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Journalist, Volkswirt und Gründer des Bürgerportals. Mail: gwatzlawek@in-gl.de. Twitter: @gwatzlawek

15 Kommentare zu “Die Bensberger Mauer wird nun (zum Teil) eine Treppe”

  1. Sieht gut aus, nur sollte man das Material für die Treppen nach der Empfindlichkeit aussuchen nicht wie in Deutz am Rheinufer so Material nehmen, das teuer und empfindlich in der Reinigung ist.Das ist unter Berücksichtigung der Kosten mehr als wichtig, man bedenke die finanzielle Lage von Bergisch Gladbach.

    Schön ist nur schön, wenn es auf Dauer auch bezahlbar ist.

  2. Bei einer Abstimmung wäre es schön wenn man wüßte wie sich die verschiedenen Varianten denn auf die Kosten auswirken würden!

  3. Ich bin für die Sitzstufen, allerdings sollten sie gut versiegelt werden damit die Reinigung problemlos verläuft. Die Mehrkosten der Versiegelung amortisieren sich schon in einigen Jahren.

  4. Ob Stufen oder Mauer, er wird auf jeden Fall eine große Fläche versiegelt werden, die gerade bei fortschreitender Klimaerwärmung weitere Aufheizung zur Folge haben wird.
    Eine Begrünung der Mauer komme aus Kostengründen nicht infrage, konnte man der Tagespresse entnehmen. Die Reinigungskosten, die für die zukünftige Beseitigung der geradezu prädestinierten Graffitiflächen erforderlich sind, werden aber bei der Kostenrechnung nicht einkalkuliert.
    Der Kölner Rheinboulevard musste bereits kurz nach Fertigstellung mit hohen Kosten gesäubert werden.
    Wohltuend für das Stadtklima, als auch eine optische Wohltat – ohne Grafitti – wäre eine in Stufen angelegte Begrünung.
    Architektenpläne bilden den Idealzustand einer Lösung an. Die Realität ist später eine andere.

  5. Zum Thema Rampe: Die kleine Unterführung unter der Steinstraße am Kino ist wesentlich steiler. Dort gibt es zwei Betonrampen mit Stufen dazwischen, die von Radfahrenden und Menschen mit Kinderwagen genutzt werden. Es ist also durchaus möglich.

    Der barrierefreie Weg durch den Arkadengang ist relativ schmal, und außerdem ein ziemlicher Umweg. Es wäre daher gut, beide Optionen zu haben.

    Stufen zum Sitzen sind eine schöne Idee – aber nur, wenn daneben schattenspendende Bäume stehen. Eine Betonfläche, die im Sommer der prallen Mittagshitze ausgesetzt ist, lädt nicht gerade zu Sitzen ein. Überhaupt: Mehr Grün bitte!

  6. Eine vorschnelle Abstimmung ohne das jemand die neue Variante zu Gesicht bekommen hat find ich sehr fragwürdig.

    Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Und wie man sieht gab es schon viele Missverständnisse im Rahmen der Planung.

  7. Das momentane Abstimmungsergebnis von 91% Zustimmung für die Stufenlösung spricht für sich.
    An und für sich ist die Berücksichtigung der Vorschläge der überwältigenden Mehrheit der Bürgerschaft durch alle verantwortlichen Politikerinnen und Politiker (vulgo: staatsDIENER/INNEN) das Selbstverständlichste der Welt. Jedenfalls in der Staatsform Demokratie (lt. wikipedia: von altgriechisch δημοκρατία ‚Herrschaft des Staatsvolkes‘!!!).
    Dass sich so viele meiner VorschreiberInnen berufen fühlen, Ihrem Dank dennoch Ausdruck zu verleihen, ist ein Anzeichen für das Ausmaß der mangelnden Verbundenheit mit dem “richtigen Leben” vieler volksVERTRETER. Jedenfalls in der subjektiven Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger.
    Ich stimme ein in die Dankeshymnen. Aus Gründen.

  8. Vielen Dank an die Beteiligten in der SPD, die sich -offensichtlich erfolgreich- dafür eingesetzt haben, dass die Diskussion über eine attraktivere „Bensberger Mauer“ doch noch möglich wurde. Es schien ja alles ziemlich festgefahren zu sein.

    Jetzt gilt es, die verbliebene, immer noch beachtliche Masse an Mauer einzufügen und ebenfalls attraktiv zu gestalten.

  9. Die Freitreppe überwindet ein Gefälle von acht Metern, das ist mit einer Rampe mit annehmbaren Gefälle nicht machbar. Es gibt aber zwei barrierefreie Alternativen. Die Details finden Sie in diesem Beitrag: https://in-gl.de/2019/02/13/es-bleibt-dabei-97-parkplaetze-und-eine-mauer/

  10. Treppe sieht schick aus, ich frage mich aber:
    Wie kommen Rollstuhlfahrer da hoch. Ich denke heutzutage wird barrierefrei geplant.
    Eine schmale Rampe könnte auch Radfahrern helfen, Ihr Fahrrad die Treppen hochzuschieben. Die Verkehrsplanung will doch, dass mehr Bürger mit dem Rad in die Stadt fahren.

  11. Da soll noch mal einer sagen, unsere Kommunalpolitiker wären nicht lernfähig. Ein bisschen Verwunderung bleibt jedoch, weil die jetzigen Vorschläge nun nicht eine neue Erfindung des Rades darstellen. Sie wirken wesentlich annehmbarer, hätten das aber auch getan, wenn sie vor 2 Monaten entstanden wären.

  12. Wir haben lediglich einen vorläufigen Entwurf gesehen. Demnach bleibt die Mauer im Anschluss an die Sitzstufen (etwa auf Höhe des Baums) bis zum folgenden Treppenabsatz auf der ursprünglichen Höhe, wie in der Visualisierung ganz oben zu sehen. Erst mit dem Anstieg der Treppe reduziert sich die Höhe der Mauer nach und nach. Aber wie gesagt, das ist eine erste Skizze.

  13. Lieber Herr Müller-Frank, vielen Dank für Ihre Präzisierung. Ihren berechtigten Hinweis auf das MÄUERCHEN sehe ich natürlich genau so!

  14. Wunderbar! So wird es bestimmt gut!
    Dennoch ein kleiner Wermutstropfen: Sie schreiben: …..(die Stufen) „ziehen sich über etwa 15 Meter bis zum Baum, der vor der Mauer eingeplant worden war. Danach beginnt dann erst die – an dieser Stelle noch drei Meter hohe – Stützmauer, die den Hang absichert.“

    Ich gehe mal davon aus, dass das so nicht gemeint ist! An der Stelle sollte sicherlich keine drei Meter hohe Stützmauer beginnen, sondern nur ein den Hang ab hier bündig abstützendes Mäuerchen, oder?

  15. Die Vernunft scheint sich in Bensberg durchzusetzen. Schön, dass die CDU der SPD Empfehlung nun zu folgen scheint und sich ebenfalls für die Sitzstufenlösung a la Rheinboulevard offen zeigt. Sogar Herr Höring schließt sich dieser Meinung nun öffentlich an. Großes Lob für diese Lernfähigkeit. Wäre schön, wenn dieses Beispiel in Zukunft Schule macht und sinnhafte Alternativvorschläge der Bürger nicht nur aufgenommen sondern auch in der Umsetzung Berücksichtigung finden.

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