem Rad fährt, kann das nachvollziehen!

  5. Wirklich eine sehr gute Idee. Zumal bereits ein Radweg (den man eigentlich aufgrund der Schlaglöcher nicht so nennen darf und der so sinnlos ist wie ein Kropf – da er im NICHTS endet) bis zum Fressnapf existiert.

    https://in-gl.de/2018/07/05/so-soll-das-neue-wohnquartier-bergisch-gladbach-gronau-mattis-klockner-aussehen/

    Laut diesem etwas älteren Artikel soll ja ohnehin eine reine Radspur zumindest bis zur Kalkstraße und dann eventuell zur Buchholzstraße verlängert werden… Das wäre ja schon mal ein Anfang, denn der Weg über die Haupstraße nach Gronau ist schlicht eine Katastrophe. Zudem wäre die Strecke ohne Steigung und Ampel – würde einen weiteren Zeitgewinn bedeuten!

    Um aber mal über den Tellerrand zu schauen: Sobald man über die Kölner Stadtgrenze geradelt ist, werden die Probleme ja nicht weniger… Dort wurde im vergangenen Jahr der Kalkweg kernsaniert. 2km Strecke. Kein Radweg. Fahren Sie mal diese Strecke in der Dunkelheit – macht richtig Freude!
    Und was aus dem Masterplan an der Bergisch-Gladbacher Straße wird – man weiss es nicht….Man hat das Gefühl, dass die Stadt Köln lediglich linksrheinisch in den schicken Stadtteilen wie Lindenthal oder ausschließlich in der Innenstadt Geld in die Hand nimmt, und in Radinfrastruktur investiert.

  6. Es ist ein Trauerspiel, wie dauerhaft ignorant die Stadt (-Verwaltung) mit solch progressiven Vorschlägen und Anträgen umgeht und wie sturköpfig man sich hier positioniert… Es gibt genug sehr aktuelle Argumente.
    Siehe dazu bspw. auch ein Interview des renommierten Stadtplaners Jan Gehl in BrandEins: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2014/genuss/die-menschen-in-bewegung-setzen

  7. Wie bei vielen anderen Problemen stellt sich die Stadt wiederholt auch beim Thema Radwege ein Armutszeugnis aus. “Radwege, sind das diese abgeteilten Streifen auf öffentlichen Straßen, die kein Radfahrer befährt?” meint man, aus der Verwaltung zu hören. Wie der ADFZ anmerkt, würde eine solche Chance an dieser Stelle nie wieder kommen. Aber Chancen für Radwege hat die Stadt noch nie wahrgenommen, lieber Problem wie z.B. in Bensberg auf der Kölner Straße schaffen, das kann sie.

  8. Nichts geht mehr – heisst es eines Tages, nachdem wir uns gegenseitig immer erklärt haben, was nicht möglich ist. Bei dem Problemen Verkehrsinfarkt, Feinstaub, CO2-Emissionen sind wir und noch einig aber wenn es ums konkrete Handeln gilt, kommt das St. Florians Prinzip zu Tage.
    Am Montag Abend erzählt unser früherer Baudezernent noch auf: http://bda-koeln.de/events/im-planen-fuer-morgen-das-koeln-von-uebermorgen-denken/ wie wichtig die Kooperation mit dem Umland ist und wie wichtig auch Fahrradrouten sind. Auch dort weiss man, dass wie halbherzige derzeit geplante Fahrradschnellwegtrasse nach K kein Meisterstück ist. Fahrradverkehr ist kein Hobbyverkehr!
    Werdet wach und plant entsprechend, liebe Verwaltung!

  9. Das ist der beste Vorschlag, den ich hier je gelesen habe! Liebe Politiker, seid ihr bereit für visionäre Entscheidungen? Wir müssen nicht nach Kopenhagen schauen, um die vielen Vorteile, die eine gute Radinfrastruktur mit sich bringt, zu sehen. Allein die Vorstellung, ohne Unterbrechungen und größere Gefahren bis an „unseren“ geliebten Dom nach Kölle zu radeln sollte reichen, oder!? Wollt ihr unsere Stadt lebenswerter machen und gleichzeitig viele Probleme lösen? Dann lasst uns bitte diesen Radschnellweg bauen!

  10. Ja – so kennt und liebt man sie, unsere Stadt Bergisch Gladbach… Zum fünften Argument (parallel verlaufender Radweg an der Mülheimer Straße) ist zu ergänzen, dass dort die Benutzungspflicht für den Radweg aufgehoben ist, man also sogar auf der schönen breiten Fahrbahn radeln darf. Mehr kann man doch nicht wollen!

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